Einen Cavachon adoptieren: Warum der kleine Begleithund im Tierheim landet
Einen Cavachon adoptieren bedeutet, einem außergewöhnlich menschenbezogenen, familienfreundlichen Hund eine zweite Chance zu geben. Die in den USA entstandene Kreuzung aus Cavalier King Charles Spaniel und Bichon Frisé wurde als reiner Begleit- und Schoßhund ohne Arbeitsauftrag gezüchtet. Mit einer Schulterhöhe von 28 bis 33 cm bei Rüden und einem Gewicht von 6 bis 10 kg wirkt der Cavachon wie der unkomplizierte Traumhund für jeden Haushalt. Dennoch suchen immer wieder Vertreter dieser Rasse im Tierschutz ein neues Zuhause.
Dass ein Cavachon im Tierheim landet, hat selten mit einem schwierigen Charakter zu tun. Meistens verändern sich die Lebensumstände der Vorbesitzer durch Trennung, Krankheit oder berufliche Wechsel. Da der Cavachon extrem eng an seine Menschen gebunden ist, leidet er stark, wenn er plötzlich viele Stunden allein bleiben muss. Auch der Pflegeaufwand (4 von 5) wird häufig unterschätzt: Das weiche Fell haart zwar wenig (2 von 5), verfilzt aber ohne tägliches Bürsten und regelmäßiges Scheren schnell. Zudem hat der kleine Hund ein mittleres Energielevel (3 von 5) und möchte geistig wie körperlich beschäftigt werden – als reines Sofakissen ist er unterfordert.







