Zuchttauglichkeits-Leitfaden — Großer Münsterländer Vorstehhund
Für Züchter: welche Tests, welche Schwellen, welche Verpaarungsregeln gelten
1. Empfohlener Gesundheits-Standard für Elterntiere
Diese Untersuchungen gehören für die Rasse Großer Münsterländer Vorstehhund zum empfohlenen Gesundheits-Standard — die Basis jeder gewissenhaften Zucht. Sie sollten für jedes Zuchttier vorliegen.
| Test / Krankheit | Bewertungs-Schema | Bestanden ab | Vererbung | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| Ellenbogendysplasie (ED) | Röntgen | ED 0 oder Grenzfall | Polygen | — |
| Hüftgelenksdysplasie (HD) | Röntgen | HD A–B | Polygen | — |
| Hyperuricosurie (HUU) | Körperflüssigkeiten | frei oder Träger | Autosomal-rezessiv | — |
2. Verpaarungsregeln
Wenn ein Elternteil einen grenzwertigen Befund hat, muss der andere Elternteil bestimmte Kriterien erfüllen.
Ellenbogendysplasie (ED)
Polygenisch — beide Elterntiere sollten das Ergebnis „ED 0 oder Grenzfall“ erreichen. Tiere aus belasteten Linien sollten nicht für die Zucht eingesetzt werden.
Hüftgelenksdysplasie (HD)
Polygenisch — beide Elterntiere sollten das Ergebnis „HD A–B“ erreichen. Tiere aus belasteten Linien sollten nicht für die Zucht eingesetzt werden.
Hyperuricosurie (HUU)
Autosomal rezessiv: Zwei Träger dürfen nicht miteinander verpaart werden — 25% der Welpen wären betroffen. Betroffene Hunde sollten gar nicht in der Zucht eingesetzt werden.
3. Empfohlene Zusatztests
Sinnvolle Ergänzungen zur Linienplanung.
—
4. Verifizierung auf HonestDog
- Lade pro Test einen leserlichen Befund (PDF oder Foto) im Züchter-Dashboard hoch
- Befund muss Datum, prüfenden Tierarzt und FCI-/VDH-Logo enthalten
- Befunde älter als 36 Monate werden als „veraltet“ markiert
- Wir extrahieren jeden Upload per KI und prüfen ihn auf Konsistenz mit dem Hundeprofil — das Profil-Tier-Tile zeigt anschließend „verifiziert“