Im Tierheim triffst du meist auf einen Hund, der seine feste Bezugsperson stark vermisst. Schweizer Niederlaufhunde sind sehr familien- und kinderfreundlich sowie gut verträglich mit Artgenossen. Nach dem Einzug zeigt sich im Haus ihre ruhige, anhängliche Art, während draußen sofort die Nase den Weg bestimmt. Der Pflegeaufwand für das kurze Fell ist minimal (1 von 5).
Wichtig ist ein genauer Blick auf die Gesundheit. Durch ihren langen Rücken und die kurzen Beine bringen Schweizer Niederlaufhunde rassetypische Risiken für Wirbelsäule, Knie, Augen und Ohren mit. Weitere Themen bei der Rasse sind Ellenbogendysplasie sowie die Augenerkrankungen Katarakt und Progressive retinale Atrophie (generalisierte Form). Gesundheitsorientierte Züchter im Verein für Französische und Schweizer Laufhunde e.V. (CCFS) nutzen vorab verbindlich einen Gentest auf Neuronale Ceroid-Lipofuszinose Typ 7 (NCL7), der zeigt, ob ein Elterntier frei, Anlageträger oder betroffen ist, und untersuchen die Elterntiere per Röntgen auf Hüftgelenksdysplasie (Zielwert HD A–B), was das Risiko für die Nachkommen senkt. Bei einem Tierheimhund ist die Herkunft oft unbekannt oder er stammt von unseriösen Vermehrern, die auf solche Untersuchungen verzichten. Plane daher einen gründlichen Check-up bei deinem Tierarzt ein.