Bereite dich auf das erste Gespräch gut vor und nutze diese spezifischen Fragen, um die Fachkenntnis und Transparenz des Züchters einzuschätzen:
- „Können Sie mir die offiziellen Röntgenbefunde für Hüft- und Ellenbogendysplasie sowie die aktuellen Augenuntersuchungsbögen (inklusive Katarakt) beider Elterntiere zeigen?“
- „Welche Gentests für rassespezifische Nerven- und Harnwegserkrankungen wie Hypomyelinisierung und Urolithiasis liegen für die Elterntiere vor?“
- „Wie sind die Schilddrüsenwerte (Hypothyreose) der Zuchttiere dokumentiert?“
- „Gab es in den Zuchtlinien der Elterntiere bekannte Fälle von Magendrehung, Epilepsie, Hämophilie, Trikuspidalklappendysplasie oder dem Immundefekt des Weimaraners?“
- „Werden die Elterntiere jagdlich geführt oder wie lasten Sie sie im Alltag körperlich und mental aus?“
- „Welche konkreten Empfehlungen geben Sie mir für eine gelenkschonende Aufzucht und die Fütterungsroutine zur Senkung des Magendrehungsrisikos mit?“
Lass dir bei deinem Besuch alle Dokumente in Ruhe zeigen und beobachte den Umgang des Züchters mit seinen Hunden. Mit einer fundierten Züchterwahl, einer gelenkschonenden Aufzucht im ersten Lebensjahr und festen Ruhepausen nach dem Fressen legst du den besten Grundstein für ein langes Leben mit deinem Weimaraner.
Auf HonestDog durchläuft jeder Züchter vor der Freischaltung eine Anmeldung: Identitätsprüfung per Ausweis und Selfie, gegebenenfalls Nachweis von Vereinsmitgliedschaft oder §11-Erlaubnis, ein Wissenstest zu Zucht und Tierschutz und die Zustimmung zu den HonestDog-Zuchtstandards – unter anderem keine Zucht mit Qualzuchtmerkmalen und keine Zuchthunde unter 18 Monaten. Ohne geprüfte §11-Erlaubnis kann ein Züchter dort höchstens zwei Zuchthündinnen eintragen, und Auffälligkeiten an einem Züchterprofil meldest du direkt über „Inhalt melden“. Lass dir beim Besuch die Originalbefunde der Elterntiere zeigen. Aktuelle Würfe findest du bei den Weimaraner Welpen auf HonestDog.