Ein erwachsener Tosa aus dem Tierschutz hat bereits eine eigene Vorgeschichte. Viele dieser Hunde zeigen sich ihren Bezugspersonen gegenüber ausgesprochen geduldig und loyal, prüfen aber anfangs genau, ob sie sich auf deine Führung verlassen können. Sein kurzer, harter Fellmantel ohne Unterwolle haart kaum (Haarausfall 1 von 5), hält aber den Pflegeaufwand insgesamt moderat (3 von 5).
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Gesundheit. Durch ihren massiven Körperbau bringen Tosas rassetypische Baustellen mit, insbesondere bei den Gelenken, dem Herzen und den Augen. In einem Verein wie dem Club für Molosser e.V. lassen gesundheitsorientierte Züchter die Elterntiere verpflichtend auf Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie Ellenbogendysplasie (ED) röntgen, um das Risiko für schwere Gelenkprobleme beim Nachwuchs gezielt zu senken. Bei einem Hund aus dem Tosa Tierheim kennst du die Befunde der Elterntiere meist nicht – vor allem, wenn das Tier von unseriösen Vermehrern stammt, die ohne solche Voruntersuchungen verpaaren. Kontrolliere daher das Gewicht deines Hundes streng, um den schweren Bewegungsapparat zu entlasten, und plane regelmäßige tierärztliche Herz- und Augenkontrollen fest ein.