Ein seriös gezüchteter Labradoodle hat seinen Preis: Plane eine Summe von 2.000 bis 4.000 Euro für einen Welpen aus verantwortungsvoller Zucht ein. Unseriöse Vermehrer versuchen oft, über vermeintliche Schnäppchenpreise oder emotionale Verkaufsargumente schnelles Geld zu machen. Sei wachsam bei folgenden Warnsignalen:
- Leere Versprechungen: Der Verkäufer wirbt mit Aussagen wie „garantiert 100 % allergikerfreundlich“, „haart garantiert nicht“ oder „frei von allen Erbkrankheiten“. Da viele Labradoodles wenig haaren, aber das Fell stark variiert, sind solche Pauschalgarantien unseriös.
- Fehlende Nachweise: Es gibt keine offiziellen Röntgen- und Laborbefunde für HD, ED, EIC oder PRA, sondern lediglich die Aussage, die Eltern seien „vom Tierarzt durchgecheckt und kerngesund“.
- Keine Mutterhündin vor Ort: Du darfst die Mutterhündin nicht sehen oder die Welpen sollen auf einem Parkplatz übergeben werden.
- Fehlende Beratung: Der Verkäufer stellt dir keine Fragen zu deiner Wohnsituation, deiner Zeit für einen Hund mit hohem Energielevel (4/5) oder deiner Bereitschaft zur geistigen Auslastung.
Nimm dir für die Suche Zeit, prüfe alle Unterlagen persönlich vor Ort und entscheide dich nur für einen Züchter, der Transparenz und Tierwohl an erste Stelle setzt.
Auf HonestDog durchläuft jeder Züchter vor der Freischaltung eine Anmeldung: Identitätsprüfung per Ausweis und Selfie, gegebenenfalls Nachweis von Vereinsmitgliedschaft oder §11-Erlaubnis, ein Wissenstest zu Zucht und Tierschutz und die Zustimmung zu den HonestDog-Zuchtstandards – unter anderem keine Zucht mit Qualzuchtmerkmalen und keine Zuchthunde unter 18 Monaten. Ohne geprüfte §11-Erlaubnis kann ein Züchter dort höchstens zwei Zuchthündinnen eintragen, und Auffälligkeiten an einem Züchterprofil meldest du direkt über „Inhalt melden“. Lass dir beim Besuch die Originalbefunde der Elterntiere zeigen. Aktuelle Würfe findest du bei den Labradoodle Welpen auf HonestDog.