Englische Bulldogge adoptieren: Warum diese sanften Charakterköpfe im Tierheim landen
Wer eine Englische Bulldogge adoptieren möchte, entscheidet sich für einen unglaublich menschenbezogenen, ruhigen und freundlichen Begleiter. Trotz ihrer historischen Wurzeln im England vergangener Jahrhunderte sind diese Hunde heute sanftmütige Familienmitglieder, die enge Bindungen aufbauen. Dennoch wartet so manche Englische Bulldogge im Tierheim auf eine zweite Chance. Die Gründe für eine Abgabe sind selten mangelnde Zuneigung, sondern meist veränderte Lebensumstände oder unterschätzte Anforderungen der Rasse.
Mit einem Gewicht von 23 bis 25 Kilogramm bei einer kompakten Schulterhöhe von 31 bis 40 Zentimetern bringen die Hunde viel Kraft mit. Kombiniert mit ihrem intelligenten, aber oft eigenwilligen Charakter führt das im Alltag schnell zu Herausforderungen, wenn eine liebevolle, konsequente Führung fehlt. Während die Fellpflege beim kurzen, glatten Haarkleid ohne Unterwolle gering ausfällt, erfordern die Hautfalten und vor allem die Gesundheit viel Aufmerksamkeit. Viele Hunde im Tierschutz stammen zudem von unseriösen Vermehrern, die Elterntiere ohne Gesundheitsprüfungen verpaaren. Treten dann chronische Beschwerden auf, wachsen den Haltern die Tierarztkosten und der Pflegeaufwand über den Kopf.







