Hände weg von Angeboten, bei denen Welpen zu Schnäppchenpreisen ohne Abstammungsnachweise angeboten werden. Unseriöse Vermehrer sparen genau dort, wo es für den Belgischen Griffon am gefährlichsten wird: bei der Gesundheitsvorsorge der Elterntiere. Werden dir Befunde zu Patellaluxation oder den Augenuntersuchungen vorenthalten oder mit Ausreden abgetan („Die Eltern sind doch fit, das braucht man nicht“), solltest du den Kontakt abbrechen.
Ein weiteres klares Warnsignal ist es, wenn Atemgeräusche der Elterntiere als „niedliches Schnorcheln“ oder „rassetypisch normal“ verharmlost werden. Auch wenn die Mutterhündin nicht vor Ort ist, die Welpen isoliert in Nebengebäuden leben oder der Verkäufer dir keine Fragen zu deinen Lebensumständen stellt, handelt es sich nicht um eine verantwortungsvolle Aufzucht. Nimm dir Zeit für die Suche und prüfe alle Dokumente selbst vor Ort – dein künftiger Begleiter wird es dir über viele Jahre danken.
Auf HonestDog durchläuft jeder Züchter vor der Freischaltung eine Anmeldung: Identitätsprüfung per Ausweis und Selfie, gegebenenfalls Nachweis von Vereinsmitgliedschaft oder §11-Erlaubnis, ein Wissenstest zu Zucht und Tierschutz und die Zustimmung zu den HonestDog-Zuchtstandards – unter anderem keine Zucht mit Qualzuchtmerkmalen und keine Zuchthunde unter 18 Monaten. Ohne geprüfte §11-Erlaubnis kann ein Züchter dort höchstens zwei Zuchthündinnen eintragen, und Auffälligkeiten an einem Züchterprofil meldest du direkt über „Inhalt melden“. Lass dir beim Besuch die Originalbefunde der Elterntiere zeigen. Aktuelle Würfe findest du bei den Belgischer Griffon Welpen auf HonestDog.