Einen Bologneser adoptieren: Warum der kleine Begleiter im Tierheim landet
Die Entscheidung, einen Bologneser aus dem Tierheim bei dir aufzunehmen, schenkt einem feinfühligen Begleithund eine zweite Chance. Mit einer Schulterhöhe von 27 bis 30 cm und einem Gewicht von nur 3 bis 4 kg wirkt der italienische Gesellschaftshund wie ein unkompliziertes Stofftier. Genau dieses bezaubernde Äußere führt im Alltag oft zu Missverständnissen, durch die ein Bologneser im Tierheim landet – meist ohne dass böse Absicht dahintersteckt.
Der häufigste Abgabegrund ist sein extremes Bedürfnis nach menschlicher Nähe. Der Bologneser wurde als reiner Begleithund gezüchtet und ist enorm hingebungsvoll. Er folgt seinen Menschen oft von Raum zu Raum. Ändern sich die Lebensumstände der Vorbesitzer durch einen Jobwechsel, eine Trennung oder Krankheit, leidet der Hund schnell unter Trennungsstress. Auch das lange, flauschige und weiße Fell ohne Unterwolle wird oft unterschätzt: Es haart zwar kaum, verfilzt ohne tägliches Kämmen jedoch rasch. Zudem ist der verspielte Vierbeiner trotz seiner geringen Größe sehr wachsam. Wird seine Meldefreudigkeit in einer hellhörigen Stadtwohnung nicht frühzeitig in ruhige Bahnen gelenkt, wächst den Haltern das Bellen mitunter über den Kopf.







