Ein erwachsener Fox Terrier (Glatthaar) aus dem Tierheim hat bereits eine eigene Persönlichkeit entwickelt. Dich erwartet ein neugieriger, verspielter Hund, der die Aufmerksamkeit seiner Familie liebt, bei der Erziehung aber liebevolle Konsequenz einfordert. Im Umgang mit Artgenossen entscheidet oft die Sympathie, und auch der Jagdtrieb ist meist deutlich spürbar. Da die Vorgeschichte nicht immer lückenlos bekannt ist, braucht der Hund anfangs vor allem eines: Verlässlichkeit.
Gesundheitliche Besonderheiten im Blick behalten
Mit einer Lebenserwartung von 13 bis 14 Jahren gelten Fox Terrier (Glatthaar) insgesamt als recht robuste Hunde. Dennoch bringen sie rassetypisch einzelne Themen bei Augen, Knien, Nervensystem und Gehör mit. Dazu gehören die Patellaluxation (eine Kniescheibenverrenkung), Zahnfehlbildungen sowie die neurologische Erkrankung Spinozerebelläre Ataxie. Während gesundheitsorientierte Züchter (etwa im Deutschen Foxterrier-Verband e.V.) Knie, Zähne, Augen und Gehör der Elterntiere klinisch untersuchen lassen und gezielte Tests für Nervenerkrankungen nutzen, um die Risiken in der Linie zu senken, ist die Herkunft im Tierschutz oft unbekannt. Stammt ein Abgabehund ursprünglich von unseriösen Vermehrern, fehlte diese Vorsorge meist komplett.
Sprich das Tierheimpersonal offen auf den Gesundheitszustand an. Meist sind Impfungen, Chip und eine tierärztliche Eingangsuntersuchung bereits abgedeckt; lass dir die vorhandenen Unterlagen genau zeigen und plane zeitnah einen Check-up bei deinem eigenen Tierarzt für Augen, Ohren und Kniescheiben ein.