Diese Rasse ist fantastisch für Familien geeignet (Kinderfreundlichkeit: 4/5) und zeichnet sich durch enorme Geduld aus. Auch mit anderen Hunden verstehen sie sich als ehemalige Meutehunde hervorragend (4/5). Doch es gibt Dinge, die du vor dem Einzug bedenken solltest:
Wohnsituation und Treppen
Zwar ist der Basset mit einem Wert von 3/5 durchaus stadttauglich, aber er ist kein Hund für die Etagenwohnung ohne Aufzug! Treppensteigen ist pures Gift für den langen Rücken. Ein Zuhause im Erdgeschoss oder ein Haus mit Garten sind ideal.
Bewegung und der berühmte Dickkopf
Sein Energielevel liegt bei einer soliden 3/5. Er braucht tägliche, ausgedehnte Spaziergänge, idealerweise mit Nasenarbeit, um ihn artgerecht auszulasten. Bedenke seine jagdliche Herkunft: Wenn dieser Hund eine interessante Fährte in der Nase hat, schalten die Ohren gerne auf Durchzug. Hier brauchst du eine liebevolle, aber extrem konsequente Erziehung. Ein Basset ist loyal, hat aber durchaus seinen eigenen Kopf.
Pflege und Haarausfall
Das Fell ist kurz, dicht und hat keine Unterwolle. Der Pflegeaufwand ist mit 2/5 sehr überschaubar. Ein wöchentliches Bürsten reicht völlig aus. Sei dir jedoch bewusst, dass er trotzdem mäßig haart (Haarausfall: 3/5). Wenn du dich einmal pro Woche mit einer weichen Bürste oder einem Pflegehandschuh um ihn kümmerst, bleibt deine Kleidung weitgehend haarfrei. Achte unbedingt auf sein Gewicht! Ein übergewichtiger Basset verliert dramatisch an Lebensqualität (Lebenserwartung: 12 bis 14 Jahre), da jedes zusätzliche Kilo den Rücken belastet.