Ein Gos d'Atura Catalá aus dem Tierheim bringt bereits eine eigene Persönlichkeit und Vorgeschichte mit. Viele dieser Hunde stammen direkt aus dem spanischen Tierschutz oder aus deutschen Abgaben. Anfangs zeigen sie sich Fremden gegenüber oft zurückhaltend und beobachten erst einmal genau. Haben sie jedoch Vertrauen gefasst, blühen sie durch ihre hohe Trainierbarkeit (4/5) und ihren Eifer schnell auf. Im Umgang mit anderen Hunden sind sie oft wählerisch (3/5) – hier ist deine souveräne Anleitung gefragt.
Gesundheitliche Aspekte im Blick behalten
Gos d'Atura Catalá gelten bei guter Zucht als robuste und vitale Hunde mit einer Lebenserwartung von 12 bis 14 Jahren, bringen aber rassetypische Risiken für Hüften, Knie und Augen mit. Zu den bekannten Themen gehören Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED), Patellaluxation sowie Augenerkrankungen wie die Progressive Retinaatrophie (prcd-PRA) und Katarakt. Während ein gesundheitsorientierter Züchter das Risiko in seiner Linie senkt, indem er Elterntiere per Röntgen auf HD und ED sowie klinisch auf Patellaluxation und Katarakt untersuchen lässt und für prcd-PRA einen Gentest nutzt (der zeigt, ob ein Tier frei, Anlageträger oder betroffen ist, sodass Anlageträger nur mit freien Partnern verpaart werden), ist die genetische Herkunft bei Tierheimhunden meist unbekannt.
Achte bei deinem adoptierten Hund daher konsequent auf ein gesundes Gewicht (Rüden liegen bei 47–55 cm Schulterhöhe idealerweise zwischen 18 und 23 kg) und gelenkschonende Bewegung. Plane zudem regelmäßige Augen-, Knie- und Fellkontrollen bei deinem Tierarzt ein, damit dein Begleiter lange schmerzfrei aktiv bleibt.