Wenn du einen Chinese Crested Dog adoptieren möchtest, triffst du auf ein hochsensibles Wesen. Diese Hunde nehmen Stimmungen extrem feinfühlig wahr und reagieren im lauten Tierheimalltag oft schüchtern oder wachsam. Gib dem Hund Zeit – sobald er Vertrauen fasst, zeigt sich seine verspielte, zärtliche Art und seine gute Verträglichkeit mit anderen Hunden.
Gesundheitlich bringt die Rasse spezifische Themen mit, über die du vorab Bescheid wissen musst. Dazu gehören Risiken für die Augen wie die Linsenluxation und die Progressive retinale Atrophie (PRA) sowie für die Knie in Form der Patellaluxation. Besonders bei der Hairless-Variante kommen häufig Hautempfindlichkeiten und Gebissprobleme (Zahnfehlstellungen oder Zahnverlust) hinzu. Weitere rassetypische Gesundheitsthemen sind die Neuronale Ceroid Lipofuszinose, die Degenerative Myelopathie, die Hyperuricosurie sowie die SERAC1-assoziierte Multisystemdegeneration.
Ein gesundheitsorientierter Züchter lässt die Augen und Knie der Elterntiere klinisch untersuchen, dokumentiert den Zahnstatus und verpaart behaarte und nackte Varianten gezielt miteinander, um diese genetischen Risiken zu senken. Bei einem Tierheimhund ist die genaue Abstammung meist unbekannt. Lass dir daher vor der Adoption alle tierärztlichen Unterlagen zeigen und plane regelmäßige Kontrollen für Augen, Zähne und Knie bei deinem Tierarzt fest ein.