Epagneul Picard adoptieren: Warum der französische Vorstehhund im Tierheim landet
Einen Epagneul Picard zu adoptieren ist eine wunderbare Entscheidung für Menschen, die gerne in der Natur unterwegs sind und einen sanftmütigen, anhänglichen Begleiter suchen. Dass dieser freundliche französische Vorstehhund überhaupt im Tierheim oder bei spezialisierten Jagdhund-Nothilfen landet, liegt selten an seinem Charakter, sondern fast immer an veränderten Lebensumständen der Vorbesitzer oder unterschätzten rassetypischen Bedürfnissen.
Ursprünglich für die Wasserjagd in sumpfigem Gelände gezüchtet, bringt der Epagneul Picard ein hohes Energielevel (4 von 5), eine hervorragende Nasenleistung und einen tief verankerten Arbeitswillen mit. Wenn sich berufliche oder familiäre Situationen ändern, fehlt oft die Zeit, diesem Bewegungs- und Beschäftigungsdrang gerecht zu werden. Ein unterforderter Picard sucht sich selbst Aufgaben – meist in Form von eigenständigem Stöbern und Jagen. Zwar ist sein Pflegeaufwand beim mittellangen, welligen Fell mit dichter Unterwolle überschaubar, doch seine Passion für Wasser und Natur verlangt wetterfeste Menschen, die ihn geistig wie körperlich auslasten.







