

Die Alpenländische Dachsbracke ist ein robuster, nervenstarker Schweißhund — gezüchtet für die ausdauernde Nachsuche auf verletztes Wild im rauen Hochgebirge. Ein absoluter Vollblut-Arbeiter, der für die kalte Fährte lebt und ohne echte Aufgabe verkümmert.
Quellen der vorgeschriebenen Zuchtuntersuchungen. Verein Dachsbracke e.V.
Selbsttest
Beantworte 6 kurze Fragen zu deinem Alltag und erfahre, wie gut der Alpenländische Dachsbracke zu dir passt — inklusive einer ehrlichen Kostenschätzung pro Monat, pro Jahr und über das ganze Hundeleben.
Auf einen Blick
Die wichtigsten Fakten, Eigenschaften und Gesundheitspunkte — bevor du tiefer einsteigst.
Lebenserwartung
10–14 Jahre
Schulterhöhe
36–38 cm
Gewicht
15–20 kg
Praktisches
Wesen
Alltag
Worauf es ankommt
Gerade beim Alpenländische Dachsbracke ist die Wahl des Züchters die wichtigste Entscheidung, die du triffst. Seriöse Züchter testen die Elterntiere konsequent auf Erbkrankheiten, achten auf eine gesunde Sozialisierung der Welpen und stehen dir auch nach der Übergabe zur Seite. Ein günstiger Welpe ohne Untersuchungen wird später meist zum teuersten Hund.
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Die Farbschläge, die beim Alpenländische Dachsbracke vorkommen — mit Hinweis, welche nicht dem Rassestandard entsprechen und welche genetisch heikel sind.
Augenfarben
Felltyp
Der echte Vibes-Check
Eine Alpenländische Dachsbracke ist wie ein hochspezialisierter Bergsteiger: In der Ebene und im reinen Familienalltag wirkt sie oft deplatziert, aber im unwegsamen Gelände auf einer alten Fährte zeigt sie ihr wahres Genie. Wenn du ihr diese Welt nicht bieten kannst, hast du einen dauerhaft frustrierten Dickkopf an der Leine — wenn du sie jedoch artgerecht auslastest, bekommst du den loyalsten und in sich ruhendsten Gefährten, den man sich vorstellen kann.
Die Alpenländische Dachsbracke ist ein kleiner, aber robuster Hund. Sie zeichnet sich durch ihre starke und kraftvolle Statur aus, die ideal für die Arbeit in den Bergen ist. Der Körper ist etwas länger als hoch und niederläufig gebaut – typisch für eine Bracke, die Wild ruhig und ausdauernd auf der Fährte verfolgt. Der Kopf ist kräftig, mit einer breiten Nase und mittelgroßen Augen, die dunkel und lebhaft sind. Die Ohren sind mittelgroß, hoch angesetzt und hängen dicht am Kopf herunter. Sie gehört zur FCI-Gruppe 6, die Lauf- und Schweißhunde beinhaltet. Diese Rasse hat eine spezielle Fähigkeit, die Witterung von Wild zu verfolgen, auch über lange Distanzen und schwieriges Gelände hinweg. Das macht sie zu einem geschätzten Jagdbegleithund. Es gibt keine unterschiedlichen Linien innerhalb dieser Rasse, da ihr Fokus stets auf der Arbeit und nicht auf dem Aussehen liegt.
Die Alpenländische Dachsbracke ist bekannt für ihre unermüdliche Arbeitseinstellung und ihr lebhaftes, energisches Temperament. Sie sind als treue und zuverlässige Hunde bekannt, die sehr an ihrer Bezugsperson hängen und immer bemüht sind, ihren Besitzern zu gefallen. Obwohl sie für die Jagd gezüchtet wurden, haben sie auch ein sehr liebevolles und menschenbezogenes Wesen, das sie zu wunderbaren Begleitern macht. Sie sind intelligent und lernfähig und passen sich leicht an verschiedene Situationen an. Daher können sie in der richtigen Umgebung und mit der richtigen Ausbildung auch als Familienhund gehalten werden. Sie sind jedoch in erster Linie Arbeitshunde und brauchen eine Aufgabe, um glücklich zu sein. Eine reine Wohnungshaltung ohne ausreichende Beschäftigung entspricht nicht ihrem Naturell. Die Alpenländische Dachsbracke zeigt ein stark ausgeprägtes Jagdverhalten, das durch ihre Zucht und ihren Ursprung als Jagdhund bedingt ist. Sie haben einen starken Jagdinstinkt und neigen dazu, ihrer Nase zu folgen. Daher ist es wichtig, dass sie eine gute Ausbildung und Führung erhalten, um dieses Verhalten zu kanalisieren. Sie sind keine besonders wachsamen Hunde, da sie eher auf Gerüche als auf Geräusche oder Bewegungen reagieren. Sie bellen selten, es sei denn, sie sind auf der Jagd oder sie bemerken etwas Ungewöhnliches. Sie können gut alleine bleiben, solange sie ausreichend körperliche und geistige Auslastung bekommen.
| Wachsamkeit Natürlicher Wachhund mit echtem Schutzinstinkt. | Hoch |
| Offenheit gegenüber Fremden Weder aufdringlich freundlich noch misstrauisch. | Neutral |
| Jagd- oder Hütemotivation Dieser Trieb sitzt tief — kein Training löscht ihn vollständig aus. | Sehr stark |
Wissenswertes!
Wusstest Du, dass die Alpenländische Dachsbracke als eine der wenigen Hunderassen sowohl in den flachen als auch in den bergigen Gebieten zur Jagd eingesetzt wird? Ihre Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit sind wirklich bemerkenswert!
Die Alpenländische Dachsbracke ist ein ausdauernder und jagdlich passionierter Hund, der besonders im Gebirge eingesetzt wird. Sie zeichnet sich durch ihre hervorragende Spürnase und ihren ausgeprägten Jagdtrieb aus. Trotz ihres starken Arbeitswillens sind sie freundlich und gut trainierbar, benötigen jedoch eine konsequente Führung und ausreichend Bewegung. Die Alpenländische Dachsbracke eignet sich gut für aktive Familien und Jäger, die einen zuverlässigen Begleiter suchen.
Die Alpenländische Dachsbracke ist ein sehr aktiver Hund und braucht viel Bewegung und Beschäftigung, weshalb sie nicht unbedingt als reiner Stadthund geeignet ist. Sie fühlt sich am wohlsten in einer ländlichen Umgebung mit viel Platz zum Erkunden und Herumtollen. Sie kann in einem Haushalt mit Kindern gehalten werden, jedoch sollte immer eine Aufsichtsperson präsent sein, da sie aufgrund ihrer Jagdinstinkte etwas stürmisch sein können. Ihre Verträglichkeit mit anderen Haustieren, insbesondere Katzen, kann variieren und hängt stark von der individuellen Prägung und Sozialisierung ab. In manchen Bundesländern gilt diese Rasse als Listenhund und es müssen besondere Auflagen beachtet werden.
Liebt das Familienleben und blüht in einer Gruppe auf.
Versteht sich gut mit Kindern — unter Aufsicht von Erwachsenen.
Genießt aktiv die Gesellschaft anderer Hunde.
Geht in der Stadt, aber nur mit sehr aktiven Besitzern.
Einen Hund zu besitzen ist nicht nur ein Privileg, sondern auch eine Verantwortung. Wenn du einen Hund in dein Leben bringen möchtest, musst du dir der Verpflichtung bewusst sein, die Hundehaltung mit sich bringt!
Die Alpenländische Dachsbracke ist ein intelligentes und lernwilliges Tier, das sich gut trainieren lässt. Sie profitiert von einer konsequenten, aber liebevollen Erziehung und positiver Verstärkung. Es ist wichtig, ihrem Jagdinstinkt gerecht zu werden, damit sie sich nicht langweilt oder frustriert fühlt. Daher sind Aktivitäten wie Spurensuche oder Apportierspiele, die ihre natürlichen Instinkte nutzen, ideal. Es ist wichtig, dass der Hund lernt, Frustration zu tolerieren und Impulskontrolle zu entwickeln. Sie können schnell lernen und reagieren gut auf positive Verstärkung. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass sie einen starken eigenen Willen haben können und daher eine konsequente Führung benötigen. Die Alpenländische Dachsbracke kann durch ihr natürliches Jagdverhalten schnell zum "Balljunkie" werden. Daher ist es wichtig, ihr eine ausgewogene Mischung aus körperlicher und geistiger Stimulation zu bieten, um sie auszulasten ohne sie zu überfordern.
Die Ernährung der Alpenländischen Dachsbracke sollte auf ihren hohen Energiebedarf abgestimmt sein, insbesondere wenn sie als Arbeitshund gehalten wird. Eine ausgewogene Ernährung mit einer guten Mischung aus Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen ist essentiell. Übermäßiges Füttern sollte vermieden werden, da Übergewicht ihre Gesundheit beeinträchtigen und zu weiteren Problemen führen kann. In Bezug auf die Fellpflege ist diese Rasse relativ pflegeleicht. Sie verfügt über kurzes, dichtes Fell mit einer Unterwolle, welches einen einfachen Pflegeaufwand erfordert. Ein regelmäßiges Bürsten hilft, lose Haare zu entfernen und das Fell sauber und gesund zu halten. Trotz der Unterwolle kommt die Alpenländische Dachsbracke gut mit dem Klima in Deutschland zurecht und haart nicht übermäßig viel.
| Pflegeaufwand Wenig Aufwand — gelegentliches Bürsten und Baden. | Pflegeleicht |
| Bewegungsbedarf Braucht mehrere Stunden intensive Auslastung täglich. | Sehr aktiv |
| Haarung Regelmäßiges Haaren — Hundehaare auf Kleidung sind ab jetzt normal. | Mittel |
| Erziehbarkeit Hat einen starken eigenen Kopf und testet Grenzen. | Eigenwillig |
Diese Informationen werden derzeit von Experten überprüft. Falls du einen Fehler entdeckst, sende bitte eine E-Mail an info@honestdog.de!
Solide
Gesundheits-Note
Bei der Alpenländischen Dachsbracke bestehen genetische Risiken für Hüftgelenksdysplasie (HD), das Cauda-equina-Syndrom (DLSS) sowie die schwere neurologische Erkrankung Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL). Der Verein Dachsbracke e.V. schreibt für die Zuchtzulassung Röntgenuntersuchungen auf HD (Grenzwert HD A–B) und DLSS (Grad 0–1) sowie einen Gentest auf NCL verbindlich vor. Ein verantwortungsvoller Züchter testet seine Zuchttiere zusätzlich auf Spinozerebelläre Ataxie, um das Risiko weiter zu minimieren. Lass dir vor dem Welpenkauf die offiziellen Nachweise beider Elterntiere zeigen; bei NCL und Spinozerebelläre Ataxie dürfen Trägertiere nur verpaart werden, wenn der Partner nachweislich frei ist.
Note relativ zu anderen Rassen — KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
Methodik und Daten: HonestDog Hunderassen-Gesundheitsreport 2026
Worauf es bei dieser Rasse besonders ankommt
Klicke auf einen Eintrag, um Details zu sehen.
Du solltest das Gewicht deines Hundes strikt kontrollieren und im Alltag darauf achten, häufiges Springen zu vermeiden, um den langen Rücken zu schonen.
Verantwortungsvolle Züchter lassen Elterntiere verpflichtend auf Hüftgelenksdysplasie (HD), Cauda-equina-Syndrom (DLSS) und Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL) sowie zusätzlich auf Spinozerebelläre Ataxie testen.
Hinweis: Diese Gesundheitsübersicht ist KI-gestützt und redaktionell geprüft. Sie dient der Orientierung und ersetzt keine tierärztliche Beratung.
Worauf es bei dieser Rasse ankommt — was häufig vorkommt, wie stark es das Leben des Hundes beeinflusst, und wie du dich als Käufer absicherst.
Tippe auf eine Körperregion, um die zugehörigen Erbkrankheiten zu sehen.
Die drei wichtigsten Risiken
Wähle eine Region auf der Karte, um andere Bereiche zu erkunden.
Stufe 1 entspricht den Pflichtuntersuchungen laut Verein Dachsbracke e.V.. Stufe 2 und 3 zeigen, wie verantwortungsvolle Züchter darüber hinausgehen.
Verbandsstandard. Die Untersuchungen, die der zuständige Zuchtverband (z. B. VDH / FCI / AKC-Parent-Club) verbindlich vorschreibt. Frag jeden seriösen Züchter danach.
Keine Einträge in dieser Stufe.
Hinweis: Diese Gesundheitsübersicht ist KI-gestützt und redaktionell geprüft. Sie dient der Orientierung und ersetzt keine tierärztliche Beratung.
Mach den kostenlosen Futtercheck und finde in 2 Minuten die passende Futter-Empfehlung für deinen Hund.
Eine Alpenländische Dachsbracke kostet im Monat rund ~170 € (90 € – 320 €, je nach Ausstattung). Im ersten Jahr kommen mit Anschaffung, Erstausstattung und Welpenschule insgesamt etwa ~4.610 € zusammen; über das ganze Hundeleben (12 Jahre) sind es ungefähr ~26.970 €.
Mit einer OP-Versicherung liegen die laufenden Kosten bei etwa ~160 € im Monat — dafür sinkt dein Eigenanteil bei einer großen Operation von mehreren tausend Euro auf rund 20 Prozent.
Pro Monat
~170 €
Im ersten Jahr
~4.610 €
Über das Hundeleben
~26.970 €
Geschätzte Anschaffung beim Züchter: 1.000 € – 2.500 €
Schätzung bei mittlerer Ausstattung (Vorort, Trockenfutter, 1–2 Stunden Auslauf täglich), deutsche Durchschnittspreise, Stand Juli 2026.
HonestDog Concierge
Für diese Rasse haben wir aktuell keine von uns geprüften Züchter. Erstelle dein kurzes Käuferprofil: Wir richten deinen Suchalarm ein, prüfen eine mögliche Anlaufstelle und melden uns innerhalb von 28 Tagen per E-Mail.

Symbolbild
Symbolbild
Symbolbild
SymbolbildDie Alpenländische Dachsbracke ist eine traditionsreiche österreichische Jagdhunderasse, deren Ursprünge tief in der Geschichte der alpinen Jagdkultur verwurzelt sind. Bereits in der Antike und im Mittelalter wurden niederläufige Jagdhunde in den Alpenregionen geschätzt. Die gezielte Zucht der heutigen Rasse begann im 19. Jahrhundert. Sie wurde speziell für die anspruchsvolle Arbeit im Hochgebirge entwickelt. Als robuster und wetterharter Schweißhund dient sie primär der Nachsuche auf Schalenwild sowie der Brackierjagd auf Hase und Fuchs. Entgegen mancher Irrtümer wird sie als Schweißhund und Bracke ausschließlich für die oberirdische Jagd eingesetzt und eignet sich nicht für die Baujagd. Kronprinz Rudolf von Habsburg forderte in den 1880er Jahren für seine Jagdausflüge explizit Dachsbracken an, was die hohe Wertschätzung der Rasse beim österreichischen Adel belegt. Die kynologische Erfassung begann Ende des 19. Jahrhunderts. Im Jahr 1932 wurde die Rasse unter dem Namen 'Alpenländisch-Erzgebirgler Dachsbracke' vom österreichischen Kynologenverband offiziell als dritte Schweißhunderasse anerkannt. Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) bestätigte diese Anerkennung und änderte den Namen im Jahr 1975 schließlich auf die heute gültige Bezeichnung 'Alpenländische Dachsbracke'. Bis heute ist sie ein unentbehrlicher Begleiter für Berufsjäger in alpinen Revieren.
Die Alpenländische Dachsbracke wurde für die Nachsuche von verletztem Wild und zur Brackierjagd in gebirgigem Gelände gezüchtet.
Österreich
1800
Im Alltag und im Zusammenleben mit der Familie wird die Alpenländische Dachsbracke von Besitzern als sehr anhänglicher, treuer und im Haus bemerkenswert ruhiger Begleiter beschrieben. Viele Halter betonen, wie eng sich der Hund an seine primäre Bezugsperson bindet und wie freundlich und geduldig er sich gegenüber Familienmitgliedern verhält, sofern er geistig und körperlich gefordert ist. Im häuslichen Umfeld fällt er kaum durch grundloses Bellen auf und genießt den direkten Anschluss an seine Menschen.
Gleichzeitig heben erfahrene Halter und Zuchtvereine hervor, dass die Rasse kein reiner Begleithund für jedermann ist. Werde sie nicht rassegerecht beschäftigt, schlage ihr ausgeprägter Fährtensinn im Alltag schnell in Probleme um: Manche Halter berichten von Ausbruchsversuchen aus dem Garten oder davon, dass der Hund bei Spaziergängen völlig in Geruchswelten abtaucht und seine Umwelt ausblendet. Zudem wird gelegentlich von einer gewissen Verteidigungsbereitschaft berichtet, etwa wenn Ressourcen, Beute oder das eigene Territorium gegen Artgenossen verteidigt werden, was ein aufmerksames Management im Alltag erfordert.
Quellen:forum.wildundhund.depetbook.dezoomalia.delandtreff.de
Bei der Erziehung stoßen viele Halter auf den typischen Brackenschlag: Die Alpenländische Dachsbracke gilt in Praktikerberichten als ausgesprochen selbstständig und mitunter eigenwillig bis stur. Anders als führige Gebrauchshunde hinterfragt sie Kommandos gern oder wägt ab, ob sich der Gehorsam im Moment lohnt, besonders wenn frische Wildfährten in der Nase liegen. Eine zuverlässige Abrufbarkeit im Freilauf gilt unter Haltern als eine der größten Herausforderungen und gelingt oft nur mit jahrelangem, intensivem Schleppleinentraining oder bleibt in wildreichen Gebieten reine Utopie.
Trotz dieser Hartnäckigkeit warnen Halter ausdrücklich vor übertriebener Härte oder grobem Druck. Die Dachsbracke wird als feinfühliger Hund beschrieben, der bei ungerechter Behandlung dichtmacht oder das Vertrauen verliert. Erfolgreich sind Besitzer mit stoischer Ruhe, klarer Konsequenz und einer Führung, die auf Vertrauen basiert. In Nichtjäger-Händen – etwa bei Tierschutzhunden – betonen Halter, dass zwingend anspruchsvolle Ersatzarbeit wie intensives Mantrailing oder Fährtenarbeit geleistet werden muss, da der angeborene Finderwille sonst nicht zu kontrollieren ist.
In Erfahrungsberichten und jagdlichen Fachkreisen wird die Alpenländische Dachsbracke überwiegend als sehr robuste, wetterharte und langlebige Arbeitsrasse wahrgenommen, die für anspruchsvolles Gelände im Gebirge selektiert wurde. Halter schätzen, dass das dichte Stockhaar kaum Pflege benötigt und Schmutz sowie Dornen gut abwehrt. Ernste erbliche Krankheiten stehen im Alltag der meisten Halter nicht im Vordergrund, da die Rasse durch strenge jagdliche Leistungszucht weitgehend von extremen Modeerscheinungen verschont geblieben ist.
Aufgrund des typischen, niederläufigen und im Verhältnis langen Körperbaus weisen Halter und Rassekenner jedoch auf Risiken im Bewegungsapparat hin. In Diskussionen werden Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie Bandscheiben- oder Rückenprobleme als Themen genannt, auf die durch verantwortungsvolle Zuchtauslese und maßvolle Belastung im ersten Lebensjahr geachtet werden muss. Bei jagdlich geführten Hunden stehen in den Praxisberichten zudem Verletzungsrisiken im rauen Unterholz, an Dornen oder im direkten Kontakt mit wehrhaftem Schwarzwild im Vordergrund.
Quellen:petbook.deforum.wildundhund.dedogorama.appsabinemiddelhaufeshundundnatur.netklub-dachsbracke.com
sinngemäß aus echten Halterberichten
Der Alpenländische Dachsbracke ist ein aktiver Hund, der viel Bewegung und Beschäftigung braucht. Informiere dich über Charakter, Pflegeaufwand und Platzbedarf, bevor du dich entscheidest.
Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Alpenländische Dachsbracke liegt bei 10-14 Jahren. Mit guter Pflege und regelmäßigen Tierarztbesuchen kann dein Hund ein langes, gesundes Leben führen.
Der Pflegeaufwand für einen Alpenländische Dachsbracke umfasst regelmäßiges Bürsten, Krallenpflege und Zahnpflege. Bei HonestDog findest du ausführliche Pflegetipps für jede Rasse.
Der Alpenländische Dachsbracke kann ein toller Familienhund sein. Wichtig ist die richtige Erziehung und Sozialisation. Bei HonestDog findest du Informationen zur Familientauglichkeit jeder Rasse.
Beim Alpenländische Dachsbracke kommen diese Farbschläge vor: Rot, Zobel, Schwarz mit Loh.
Geprüfte Züchter beliebter Rassen in Deutschland
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