Ein Bologneser aus kontrollierter, gesundheitsorientierter Zucht hat seinen Preis: Plane eine realistische Preisspanne von 1.200 bis 2.500 Euro ein. Unseriöse Vermehrer locken oft mit vermeintlichen Schnäppchenpreisen, sparen dafür aber an der medizinischen Vorsorge, der Aufzucht und der Qualität des Futters. Nimm Abstand vom Kauf, wenn du eines dieser Warnsignale bemerkst:
- Der Verkäufer hat keine schriftlichen Nachweise zur Patella-Untersuchung oder zu Augenbefunden und behauptet, der „normale Tierarzt“ habe die Eltern für gesund befunden.
- Das Muttertier ist bei deinem Besuch nicht anwesend, wirkt extrem scheu, ungepflegt oder hat stark verfilztes Fell und entzündete, tränende Augen.
- Dir werden besonders winzige „Mini-“ oder „Teacup-Bologneser“ weit unter dem Standardgewicht von 3 bis 4 kg angepriesen, was das Risiko für Gelenk- und Gebissprobleme massiv erhöht.
- Der Verkäufer stellt dir keinerlei kritische Fragen zu deiner Wohnsituation oder dazu, wie viel Zeit du täglich für diesen stark menschenbezogenen Hund hast.
Auf HonestDog durchläuft jeder Züchter vor der Freischaltung eine Anmeldung: Identitätsprüfung per Ausweis und Selfie, gegebenenfalls Nachweis von Vereinsmitgliedschaft oder §11-Erlaubnis, ein Wissenstest zu Zucht und Tierschutz und die Zustimmung zu den HonestDog-Zuchtstandards – unter anderem keine Zucht mit Qualzuchtmerkmalen und keine Zuchthunde unter 18 Monaten. Ohne geprüfte §11-Erlaubnis kann ein Züchter dort höchstens zwei Zuchthündinnen eintragen, und Auffälligkeiten an einem Züchterprofil meldest du direkt über „Inhalt melden“. Lass dir beim Besuch die Originalbefunde der Elterntiere zeigen. Aktuelle Würfe findest du bei den Bologneser Welpen auf HonestDog.