Ein guter Züchter integriert seine Hunde voll in das Familienleben. Da der Bracco Italiano ein kurzes, glänzendes Fell ohne Unterwolle hat und sehr menschenbezogen ist, ist eine reine Zwingerhaltung für diese Rasse völlig ungeeignet. Die Welpen wachsen im Haus mit engem Familienanschluss auf und lernen frühzeitig Alltagsgeräusche, verschiedene Untergründe und andere Hunde kennen.
Darüber hinaus berät dich ein seriöser Züchter ehrlich zu den Bedürfnissen der Rasse. Er fragt genau nach deinen Lebensumständen, erklärt dir die Grundlagen einer gelenkschonenden Aufzucht im ersten Lebensjahr und weist darauf hin, wie wichtig ein gesundes Gewicht sowie regelmäßige tierärztliche Kontrollen von Augen und Nieren im späteren Hundeleben sind.
6 konkrete Fragen, die du dem Bracco Italiano Züchter stellen solltest
Nutze das erste Gespräch und den Besuch vor Ort, um dem Züchter detaillierte Fragen zu stellen. Ein transparenter Experte wird dir diese gerne und ausführlich beantworten:
- „Können Sie mir die offiziellen Röntgenbefunde zur Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) beider Elterntiere zeigen?“
- „Wurden die Nierenwerte der Elterntiere untersucht und liegen Ihnen die klinischen Befunde zur Gesundheit der Augenlider (bezüglich Ektropium und Entropium) vor?“
- „Gab es in Ihren Zuchtlinien in der Vergangenheit bekannte Fälle von Sensorischer Neuropathie?“
- „Werden Ihre Hunde jagdlich geführt oder über welche alternativen Aufgaben wie Spurensuche lasten Sie die Elterntiere aus?“
- „Wie gewöhnen Sie die Welpen in den ersten Lebenswochen an Alltagssituationen, Kinder und Umweltreize?“
- „Welche Empfehlungen geben Sie mir für eine gelenkschonende Aufzucht und Fütterung, damit der Welpe nicht zu schnell wächst?“