Einen Braque du Bourbonnais adoptieren: Warum dieser sanfte Vorstehhund im Tierheim landet
Einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, ist eine wunderbare Entscheidung. Wenn du darüber nachdenkst, einen Braque du Bourbonnais aus dem Tierheim bei dir aufzunehmen, triffst du auf eine seltene, außergewöhnlich menschenbezogene Rasse. Diese französischen Vorstehhunde (Rüden 51–57 cm bei 18–25 kg, Hündinnen 48–55 cm bei 16–22 kg) sind für ihr sanftes, zärtliches und anpassungsfähiges Wesen bekannt. Dass sie dennoch manchmal ein neues Zuhause suchen, liegt selten am Charakter des Hundes, sondern fast immer an veränderten Lebensumständen der Menschen.
Oft wurden das hohe Energielevel und der Arbeitswille dieses Jagdhundes unterschätzt. Zwar ist der Braque du Bourbonnais im Haus meist ruhig und sehr familienfreundlich, draußen braucht er jedoch regelmäßige körperliche Bewegung und vor allem geistige Auslastung für seinen exzellenten Geruchssinn. Fehlen diese Reize durch berufliche Veränderungen, Krankheit oder Zeitmangel in der Familie, entwickeln die klugen Hunde schnell eigene Beschäftigungen. Manchmal sind es auch Scheidungen, Umzüge in eine zu kleine Stadtwohnung oder das Versterben des Halters, die den Hund unverschuldet ins Tierheim oder auf eine spezialisierte Pflegestelle für Jagdhunde bringen.







