Ein erwachsener Hund aus dem Tierschutz bringt seine eigene Vorgeschichte mit. Grundsätzlich zeichnet sich die Rasse durch ein ausgewogenes Temperament, hohe Kinderfreundlichkeit und eine gute Verträglichkeit mit anderen Hunden aus. Im Tierheimalltag zeigen sich viele dieser Hunde jedoch zunächst verunsichert oder unterfordert. Sobald sie Vertrauen fassen, blüht ihre hohe Trainierbarkeit auf – und trotz ihrer hohen Energie sind sie zu Hause wunderbar in der Lage, sich zu entspannen und ruhige Momente mit ihrer Familie zu genießen.
Gesundheitliche Aspekte beim Second-Hand-Farmdog
Danish-Swedish Farmdogs haben einen natürlichen und wenig anfälligen Körperbau, bringen aber rassetypische Themen bei Knien, Hüften und Augen mit. Zu den bekannten Risiken zählen Hüftgelenksdysplasie (HD), Patellaluxation (herausspringende Kniescheiben) und Linsenluxation am Auge. Zudem kommen in der Rasse Zapfendegeneration, Degenerative Myelopathie und Hyperuricosurie vor. Ein gesundheitsorientierter Züchter lässt Hüften per Röntgen sowie Knie und Augen der Elterntiere klinisch untersuchen, um das Risiko für HD, Patellaluxation und Linsenluxation in der Linie zu senken, und achtet bei den weiteren Themen auf unbelastete Linien.
Bei einem Tierheimhund ist die genetische Herkunft oft unbekannt. Meist sind im Tierheim Impfungen, Chip und eine allgemeine Eingangsuntersuchung abgedeckt; lass dir die vorhandenen tierärztlichen Unterlagen genau zeigen. Plane nach der Adoption eine orthopädische Kontrolle von Knien und Hüften sowie regelmäßige Augenkontrollen bei deinem Tierarzt ein und achte konsequent auf ein gesundes Gewicht, damit dein Hund lange aktiv bleibt.