Rassen, die du nur vom gesundheitsbewussten Züchter kaufen solltest
Diese Rassen können gesund sein – aber nur, wenn der Züchter gründlich testet. Welche Tests sie brauchen und was du vor dem Kauf verlangen solltest.
Das Wichtigste auf einen Blick
Bei diesen Rassen entscheidet der Züchter über die Gesundheit. Mit gründlichen Tests der Elterntiere sind gesunde Welpen gut möglich – ohne steigt das Risiko deutlich.
- Diese Rassen haben mehrere wichtige, oft vereinspflichtige Gesundheitstests.
- Kaufe nur, wenn beide Elterntiere die rassetypischen Tests bestanden haben.
- Lass dir die Befunde schriftlich zeigen – nicht nur mündlich bestätigen.
Was du vom Züchter verlangen solltest
Ein verantwortungsvoller Züchter legt diese Nachweise unaufgefordert vor:
- Gesundheitsbefunde beider Elterntiere (HD, ED, Augen, rassetypische Gentests).
- Aktuelle Ergebnisse von anerkannten Stellen, nicht nur Eigenangaben.
- Offenheit über bekannte Risiken der Rasse und der Linie.
Rassen mit den meisten Basis-Tests (Level 1)
- 1MudiC18 Basis-Tests1 Empfohlen
Beim Mudi bestehen rassetypische Risiken für den Bewegungsapparat sowie für schwere Augenerkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED), Katarakt und Linsenluxation (PLL). Ein verantwortungsvoller Züchter lässt seine Zuchttiere daher vorab umfassend orthopädisch und ophthalmologisch untersuchen, um erbliche Schäden frühzeitig auszuschließen. Achte beim Welpenkauf darauf, dass beide Elterntiere nachweislich frei von Linsenluxation (PLL) und Katarakt sind sowie erstklassige Gelenkergebnisse vorweisen (ED 0 und HD A–C). Zudem sollten Gentests für Brachyurie (NBT) oder Fellfarbe, Merle vorliegen, bei denen Trägertiere ausschließlich mit freien Partnern verpaart werden dürfen.
- 2PumiC15 Basis-Tests2 Empfohlen
Beim Pumi liegen rassetypische Risiken vor allem bei Hüftgelenksdysplasie (HD), der Degenerativen Myelopathie (DM) sowie verschiedenen Augenerkrankungen wie Linsenluxation (PLL), Katarakt oder Primärem Offenwinkelglaukom (POAG). Ein gesundheitsorientierter Züchter lässt seine Zuchttiere daher vor dem Deckeinsatz umfassend orthopädisch, ophthalmologisch und genetisch untersuchen. Du solltest dir vor dem Welpenkauf offizielle Befunde für die Hüfte (HD A–B) und zur Patellaluxation (PL 0–1, wobei PL 1 nur mit PL 0 verpaart werden darf) vorlegen lassen. Achte zudem auf den Gentest auf Degenerative Myelopathie, bei dem ein Elterntier nur dann Träger sein darf, wenn der Partner nachweislich frei ist, sowie auf einen aktuellen ophthalmologischen Augentest (ECVO).
- 315 Basis-Tests1 Empfohlen1 Vorbildlich
Beim Schapendoes stehen erblich bedingte Augenerkrankungen sowie Gelenkprobleme im Vordergrund: Risiken bestehen insbesondere für die Progressive Retinaatrophie, Generalisiert (Schapendoe), Linsenluxation (PLL), Katarakt sowie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED). Die Interessengemeinschaft Schapendoes e.V. (IGS) schreibt als Zuchtvorgabe den Test auf Progressive Retinaatrophie, Generalisiert (Schapendoe) vor, bei dem Elterntiere frei sein müssen oder Träger nur mit einem freien Partner verpaart werden dürfen. Verantwortungsvolle Züchter lassen zusätzlich die Gelenke und Augen umfassend untersuchen, um schwere Fehlbildungen und Erblindungen zu vermeiden. Lass dir vor dem Kauf die Nachweise für HD (maximal HD A–B), ED (ED 0) sowie augenärztliche Befunde vorlegen, die Freiheit von Katarakt, Retinadysplasie und Linsenluxation (PLL) belegen.
- 415 Basis-Tests1 Empfohlen
Beim Kishu bestehen relevante Risiken für Augenerkrankungen wie Linsenluxation (PLL), Katarakt und Progressive retinale Atrophie (PRA) sowie für Hüftgelenksdysplasie (HD). Der Deutsche Club für Nordische Hunde e.V. (DCNH) schreibt daher einen ophthalmologischen Augentest (ECVO) für die Zuchtzulassung vor. Verantwortungsvolle Züchter lassen die Elterntiere zusätzlich auf Hüftgelenksdysplasie röntgen, das Gebiss per Zahn- und Bissbewertung prüfen und die Knie auf Patellaluxation (PL) untersuchen. Lass dir vor dem Welpenkauf die augenärztlichen Befunde mit dem Ergebnis frei, einen HD-Befund von HD A–C und idealerweise den Befund PL 0 vorlegen.
- 514 Basis-Tests4 Empfohlen1 Vorbildlich
Beim Lapinporokoira bestimmen vor allem Augenerkrankungen wie die Progressive Stäbchen-Zapfen-Degeneration (PRA-prcd), Katarakt und Linsenluxation (PLL) sowie Hüftgelenksdysplasie (HD) das gesundheitliche Risiko. Für die Zuchtzulassung im Deutschen Club für Nordische Hunde e.V. (DCNH) ist ein Gentest auf PRA-prcd Pflicht. Verantwortungsvolle Züchter untersuchen ihre Hunde zusätzlich umfassend auf Augenerkrankungen wie Pektinatbanddysplasie (PLD) und lassen die Hüften röntgen. Lass dir vor dem Kauf das Ergebnis des PRA-prcd-Gentests, freie Augenbefunde und einen HD-Befund von HD A–C zeigen, wobei ein Elterntier mit HD C nur mit einem Partner mit HD A verpaart werden darf.
- 614 Basis-Tests4 Empfohlen
Beim Shikoku gibt es einige rassetypische Probleme, insbesondere schwere Augenerkrankungen wie Linsenluxation (PLL), Primäres Offenwinkelglaukom (POAG) und Progressive retinale Atrophie, aber auch Hüftgelenksdysplasie (HD). Ein verantwortungsvoller Züchter lässt seine Zuchttiere daher umfassend ophthalmologisch und orthopädisch untersuchen, um das Risiko erblicher Erkrankungen zu senken. Lass dir vor dem Kauf eine Hüftauswertung mit dem Befund HD A–B, freie Befunde zu Linsenluxation (PLL) und Primärem Offenwinkelglaukom (POAG) sowie den Nachweis vorlegen, dass bei Progressiver retinaler Atrophie Träger nur mit freien Partnern verpaart werden.
- 7PuliC14 Basis-Tests3 Empfohlen
Beim Puli bestehen rassetypische Risiken für schwere Augenerkrankungen wie Linsenluxation (PLL), Katarakt und Progressive retinale Atrophie sowie für die neurologische Degenerative Myelopathie und orthopädische Probleme wie Hüftgelenksdysplasie (HD). Ein verantwortungsvoller Züchter lässt seine Elterntiere daher umfassend augenärztlich und genetisch untersuchen sowie die Gelenke röntgen. Lass dir vor dem Welpenkauf tierärztliche Befunde zeigen, die belegen, dass beide Elterntiere frei von Linsenluxation (PLL) und Katarakt sind, einen Befund für Patellaluxation (PL) von höchstens PL 0–1 aufweisen und bei Hüftgelenksdysdie (HD) maximal HD A–B erreichen. Bei Degenerative Myelopathie dürfen Träger nur mit nachweislich freien Partnern verpaart werden.
- 814 Basis-Tests2 Empfohlen
Beim Ostsibirischen Laika liegen die gesundheitlichen Risiken vor allem bei Gelenkerkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie verschiedenen Augenerkrankungen, darunter Linsenluxation (PLL), Katarakt und Progressive retinale Atrophie. Der Deutsche Club für Nordische Hunde e.V. (DCNH) schreibt für die Zuchtzulassung Röntgenuntersuchungen auf Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie einen ophthalmologischen Augentest verbindlich vor. Verantwortungsvolle Züchter testen die Elterntiere darüber hinaus auf Degenerative Myelopathie sowie spezifische Augenerkrankungen wie Primäres Offenwinkelglaukom. Lass dir vor dem Welpenkauf die offiziellen Befunde auf Hüftgelenksdysplasie (HD) – maximal HD C, sofern der Partner HD A oder B hat – und den Nachweis über einen aktuellen ophthalmologischen Augentest mit dem Status frei vorlegen.
- 914 Basis-Tests1 Empfohlen1 Vorbildlich
Beim Schwedischen Lapphund stehen vor allem Augenerkrankungen sowie der Bewegungsapparat im Fokus: Neben der Progressiven Retinaatrophie (prcd-PRA) treten auch Katarakt, Linsenluxation (PLL) und Hüftgelenksdysplasie (HD) auf. Der Deutsche Club für Nordische Hunde e.V. (DCNH) schreibt für die Zuchtzulassung einen Gentest auf Progressive Retinaatrophie (prcd-PRA) vor, bei dem Träger ausschließlich mit freien Partnern verpaart werden dürfen. Ein gesundheitsorientierter Züchter lässt die Elterntiere darüber hinaus auf Hüftgelenksdysplasie (HD) untersuchen und führt eine umfassende Augenuntersuchung auf Katarakt sowie Linsenluxation (PLL) durch. Lass dir vor dem Welpenkauf die entsprechenden Befunde der Elterntiere vorlegen – für Hüftgelenksdysplasie (HD) sollte das Ergebnis HD A–B lauten.
- 1014 Basis-Tests1 Empfohlen
Beim Holländischen Schäferhund (Rauhhaar) bestehen Risiken für Gelenk- und Skeletterkrankungen sowie neurologische Störungen wie Degenerative Myelopathie und Spongiöse Degeneration mit zerebellarer Ataxie 2 (SDCA2). Der Holländische Schäferhund Club Deutschland e.V. (HSCD) schreibt daher Röntgenuntersuchungen auf Hüftgelenksdysplasie (HD A–B), Ellenbogendysplasie (ED 0–1) und Übergangswirbel (LTV, Befund LÜW 0) verbindlich vor. Ein gesundheitsorientierter Züchter testet seine Elterntiere zudem genetisch auf Degenerative Myelopathie und Spongiöse Degeneration mit zerebellarer Ataxie 2 (SDCA2), wo Trägertiere nur mit freien Partnern verpaart werden dürfen, und prüft auf Primäres Offenwinkelglaukom sowie Progressive retinale Atrophie. Lass dir die offiziellen Zuchtwerte und Genbefunde beider Elterntiere lückenlos vorlegen.
- 1114 Basis-Tests1 Empfohlen
Beim Norwegischen Elchhund (schwarz) bestehen rassetypische Risiken für Hüftgelenksdysplasie (HD), Spinozerebelläre Ataxie (SCA) sowie Augenerkrankungen wie Linsenluxation (PLL), Katarakt und Progressive retinale Atrophie (PRA). Ein gesundheitsorientierter Züchter lässt seine Zuchttiere daher vorab umfassend röntgen, genetisch testen und ophthalmologisch untersuchen. Lass dir die offiziellen Befunde zeigen: Beide Elterntiere sollten frei von Linsenluxation (PLL) sein, maximal HD C aufweisen, und bei der Spinozerebellären Ataxie darf ein Träger nur mit einem freien Partner verpaart werden. Achte zudem auf einen aktuellen ophthalmologischen Augentest (ECVO), der die Elterntiere als frei bestätigt.
- 1214 Basis-Tests
Beim Holländischen Schäferhund (Langhaar) treten rassetypische Risiken für neurologische und orthopädische Erkrankungen wie Degenerative Myelopathie, Spongiöse Degeneration mit zerebellarer Ataxie 2 (SDCA2) sowie Hüftgelenksdysplasie (HD) auf. Der Holländische Schäferhund Club Deutschland e.V. (HSCD) schreibt für die Zucht daher Untersuchungen auf HD, Ellenbogendysplasie (ED), Übergangswirbel (LTV), Degenerative Myelopathie und SDCA2 verpflichtend vor. Ein gesundheitsorientierter Züchter testet zusätzlich auf Augen- und Erberkrankungen wie Progressive retinale Atrophie oder Primäres Offenwinkelglaukom. Lass dir vor dem Welpenkauf die offiziellen Röntgen- und Genbefunde der Elterntiere zeigen; bei Erbkrankheiten dürfen Anlageträger nur verpaart werden, wenn der Zuchtpartner nachweislich frei ist.
- 1313 Basis-Tests12 Empfohlen13 Vorbildlich
Beim Labrador Retriever bestehen erhebliche rassetypische Risiken für Gelenkerkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED), für Belastungsinduzierten Kollaps (EIC) sowie für Augenkrankheiten wie Katarakt und Progressive Stäbchen-Zapfen-Degeneration (PRA-prcd). Der Labrador Club Deutschland e.V. schreibt deshalb Röntgenbefunde auf HD und ED, einen ophthalmologischen Augentest mit freiem Befund zu Katarakt und Retinadysplasie (RD) sowie Gentests auf EIC, Hereditäre Nasale Parakeratose (HNPK), Progressive retinale Atrophie und PRA-prcd verbindlich vor. Ein gesundheitsorientierter Züchter testet seine Elterntiere zusätzlich auf Skeletale Dysplasie 2 (SD2) und Degenerative Myelopathie. Lass dir vor dem Welpenkauf die offiziellen Röntgenbefunde mit höchstens HD C (nur unter Auflagen) und ED 0–1 zeigen und achte darauf, dass Träger bei EIC, HNPK, Progressiver retinaler Atrophie oder PRA-prcd nur mit freien Partnern verpaart werden.
- 1413 Basis-Tests4 Empfohlen2 Vorbildlich
Beim Akita stehen Hüftgelenksdysplasie (HD), erbliche Augenerkrankungen wie Katarakt und Linsenluxation (PLL) sowie die Hauterkrankung Sebadenitis (SA) als rassetypische Risiken im Vordergrund. Der Deutsche Club für Nordische Hunde e.V. (DCNH) schreibt für die Zucht eine Röntgenuntersuchung auf Hüftgelenksdysplasie vor, zugelassen sind nur Hunde mit HD A bis C (C nur mit Auflagen). Verantwortungsvolle Züchter lassen zusätzlich einen ophthalmologischen Augentest (ECVO) durchführen, um das Risiko für Katarakt oder Linsenluxation zu senken, und testen auf Amelogenesis Imperfecta (Zahnschmelzhypoplasie), bei der Träger nur mit freien Partnern verpaart werden. Lass dir vor dem Kauf die offiziellen HD-Befunde der Elterntiere sowie freie Augenbefunde vorlegen.
- 1513 Basis-Tests4 Empfohlen
Beim Komondor bestehen rassetypische Risiken für Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie verschiedene Augenerkrankungen wie Katarakt, Linsenluxation (PLL) und Progressive retinale Atrophie. Ein gesundheitsorientierter Züchter lässt seine Zuchttiere daher vor dem Deckeinsatz gründlich orthopädisch und augenärztlich untersuchen. Lass dir vor dem Welpenkauf die Nachweise über eine Hüftgelenksdysplasie (HD) von maximal HD C sowie die Befunde auf Freiheit von Katarakt, Linsenluxation (PLL) und Progressiver retinaler Atrophie vorlegen. Sinnvolle Züchter testen zusätzlich auf Degenerative Myelopathie und verpaaren Träger nur mit nachweislich freien Hunden.
- 1613 Basis-Tests3 Empfohlen1 Vorbildlich
Beim Västgötaspets bestehen rassetypische Risiken für Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie verschiedene Augenerkrankungen wie Linsenluxation (PLL), Katarakt und Progressive retinale Atrophie. Ein gesundheitsorientierter Züchter lässt seine Zuchttiere daher vor dem Einsatz umfassend orthopädisch und ophthalmologisch untersuchen, um schwere Fehlbildungen und Sehstörungen zu vermeiden. Achte beim Welpenkauf darauf, dass beide Elterntiere nachweislich frei von Linsenluxation (PLL) sind und eine Hüftauswertung mit dem Befund HD A–B vorweisen können. Für Progressive retinale Atrophie oder Hyperuricosurie (HUU) ist ein Trägerstatus nur dann akzeptabel, wenn der Verpaarungspartner genetisch frei getestet wurde.
- 1713 Basis-Tests2 Empfohlen
Beim Hokkaido spielen vor allem erbliche Augenerkrankungen eine zentrale Rolle, darunter Linsenluxation (PLL), Progressive retinale Atrophie, Katarakt sowie Hüftgelenksdysplasie (HD). Für die Zuchtzulassung schreibt der Deutsche Club für Nordische Hunde e.V. (DCNH) verpflichtend einen ophthalmologischen Augentest auf Augenprobleme mit dem Grenzwert frei vor. Verantwortungsvolle Züchter screenen ihre Tiere zusätzlich auf Hüftgelenksdysplasie (HD) mit dem Ergebnis HD A–C sowie auf Patellaluxation (PL). Lass dir vor dem Welpenkauf die offiziellen Befunde der Elterntiere vorlegen: den lückenlos freien Augentest, unbedenkliche HD-Ergebnisse und bei einem Test auf Collie-Augenanomalie (CEA) den Nachweis, dass ein Träger ausschließlich mit einem freien Partner verpaart wurde.
- 1813 Basis-Tests2 Empfohlen
Beim Norwegischen Elchhund (grau) bestehen rassetypische Risiken für Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie verschiedene Augenerkrankungen wie Linsenluxation (PLL), Primäres Offenwinkelglaukom und Katarakt. Ein gesundheitsorientierter Züchter lässt seine Zuchttiere daher umfassend auf orthopädische und ophthalmologische Probleme untersuchen. Lass dir die offiziellen Nachweise auf HD (Grenzwert HD A–C) sowie Befunde vorlegen, die bestätigen, dass beide Elterntiere frei von PLL, Glaukom und Katarakt sind. Auch Gentests auf Progressive retinale Atrophie und Cerebelläre Ataxie (CA1) gehören dazu – hier darf ein Elterntier Träger sein, sofern der andere Zuchtpartner frei ist.
- 1913 Basis-Tests1 Vorbildlich
Beim Grönlandhund musst du besonders auf den Bewegungsapparat und erbliche Augenerkrankungen achten: Hüftgelenksdysplasie (HD), Katarakt und Linsenluxation (PLL) gehören zu den relevanten Risiken der Rasse. Verantwortungsvolle Züchter lassen ihre Tiere vor dem Decken gründlich auf Gelenkprobleme und Augenschäden untersuchen. Lass dir vor dem Welpenkauf die offiziellen Befunde der Elterntiere vorlegen: Bei Hüftgelenksdys урол (HD) sollte das Ergebnis maximal HD A–C lauten, und für Katarakt sowie Linsenluxation (PLL) muss der Status frei dokumentiert sein.
- 2013 Basis-Tests1 Vorbildlich
Beim Jämthund liegen die gesundheitlichen Risiken vor allem bei Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie verschiedenen Augenerkrankungen wie Katarakt, Pektinatbanddysplasie (PLD) oder Linsenluxation (PLL). Der Deutsche Club für Nordische Hunde e.V. (DCNH) schreibt für die Zucht Pflichtuntersuchungen auf Hüftgelenksdysplasie (HD) mit einem Grenzwert von HD A–C (C nur mit A/B verpaart) und einen ophthalmologischen Augentest vor. Verantwortungsvolle Züchter testen die Elterntiere darüber hinaus detailliert auf Befunde wie Progressive retinale Atrophie oder Retinadysplasie. Lass dir vor dem Welpenkauf die offiziellen Nachweise zur Hüftgesundheit und die aktuellen, freien Befunde der Augenuntersuchungen lückenlos vorlegen.
- 2113 Basis-Tests1 Empfohlen
Beim Karelischen Bärenhund bestehen rassetypische Risiken für Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie verschiedene Augenerkrankungen wie Katarakt, Progressive retinale Atrophie und Linsenluxation (PLL). Ein gesundheitsorientierter Züchter lässt seine Zuchttiere daher umfassend orthopädisch und ophthalmologisch untersuchen, um schwere Fehlbildungen und Sehverluste zu verhindern. Achte beim Welpenkauf konsequent auf die Nachweise beider Elterntiere: Verlange einen Befund für Hüftgelenksdysplasie (HD) mit dem Ergebnis HD A–B. Zudem solltest du dir schriftliche Befunde vorlegen lassen, die belegen, dass die Elterntiere frei von Linsenluxation (PLL), Collie-Augenanomalie (CEA) sowie Progressiver retinaler Atrophie sind.
- 2213 Basis-Tests1 Vorbildlich
Beim Kintamani-Bali-Hund bestehen gesundheitliche Risiken vor allem bei Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie erblichen Augenerkrankungen wie Linsenluxation (PLL), Katarakt und Progressiver retinaler Atrophie. Der Deutsche Club für Nordische Hunde e.V. (DCNH) schreibt dafür Untersuchungen auf HD mit dem Grenzwert HD A–C (C nur verpaart mit A oder B) sowie einen ophthalmologischen Augentest verbindlich vor. Verantwortungsvolle Züchter screenen zusätzlich auf spezifische Augenleiden wie Linsenluxation (PLL), Katarakt oder Progressive retinale Atrophie, bei der ein Träger nur mit einem freien Partner verpaart werden darf. Lass dir vor dem Kauf die offiziellen HD-Befunde und die aktuellen augenärztlichen Untersuchungsergebnisse der Elterntiere vorlegen.
- 2313 Basis-Tests1 Empfohlen
Beim Taiwanhund bestehen rassetypische Risiken für Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie verschiedene Augenerkrankungen wie Linsenluxation (PLL), Katarakt und Progressive retinale Atrophie. Ein verantwortungsvoller Züchter lässt seine Zuchttiere daher gezielt auf den Bewegungsapparat und erbliche Augenkrankheiten untersuchen, um schwere Spätfolgen in der Nachzucht zu vermeiden. Lass dir vor dem Welpenkauf die offiziellen Befunde der Elterntiere vorlegen: Bei Hüftgelenksdysplasie (HD) sollten die Werte bei HD A–C liegen, zudem sollten beide Elterntiere frei von Linsenluxation (PLL), Katarakt und weiteren Augendefekten sein. Frage ergänzend nach einer Untersuchung auf Patellaluxation (PL) mit dem Ergebnis PL 0–1.
- 2412 Basis-Tests12 Empfohlen1 Vorbildlich
Beim Golden Retriever bestehen rassetypische Risiken für erbliche Augenerkrankungen wie Katarakt und Progressive Retinaatrophie sowie für Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED). Der Golden Retriever Club e.V. (GRC) schreibt für die Zucht einen ophthalmologischen Augentest (ECVO) sowie Untersuchungen auf Katarakt, Retinadysplasie (RD) und Progressive retinale Atrophie (PRA) vor. Der Deutsche Retriever Club e.V. (DRC) verlangt Gentests auf Progressive Retinaatrophie 1 (GR-PRA1) und 2 (PRA-GR2), Neuronale Ceroid-Lipofuszinose 5 (NCL5) und Progressive Stäbchen-Zapfen-Degeneration (PRA-prcd); bei diesen Gentests und bei der PRA werden Träger nur mit freien Partnern verpaart. Ein verantwortungsvoller Züchter lässt die Elterntiere zusätzlich auf HD (HD A–C, C nur mit Auflagen), ED (ED 0–1) und Aortenstenose (AS) untersuchen. Lass dir diese Gutachten und Testergebnisse vor dem Welpenkauf lückenlos vorlegen.
- 2512 Basis-Tests5 Empfohlen3 Vorbildlich
Beim Parson Russell Terrier bestehen rassetypische Risiken für schwere neurologische Erkrankungen wie die Spinozerebelläre Ataxie und die Spät einsetzende spinozerebelläre Ataxie (CAPN1) sowie für Linsenluxation (PLL) und Patellaluxation (PL). Der Parson Russell Terrier Club Deutschland e.V. (PRTCD) schreibt für die Zucht verbindlich Tests auf diese Krankheiten sowie Untersuchungen auf Erbliche Katarakt und Progressive retinale Atrophie vor. Ein gesundheitsorientierter Züchter kontrolliert zusätzlich die Augen auf Primäres Offenwinkelglaukom und Retinadysplasie. Lass dir die offiziellen Zuchtbefunde beider Elterntiere vorlegen: Patellaluxation (PL) muss mit PL 0 ausgewertet sein, und bei Linsenluxation (PLL) darf ein Träger nur mit einem freien Partner verpaart werden.
- 2612 Basis-Tests2 Empfohlen1 Vorbildlich
Beim Islandhund liegt das gesundheitliche Risiko vor allem im Bereich der Gelenke und Augen, insbesondere bei Hüftgelenksdysplasie (HD), Katarakt sowie Linsenluxation (PLL). Ein gesundheitsorientierter Züchter lässt seine Zuchttiere daher umfassend untersuchen, um erbliche Augenerkrankungen wie die Progressive retinale Atrophie und Pektinatbanddysplasie (PLD) systematisch auszuschließen. Achte beim Welpenkauf gezielt auf die Nachweise: Lass dir für beide Elterntiere eine Hüftgelenksdysplasie (HD) von A bis C und den Nachweis von PL 0 bei der Patellaluxation (PL) belegen. Ebenso solltest du auf offizielle Augenbefunde bestehen, die beide Elterntiere als frei von Linsenluxation (PLL), Distichiasis und Hornhautdystrophie ausweisen.
- 2712 Basis-Tests
Beim Leonberger bringen die Größe und genetische Veranlagungen erhebliche Risiken für Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED) sowie schwere neurologische Erkrankungen wie Polyneuropathie 1, Polyneuropathie 2 und Leukoencephalomyelopathie mit sich. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert dem gezielt entgegen und nutzt die vorgeschriebenen Gentests sowie Röntgenuntersuchungen des Deutschen Club für Leonberger Hunde e.V. vor der Verpaarung. Lass dir die offiziellen Befunde der Elterntiere vorlegen: Bei HD sind nur A–B und bei ED nur 0–1 zulässig, für Polyneuropathie 2 müssen beide Elterntiere frei sein, und bei Polyneuropathie 1 sowie Leukoencephalomyelopathie darf ein Träger ausschließlich mit einem freien Partner verpaart werden.
- 2811 Basis-Tests9 Empfohlen2 Vorbildlich
Beim Border Collie bestehen rassetypische Risiken für Hüftgelenksdysplasie (HD), Augenprobleme wie die Collie-Augenanomalie (CEA) sowie erbliche Nervenerkrankungen wie die Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL) oder das Trapped-Neutrophil-Syndrom (TNS). Verantwortungsvolle Züchter testen ihre Elterntiere vor der Verpaarung umfassend genetisch, lassen die Hüften röntgen und führen eine ophthalmologische Untersuchung durch. Bei vererbbaren Defekten wie dem MDR1-Defekt (Arzneimittelüberempfindlichkeit) oder der CEA achten sie strikt darauf, dass Trägertiere ausschließlich mit freien Partnern verpaart werden. Lass dir vor dem Welpenkauf die offiziellen Nachweise über HD-Befunde von höchstens B sowie die Laborergebnisse zu NCL, TNS und zum MDR1-Defekt (Arzneimittelüberempfindlichkeit) beider Elterntiere vorlegen.
- 2911 Basis-Tests2 Empfohlen2 Vorbildlich
Beim American Staffordshire Terrier prägen schwere erbliche Nervenerkrankungen wie die Polyneuropathie mit juveniler Larynxparalyse (ALLP) und die Cerebelläre Ataxie (CA1) sowie Herzerkrankungen und Ellenbogendysplasie (ED) das rassetypische Risiko. Der Deutsche Club für Bullterrier e.V. schreibt für die Zucht den Gentest auf ALLP verbindlich vor, wobei Träger nur mit freien Partnern verpaart werden dürfen. Ein gesundheitsorientierter Züchter testet die Elterntiere zusätzlich auf Cerebelläre Ataxie (CA1) und Neuronale Zeroidlipofuszinose 4A (NCL-4A), lässt das Herz untersuchen und die Gelenke auf Ellenbogendysplasie (ED) sowie Hüftgelenksdysplasie (HD) röntgen. Lass dir vor dem Kauf die DNA-Befunde, den Herzbefund sowie Nachweise für ED 0–1 und HD A–C beider Elterntiere lückenlos vorlegen.
- 3011 Basis-Tests3 Empfohlen1 Vorbildlich
Beim Berger de Brie (Briard) bestehen rassetypische Risiken für Kongenitale Stationäre Nachtblindheit (Briard), Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie Ektopischer Ureter (EU). Der Briard Club Deutschland e.V. (BCD) schreibt einen Gentest auf Kongenitale Stationäre Nachtblindheit (Briard) verbindlich vor, bei dem Träger ausschließlich mit freien Partnern verpaart werden dürfen. Verantwortungsvolle Züchter testen die Elterntiere darüber hinaus auf Hüftgelenksdysplasie (HD) mit dem Grenzwert HD A–B und untersuchen auf Ektopischer Ureter (EU). Lass dir diese Untersuchungsergebnisse für beide Elterntiere sowie idealerweise Befunde zu Hornhautdystrophie vor dem Welpenkauf schriftlich vorlegen.
- 3111 Basis-Tests1 Vorbildlich
Beim Deutschen Jagdterrier bestehen ernste rassetypische Risiken für Linsenluxation (PLL), Progressive retinale Atrophie und Epilepsie. Der Deutsche Jagdterrier-Club e.V. (DJT) schreibt für die Zuchtzulassung zwingend vor, dass Zuchttiere frei von Linsenluxation (PLL) sein müssen. Verantwortungsvolle Züchter testen die Elterntiere zusätzlich auf Progressive retinale Atrophie, schließen angeborene Taubheit (CHSD) durch audiometrische Tests aus und kontrollieren auf Ektropium / Entropium sowie Gaumenspalte. Lass dir vor dem Welpenkauf die schriftlichen Befunde für PLL mit dem Ergebnis frei vorlegen und frage gezielt nach unauffälligen Augenuntersuchungen sowie beidseitig hörenden Elterntieren.
- 3210 Basis-Tests18 Empfohlen1 Vorbildlich
Beim Samojeden bestehen rassetypische Risiken für Augenerkrankungen wie Pektinatbanddysplasie (PLD), Linsenluxation (PLL) und Katarakt sowie für Hüftgelenksdysplasie (HD). Der Deutsche Club für Nordische Hunde e.V. (DCNH) schreibt dafür verpflichtend den Nachweis vor, dass die Elterntiere frei von Pektinatbanddysplasie (PLD) sind. Ein gesundheitsorientierter Züchter testet die Elterntiere zusätzlich auf Hüftgelenksdysplasie (HD) mit dem Grenzwert HD A–C sowie auf Linsenluxation (PLL) und Katarakt (jeweils frei). Achte darauf, dass dir diese Befunde und idealerweise Gentests auf Familiäre Nephropathie (FN) vorliegen – Träger dürfen hierbei nur mit freien Partnern verpaart werden.
- 3310 Basis-Tests11 Empfohlen4 Vorbildlich
Beim West Highland White Terrier bestehen rassetypische Risiken für schwere Augenerkrankungen wie Linsenluxation (PLL) und Katarakt sowie Skeletterkrankungen wie die Kraniomandibuläre Osteopathie (Löwenkiefer). Während der Klub für Terrier e.V. nur die Untersuchung auf Patellaluxation (PL) mit dem Grenzwert PL 0–1 vorschreibt, testen verantwortungsvolle Züchter zusätzlich auf Hüftgelenksdysplasie (HD) und lassen eine umfassende Augenuntersuchung durchführen. Lass dir vor dem Welpenkauf die amtlichen Befunde zur Patellaluxation sowie aktuelle Nachweise über die Freiheit von Keratokonjunktivitis sicca (KCS) und Katarakt vorlegen.
- 3410 Basis-Tests8 Empfohlen1 Vorbildlich
Beim Deutsch Kurzhaar stellen Gelenkerkrankungen wie Osteochondritis dissecans (OCD) und Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie schwere neurologische Erkrankungen wie Epilepsie rassetypische Risiken dar. Der Deutsch-Kurzhaar-Verband e.V. schreibt für die Zuchtzulassung vor, dass Elterntiere frei von Osteochondritis dissecans (OCD) sein müssen. Verantwortungsvolle Züchter untersuchen ihre Hunde zusätzlich auf Hüftgelenksdysplasie (Grenzwert HD A–B), lassen Augenveränderungen wie Ektropium / Entropium oder Distichiasis kontrollieren und nutzen Gentests auf Chondrodysplasie (SLC13A1) sowie Achromatopsie (Tagblindheit) (CNGB3). Achte vor dem Welpenkauf konsequent auf diese schriftlichen Befunde und stelle sicher, dass bei einem Anlageträger für Chondrodysplasie (SLC13A1) oder Achromatopsie (Tagblindheit) (CNGB3) der Zuchtpartner zwingend frei getestet ist.
- 3510 Basis-Tests8 Empfohlen
Beim Weißen Schweizer Schäferhund bestehen rassetypische Risiken für Gelenkerkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) sowie für schwere Erbleiden wie Degenerative Myelopathie (DM), Hypophysären Zwergwuchs (PD) und den MDR1-Defekt (Arzneimittelüberempfindlichkeit). Der Rassezuchtverein für Weisse Schweizer Schäferhunde e.V. (RWS) schreibt für die Zuchtzulassung Röntgenuntersuchungen auf HD (Grenzwert HD A–B) und ED (Grenzwert ED 0 oder Grenzfall) sowie Gentests auf Degenerative Myelopathie, Hypophysären Zwergwuchs, Zerebelläre Hypoplasie (CH) und den MDR1-Defekt vor, bei denen Träger nur mit freien Partnern verpaart werden dürfen. Ein gesundheitsorientierter Züchter lässt die Elterntiere zusätzlich auf Taubheit und per ophthalmologischem Augentest (ECVO) untersuchen. Lass dir diese offiziellen Röntgenbefunde und genetischen Testergebnisse vor dem Welpenkauf lückenlos vorlegen.
- 3610 Basis-Tests
Die Deutsche Bracke ist zwar ein robuster Jagdhund, schleppt aber eine überdurchschnittliche Last an komplexen Erbkrankheiten mit sich herum. Besonders kritisch sind hierbei die idiopathische Epilepsie sowie die angeborene Blindheit, die aufgrund ihrer komplexen Vererbung züchterisch schwer zu kontrollieren sind. Auch das Auftreten von Gaumenspalten erfordert von Käufern eine sehr sorgfältige Auswahl der Zuchtlinien.
- 379 Basis-Tests10 Empfohlen13 Vorbildlich
Beim Old English Sheepdog (Bobtail) musst du auf rassetypische Probleme wie Hüftgelenksdysplasie (HD), Degenerative Myelopathie und Belastungsinduzierten Kollaps (EIC) achten. Für die Zuchtzulassung im Deutschen Old English Sheepdog Club e.V. sind das Röntgen auf Hüftgelenksdysplasie (HD) mit dem Ergebnis HD A–B und ein ophthalmologischer Augentest mit dem Befund frei Pflicht. Ein verantwortungsvoller Züchter testet zusätzlich auf Degenerative Myelopathie, Belastungsinduzierten Kollaps (EIC) und Primäre ziliäre Dyskinesie (PCD), wobei Anlageträger nur mit freien Partnern verpaart werden dürfen. Lass dir diese offiziellen Gutachten und Gentests der Elterntiere vor dem Welpenkauf lückenlos vorlegen.
- 389 Basis-Tests1 Empfohlen2 Vorbildlich
Beim Border Terrier musst du besonders auf schwerwiegende Erkrankungen wie spongiforme Leukoencephalomyelopathie (SLEM), Linsenluxation (PLL), Katarakt sowie Hüftgelenksdysplasie (HD) achten. Ein verantwortungsvoller Züchter lässt seine Elterntiere vor dem Zuchteinsatz gezielt auf diese Risiken untersuchen, um vererbbare Leiden auszuschließen. Lass dir vor dem Welpenkauf die schriftlichen Befunde für Hüftgelenksdysplasie (HD) mit dem Ergebnis HD A–B, Patellaluxation (PL) mit Grad 0 und den DNA-Test auf spongiforme Leukoencephalomyelopathie (SLEM) zeigen, bei dem Träger nur mit freien Partnern verpaart werden dürfen. Zudem solltest du Nachweise über freie Ergebnisse für Katarakt, Primäres Offenwinkelglaukom, Ektropium / Entropium und Linsenluxation (PLL) sowie den vorliegenden Befund zu Retinadysplasie verlangen.
- 399 Basis-Tests2 Empfohlen
Beim Kurzhaar-Collie bestehen rassetypische Risiken für den MDR1-Defekt (Arzneimittelüberempfindlichkeit), die Collie-Augenanomalie (CEA) sowie Dermatomyositis (DMS). Der Club für Britische Hütehunde e.V. (CfBrH) schreibt für die Zucht Gentests auf diese Erkrankungen sowie unter anderem auf Degenerative Myelopathie und einen ophthalmologischen Augentest verbindlich vor. Ein verantwortungsvoller Züchter testet zudem auf Progressive Retinaatrophie, Rod-Cone-Dysplasie 2 und lässt die Elterntiere auf Hüftgelenksdysplasie (HD) untersuchen. Lass dir vor dem Welpenkauf alle Testergebnisse lückenlos vorlegen und achte darauf, dass Träger von Genmutationen ausschließlich mit freien Partnern verpaart wurden.
- 409 Basis-Tests2 Empfohlen
Beim Collie (Langhaar) bestehen bekannte rassetypische Risiken für Augenerkrankungen wie die Collie-Augenanomalie (CEA) und Progressive retinale Atrophie sowie für schwere Nerven- und Stoffwechselstörungen wie Degenerative Myelopathie und den MDR1-Defekt (Arzneimittelüberempfindlichkeit). Der Club für Britische Hütehunde e.V. (CfBrH) schreibt deshalb Gentests auf diese Defekte, einen ophthalmologischen Augentest sowie Nachweise zu Dermatomyositis (DMS), Inflammatorischer Pulmonarer Erkrankung (IPD) und Fellfarbe, Merle vor. Ein gesundheitsorientierter Züchter lässt zudem die Hüftgelenksdysplasie (HD) abklären und testet zusätzlich auf Zyklische Hämatopoese (Grey-Collie-Syndrom) sowie Hyperuricosurie (HUU). Lass dir die offiziellen Befunde beider Elterntiere zeigen und achte darauf, dass Träger von Genmutationen ausnahmslos mit genetisch freien Partnern verpaart wurden und die Hüftwerte im Bereich HD A–C liegen.
Häufige Fragen
Warum gerade diese Rassen?
Diese Rassen tragen mehrere ernst zu nehmende Erbkrankheiten, für die anerkannte Tests existieren. Mit konsequenter Zuchtauswahl lässt sich das Risiko stark senken – deshalb ist der Züchter so entscheidend.
Welche Tests sollte ein Züchter gemacht haben?
Das hängt von der Rasse ab. Typisch sind HD-/ED-Röntgen, Augenuntersuchungen und rassetypische Gentests. Die Basis-Tests (Level 1) sollten lückenlos vorliegen.
Was kostet mich ein gesundheitsgetesteter Welpe mehr?
Seriöse Zucht ist teurer, weil Tests Geld kosten. Dafür sinkt das Risiko teurer Behandlungen und schwerer Erkrankungen erheblich.
Warum HonestDog?
Was HonestDog von anderen Plattformen unterscheidet
Volle Transparenz
Wir legen offen, was vorliegt: wer die Züchter sind, wie sie arbeiten und welche Gesundheitszeugnisse sie hochgeladen haben. So kannst du dir selbst ein genaues Bild machen.
Geprüfte Züchter, offene Nachweise
Bei HonestDog prüfen wir die Identität und Dokumente jedes Züchters, bevor das Profil online geht. Hochgeladene Gesundheitsergebnisse sind direkt im Profil sichtbar – so erkennst du genau, worauf getestet wurde.
Klare Prüfkriterien
Vor der Freischaltung prüfen wir Identität, Verein bzw. §11-Erlaubnis und Fotos der Zuchtstätte. Wir vermitteln den Kontakt, garantieren aber für kein Tier.
Weniger Aufwand, mehr Zeit
Wir haben die Dokumente der Züchter bereits geprüft und alle Details zusammengetragen. So sparst du dir endlose Recherchen und kannst dich ganz darauf konzentrieren, den passenden Welpen für deine Familie zu finden.
Unsere Mission

Wir verbinden Hundeliebhaber mit verantwortungsvollen Züchtern und Tierheimen, damit jeder Hund das perfekte Zuhause findet.
Gegründet von Hundefreunden, liegt der Fokus unserer Plattform ganz auf ethischer Hundezucht und verantwortungsvoller Adoption.
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