Gerade bei selteneren Rassen versuchen unseriöse Vermehrer oft, mit angeblich „reinrassigen Welpen ohne Papiere“ schnelles Geld zu machen. Nimm sofort Abstand, wenn der Verkäufer keine offiziellen HD- und ED-Auswertungen vorlegen kann und stattdessen behauptet, der Haustierarzt habe die Eltern beim Impfen als „kerngesund“ eingestuft. Ohne Röntgenbilder lässt sich die Gelenkgesundheit nicht beurteilen.
Weitere klare Warnsignale sind Welpenpreise deutlich unter 1.500 Euro, eine Abgabe vor der vollendeten achten Lebenswoche oder eine scheue, ängstliche Mutterhündin – Letzteres widerspricht dem sanften, menschenbezogenen Wesen des Epagneul Francais komplett. Auch wenn der Verkäufer keinerlei Fragen zu deinen Lebensumständen stellt oder den Hund für ein reines Leben auf dem Sofa ohne Auslastung anpreist, solltest du vom Kauf absehen.
Auf HonestDog durchläuft jeder Züchter vor der Freischaltung eine Anmeldung: Identitätsprüfung per Ausweis und Selfie, gegebenenfalls Nachweis von Vereinsmitgliedschaft oder §11-Erlaubnis, ein Wissenstest zu Zucht und Tierschutz und die Zustimmung zu den HonestDog-Zuchtstandards – unter anderem keine Zucht mit Qualzuchtmerkmalen und keine Zuchthunde unter 18 Monaten. Ohne geprüfte §11-Erlaubnis kann ein Züchter dort höchstens zwei Zuchthündinnen eintragen, und Auffälligkeiten an einem Züchterprofil meldest du direkt über „Inhalt melden“. Lass dir beim Besuch die Originalbefunde der Elterntiere zeigen. Aktuelle Würfe findest du bei den Epagneul Francais Welpen auf HonestDog.