Einen Basenji adoptieren: Warum der zentralafrikanische Urhund im Tierheim landet
Wenn du einen Basenji adoptieren möchtest, triffst du eine besondere Entscheidung für einen außergewöhnlichen Hund. Der aus Zentralafrika stammende Jagdhund fasziniert durch sein kurzes, feines Fell, seine katzenhafte Reinlichkeit und sein bekanntes „stummes“ Bellen. Mit einer Schulterhöhe von 41 bis 45 cm und einem Gewicht von 10 bis 12 kg bei Rüden wirkt er handlich und stadttauglich. Dennoch suchen immer wieder Basenjis im Tierheim oder über spezialisierte Nothilfen ein neues Zuhause.
Die Abgabegründe haben fast immer mit veränderten Lebensumständen oder unterschätzten Rassemerkmalen zu tun. Der Basenji gehört zu den Spitzen und Hunden vom Urtyp. Er ist klug, im Haus oft gelassen, besitzt aber ein hohes Energielevel (4 von 5) und einen sehr eigenen Kopf. Weil seine Trainierbarkeit bei 2 von 5 liegt, stellt er Halter, die blinden Gehorsam erwarten, vor große Herausforderungen. Kommen sein starker Jagdtrieb, berufliche Veränderungen oder familiäre Umbrüche hinzu, wird die Auslastung für manche Besitzer im Alltag nicht mehr leistbar. Die Entscheidung für die Abgabe fällt den Vorbesitzern meist sehr schwer und bietet dir die Chance, einem bereits erwachsenen Charakterhund ein passendes Umfeld zu schenken.







