Ein Deutscher Jagdterrier aus dem Tierschutz bringt eine eigene Geschichte mit, ist aber dank seiner hohen Trainierbarkeit (5/5) sehr lernwillig, sobald er eine klare und faire Führung erlebt. Stelle dich auf einen zielorientierten, unerschrockenen Hund ein, dessen Jagdinstinkt dauerhaft gemanagt und in geordnete Bahnen gelenkt werden muss. Sein dichtes, raues oder glattes Fell mit Unterwolle macht im Alltag wenig Arbeit, denn der Pflegeaufwand ist gering (2/5).
Gesundheit beim Deutschen Jagdterrier im Blick behalten
Deutsche Jagdterrier gelten bei guter Zucht als äußerst robuste Hunde, bringen aber rassetypisch vereinzelt Risiken für Augen- und Muskelerkrankungen mit. Zudem gehören Themen wie Linsenluxation, generalisierte progressive retinale Atrophie, Ektropium und Entropium, angeborene Taubheit oder Blindheit, Epilepsie, Zahnfehlbildungen, Gaumenspalte, Albinismus sowie Kryptorchismus und Monorchismus zu den gesundheitlichen Aspekten der Rasse; der Deutsche Jagdterrier-Club e.V. (DJT) schreibt davon die Untersuchung auf Linsenluxation vor. Seriöse Züchter lassen Augen und Gehör der Elterntiere klinisch prüfen und nutzen genetische Tests für Muskelerkrankungen, um Risiken in der Linie zu senken.
Bei einem Tierheimhund ist die genaue Abstammung oft unbekannt – insbesondere, wenn er ursprünglich von unseriösen Vermehrern stammt, die ohne Gesundheitsbefunde verpaaren. Behalte deshalb die Augen sowie den Bewegungsapparat deines Hundes regelmäßig im Blick und achte auf eine gelenkschonende Belastung, damit er bis ins hohe Alter leistungsfähig bleibt.