Rassen, die du nur vom gesundheitsbewussten Züchter kaufen solltest
Diese Rassen können gesund sein – aber nur, wenn der Züchter gründlich testet. Welche Tests sie brauchen und was du vor dem Kauf verlangen solltest.
Das Wichtigste auf einen Blick
Bei diesen Rassen entscheidet der Züchter über die Gesundheit. Mit gründlichen Tests der Elterntiere sind gesunde Welpen gut möglich – ohne steigt das Risiko deutlich.
- Diese Rassen haben mehrere wichtige, oft vereinspflichtige Gesundheitstests.
- Kaufe nur, wenn beide Elterntiere die rassetypischen Tests bestanden haben.
- Lass dir die Befunde schriftlich zeigen – nicht nur mündlich bestätigen.
Was du vom Züchter verlangen solltest
Ein verantwortungsvoller Züchter legt diese Nachweise unaufgefordert vor:
- Gesundheitsbefunde beider Elterntiere (HD, ED, Augen, rassetypische Gentests).
- Aktuelle Ergebnisse von anerkannten Stellen, nicht nur Eigenangaben.
- Offenheit über bekannte Risiken der Rasse und der Linie.
Rassen mit den meisten Pflichttests
- 1MudiC18 Pflichttests1 Empfohlen
Der Mudi ist ein agiler Arbeitshund, schleppt aber eine überdurchschnittlich lange Liste an Pflichtuntersuchungen mit sich herum, vor allem im Augenbereich. Gefährliche Erbkrankheiten wie die Lensluxation (PLL) und die Progressive Retinaatrophie (PRA) erfordern zwingend freigetestete Elterntiere, um Erblindungen zu vermeiden. Auch die Hüftgelenksdysplasie (HD) bleibt ein Thema, weshalb Welpenkäufer die Untersuchungsergebnisse der Züchter penibel prüfen sollten.
- 2PumiC15 Pflichttests2 Empfohlen
Der Pumi gilt zwar als robuster Arbeitshund, weist aber eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an geforderten Augenuntersuchungen auf. Ernsthafte Erkrankungen wie die Primäre Linsenluxation (PLL) und die Progressive Retinaatrophie (PRA) können zwar mittels Gentests gut kontrolliert werden, dennoch ist das Risiko für Augenerkrankungen wie den Grauen Star (Katarakt) erhöht. Käufer sollten daher penibel darauf achten, dass die Elterntiere lückenlos augenärztlich untersucht wurden.
- 315 Pflichttests1 Empfohlen1 Vorbildlich
Der Schapendoes weist mit 16 Pflichttests eine überdurchschnittlich hohe genetische Last auf, die vor allem durch Augenerkrankungen geprägt ist. Während die rassetypische Progressive Retinaatrophie (PRA-g) dank gezielter Gentests heute gut kontrollierbar ist, bleiben komplexe Erkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und schwere Herzerkrankungen ein Risiko. Käufer sollten hier extrem genau auf die Untersuchungsergebnisse der Elterntiere achten.
- 414 Pflichttests11 Empfohlen4 Vorbildlich
Der Cairn Terrier erhält die Note C, da er eine überdurchschnittliche Anzahl an relevanten Erbkrankheiten mitbringt. Während die schwere Nervenerkrankung SLEM (spongiforme Leukoencephalomyelopathie) durch Gentests gut vermieden werden kann, erfordern komplexe Erkrankungen wie Chronische Hepatitis und Gelenkprobleme wie Patellaluxation eine sehr genaue Auswahl des Züchters. Ohne konsequente Vorsorge besteht hier ein spürbares Risiko für chronische Beschwerden.
- 514 Pflichttests9 Empfohlen
Der Airedale Terrier ist ein robuster Hund, bringt jedoch eine überdurchschnittliche genetische Last mit sich, die 10 Pflichttests erfordert. Während Hüftgelenksdysplasie (HD) und die schwere Nervenerkrankung SLEM durch strenge Zuchttests gut kontrolliert werden, bleibt die chronische Hepatitis (CH) ein ernstzunehmendes Risiko. Ein Welpenkauf sollte daher nur mit lückenlosen Gesundheitsnachweisen der Elterntiere erfolgen.
- 614 Pflichttests4 Empfohlen
Der Shikoku ist ein physisch robuster Naturbursche, weist jedoch eine auffällig hohe Dichte an genetischen Risiken für Augenerkrankungen auf. Besonders die schwere Linsenluxation (PLL), der Grüne Star (POAG) und die Progressive Retinaatrophie (PRA) erfordern hier konsequente Zuchttests, um Erblindungen zu verhindern. Käufer sollten daher penibel auf aktuelle ophthalmologische Untersuchungsergebnisse der Elterntiere achten.
- 7PuliC14 Pflichttests3 Empfohlen
Der Puli ist im Grunde ein robuster Arbeitshund, weist jedoch eine überdurchschnittlich hohe Dichte an genetischen Risiken auf, die fast ausschließlich die Augen betreffen. Pflichtuntersuchungen auf schwere Erkrankungen wie die Primäre Linsenluxation (PLL), die Progressive Retinaatrophie (PRA) und den Katarakt (Grauer Star) sind hier unerlässlich. Käufer sollten ausschließlich Welpen von Züchtern wählen, die lückenlose ophthalmologische Befunde vorweisen können.
- 814 Pflichttests2 Empfohlen
Der Kishu ist zwar ein körperlich robuster und urtypischer Hund, weist jedoch eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an geforderten Augenuntersuchungen auf. Ernsthafte Erkrankungen wie die Progressive retinale Atrophie (PRA), die zur Erblindung führen kann, und die schmerzhafte Lens luxation (PLL) sind in der Rasse verankert. Käufer sollten daher penibel darauf achten, dass die Elterntiere lückenlos auf diese Augenerkrankungen sowie den Grauen Star (Katarakt) getestet wurden.
- 914 Pflichttests1 Empfohlen
Der Holländische Schäferhund (Rauhhaar) weist mit 13 Pflichttests eine überdurchschnittlich hohe genetische Belastung auf. Während schwere Erkrankungen wie die Degenerative Myelopathie (DM) dank Gentests gut kontrollierbar sind, bleiben komplexe Leiden wie Epilepsie und Ellenbogendysplasie (ED) ein spürbares Risiko. Käufer sollten daher penibel auf die Gesundheitsnachweise der Elterntiere achten.
- 1014 Pflichttests1 Empfohlen
Der schwarze Norwegische Elchhund ist ein robuster Naturbursche, trägt aber genetisch eine auffällig hohe Last an Augenerkrankungen. Ernsthafte Risiken wie die Primäre Linsenluxation (PLL) und die Progressive Retinaatrophie (PRA), die beide zur Erblindung führen können, erfordern konsequente Zuchttests. Auch die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist ein Thema, weshalb Sie Welpen nur aus nachweislich geprüften Verpaarungen wählen sollten.
- 1114 Pflichttests
Der Holländische Schäferhund (Langhaar) ist im Grunde ein robuster Hund, hat aber mit 13 Pflichttests eine überdurchschnittlich hohe genetische Last. Schwere Erkrankungen wie die Degenerative Myelopathie (DM) lassen sich per DNA-Test zwar gut vermeiden, aber komplexe Risiken wie Epilepsie und Ellenbogendysplasie (ED) verlangen Käufern eine sehr genaue Prüfung der Zuchtlinien ab.
- 1213 Pflichttests11 Empfohlen14 Vorbildlich
Der Labrador Retriever ist ein wunderbarer Familienhund, trägt jedoch eine überdurchschnittlich hohe Last an genetischen Risiken. Besonders die weit verbreitete Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) sind ernste, polygene Baustellen, die trotz Zuchtauslese ein Risiko bleiben. Zudem sollten Käufer unbedingt darauf achten, dass die Elterntiere auf den Exercise Induced Collapse (EIC) getestet wurden, um gefährliche Schwächeanfälle beim Apportieren zu vermeiden.
- 1313 Pflichttests4 Empfohlen2 Vorbildlich
Der Akita erhält die Note C, da die Rasse eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an geforderten Zuchttests aufweist, insbesondere im Bereich der Augen. Augenerkrankungen wie der Graue Star (Katarakt) und die Linsenluxation (PLL) erfordern konsequente Vorsorgeuntersuchungen der Elterntiere. Zudem muss die Hüftgelenksdysplasie (HD) als schwere Gelenkerkrankung durch Röntgenuntersuchungen streng kontrolliert werden, um das Risiko für schmerzhafte Lahmheiten zu minimieren.
- 1413 Pflichttests6 Empfohlen
Der Australian Terrier weist mit acht Pflichttests eine überdurchschnittliche genetische Belastung auf. Ernsthafte Risiken wie die neurologische Erkrankung SLEM (spongiforme Leukoencephalomyelopathie) lassen sich glücklicherweise per DNA-Test vorab ausschließen. Dennoch sollten Käufer auf aktuelle Befunde zu Katarakt (Grauer Star) und Hüftgelenksdysplasie (HD) achten, da diese komplexeren Erkrankungen die Lebensqualität im Alter stark beeinträchtigen können.
- 1513 Pflichttests4 Empfohlen1 Vorbildlich
Der Lapinporokoira ist im Grunde ein robuster Arbeitshund, weist jedoch eine überdurchschnittlich hohe Dichte an erblichen Augenerkrankungen auf, was die 11 Pflichttests erklärt. Besonders im Fokus stehen dabei die Progressive Retinale Atrophie (PRA), die schleichend zur Erblindung führt, sowie der Katarakt (Grauer Star) und die schwere Linsenluxation (PLL). Käufer sollten hier penibel auf aktuelle, lückenlose ophthalmologische Untersuchungsergebnisse der Elterntiere achten.
- 1613 Pflichttests5 Empfohlen
Der Toy Manchester Terrier erhält die Note B. Obwohl die Rasse grundsätzlich agil und langlebig ist, birgt sie Risiken für die tödliche Juvenile dilatative Kardiomyopathie (JDCM) und die Blutgerinnungsstörung von-Willebrand-Erkrankung (vWD), die jedoch beide zuverlässig per DNA-Test vorab ausgeschlossen werden können. Käufer sollten zudem die Kniescheiben (Patellaluxation) der Elterntiere prüfen lassen, da diese rassetypisch anfällig sind.
- 1713 Pflichttests4 Empfohlen
Der Komondor weist mit 13 Pflichtuntersuchungen eine überdurchschnittlich hohe genetische Last auf, die vor allem die Augen betrifft. Erkrankungen wie der Graue Star (Katarakt) und die gefährliche Primäre Linsenluxation (PLL) müssen durch regelmäßige Zuchttests ausgeschlossen werden. Zudem ist bei dieser großen Rasse die Hüftgelenksdysplasie (HD) ein wichtiges Thema, weshalb Käufer nur bei nachweislich ausgewerteten Elterntieren kaufen sollten.
- 1813 Pflichttests3 Empfohlen1 Vorbildlich
Der Västgötaspets erhält die Note C, da die Rasse eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Pflichtuntersuchungen aufweist, die vor allem den Augenbereich betreffen. Ernsthafte Erkrankungen wie die Linsenluxation (PLL) und die Progressive Retinaatrophie (PRA) erfordern konsequente Zuchttests, um Erblindungen zu verhindern. Zudem muss die Hüftgelenksdysplasie (HD) trotz der eher kleinen Körpergröße im Zuchtprogramm aktiv überwacht werden.
- 1913 Pflichttests3 Empfohlen
Der Ostsibirische Laïka ist im Grunde ein robuster Arbeitshund, bringt jedoch eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Erbrisiken mit, die vor allem die Augen betreffen. Erkrankungen wie die gefährliche Primäre Linsenluxation (PLL) und der Graue Star (Katarakt) erfordern hier konsequente Zuchttests, um spätere Erblindungen zu vermeiden. Zudem muss die Hüftgelenksdysplasie (HD) bei dieser aktiven Rasse vor dem Kauf der Welpen unbedingt über die Röntgenbefunde der Elterntiere abgeklärt sein.
- 2013 Pflichttests2 Empfohlen
Der Norwegische Elchhund weist eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Pflichtuntersuchungen auf, die sich fast ausschließlich auf Augenerkrankungen konzentrieren. Gefährliche Erbleiden wie die Progressive Retinale Atrophie (PRA) und das Primäre Offenwinkelglaukom (POAG) können zur Erblindung führen, lassen sich aber durch Gentests vorab kontrollieren. Zudem muss die Hüftgelenksdysplasie (HD) über Röntgenuntersuchungen der Elterntiere ausgeschlossen werden, weshalb Käufer hier sehr genau auf die Zuchtdokumente achten sollten.
- 2113 Pflichttests1 Empfohlen1 Vorbildlich
Der Schwedische Lapphund ist im Grunde ein robuster nordischer Arbeitshund, weist jedoch eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Pflichtuntersuchungen auf, die vor allem die Augen betreffen. Ernsthafte Risiken wie die Progressive Retinaatrophie (PRA), die zur Erblindung führende Linsenluxation (PLL) sowie Hüftgelenksdysplasie (HD) erfordern eine sehr sorgfältige Auswahl der Elterntiere. Käufer sollten daher zwingend auf aktuelle, lückenlose Untersuchungsergebnisse der Züchter bestehen.
- 2213 Pflichttests1 Vorbildlich
Obwohl der Grönlandhund als robuster Arbeitshund gilt, ist die Liste der Pflichtuntersuchungen mit 12 Augentests überdurchschnittlich lang. Schwere Erkrankungen wie die schmerzhafte Lensluxation (PLL), die zur Erblindung führende Progressive Retinaatrophie (PRA) und der Graue Star (Katarakt) sind in der Rasse verankert. Käufer müssen hier zwingend auf lückenlose, aktuelle ophthalmologische Gutachten der Elterntiere bestehen.
- 2313 Pflichttests1 Empfohlen
Der Karelische Bärenhund ist ein robuster Arbeitshund, trägt aber eine überdurchschnittlich hohe Last an potenziellen Augenerkrankungen, was sich in der hohen Anzahl an Pflichtuntersuchungen zeigt. Erkrankungen wie die Progressive Retinaatrophie (PRA) und die schmerzhafte Linsenluxation (PLL) müssen durch Gentests kontrolliert werden. Zudem bleibt die Hüftgelenksdysplasie (HD) ein wichtiges Thema, weshalb Käufer die Zuchtdokumente genau prüfen sollten.
- 2413 Pflichttests1 Empfohlen
Der Lakeland Terrier ist im Alltag zwar ein robuster Bursche, bringt aber genetisch einiges an Ballast mit, was die hohe Zahl von 9 Pflichttests zeigt. Besonders ernst nehmen sollte man das Risiko für die schwere Nervenerkrankung SLEM (spongiforme Leukoencephalomyelopathie) sowie für chronische Hepatitis (CH). Auch die für kleine Hunde eher untypische Hüftgelenksdysplasie (HD) muss über die Elterntiere sauber abgeklärt sein.
- 2513 Pflichttests1 Empfohlen
Der Russische Schwarze Terrier hat mit neun Pflichttests eine überdurchschnittliche genetische Belastung. Ernsthafte Sorgen bereiten hier vor allem die Hüftgelenksdysplasie (HD) und die degenerative Myelopathie (DM), eine unheilbare Nervenerkrankung. Stoffwechselprobleme wie die Hyperurikosurie (HUU) lassen sich dank Gentests zwar gut vermeiden, erfordern aber einen konsequenten Blick auf die Befunde der Elterntiere.
- 2613 Pflichttests1 Empfohlen
Der Taiwanhund zeigt eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an geforderten Augenuntersuchungen, was auf eine genetische Veranlagung in diesem Bereich hinweist. Ernsthafte Erkrankungen wie die Linsenluxation (PLL) und die Progressive Retinaatrophie (PRA) können zur Erblindung führen, sind aber durch die Pflichttests in der Zucht gut im Blick. Käufer sollten unbedingt auf aktuelle, negative Testergebnisse der Elterntiere bestehen, insbesondere bezüglich des Grauen Stars (Katarakt).
- 2712 Pflichttests9 Empfohlen
Obwohl der Jack Russell Terrier als robuster Naturbursche gilt, schleppt die Rasse eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Erbkrankheiten mit sich. Besonders die neurologische Erkrankung SLEM (spongiforme Leukoencephalomyelopathie) sowie Augenerkrankungen wie der Graue Star (Katarakt) erfordern konsequente Zuchttests. Käufer sollten hier unbedingt auf lückenlose Testergebnisse der Elterntiere bestehen, um schwere gesundheitliche Überraschungen zu vermeiden.
- 2812 Pflichttests3 Empfohlen
Der Hokkaido ist im Grunde ein robuster Naturbursche, schleppt jedoch eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Augenerkrankungen als genetische Last mit sich. Besonders die Progressive Retinaatrophie (PRA) und die gefährliche Linsenluxation (PLL) erfordern hier konsequente Zuchttests, um Erblindungen zu vermeiden. Zudem muss, wie bei fast allen mittelgroßen Rassen, die Hüftgelenksdysplasie (HD) vor dem Zuchteinsatz genauestens untersucht werden.
- 2912 Pflichttests2 Empfohlen1 Vorbildlich
Der Islandhund weist mit 12 Pflichttests eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an gesundheitlichen Baustellen auf, die primär die Augen betreffen. Erkrankungen wie der Graue Star (Katarakt) und die schwere Primäre Linsenluxation (PLL) erfordern eine lückenlose züchterische Überwachung. Zudem bleibt die Hüftgelenksdysplasie (HD) ein wichtiges Thema, weshalb Welpenkäufer die Testergebnisse der Elterntiere genau prüfen sollten.
- 3012 Pflichttests3 Empfohlen
Der Norwich Terrier weist mit 9 Pflichttests eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an bekannten Erbkrankheiten auf. Während die schwere Nervenerkrankung SLEM (spongiforme Leukoencephalomyelopathie) dank moderner DNA-Tests heute gut vermieden werden kann, bleiben komplexe Leiden wie chronische Hepatitis und Patellaluxation ein ernstzunehmendes Risiko. Ein Welpenkauf sollte hier nur mit lückenlosen Gesundheitsnachweisen der Elterntiere erfolgen.
- 3112 Pflichttests1 Empfohlen1 Vorbildlich
Der Jämthund ist ein robuster nordischer Arbeitshund, bringt jedoch eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Pflichtuntersuchungen mit, die vor allem die Augen betreffen. Erkrankungen wie der Graue Star (Katarakt) und die Progressive Retinaatrophie (PRA) müssen durch regelmäßige Zuchttests streng überwacht werden, um Sehverlust zu vermeiden. Zudem ist die Hüftgelenksdysplasie (HD) wie bei vielen größeren Rassen ein wichtiges Thema, das eine sorgfältige Auswahl der Elterntiere erfordert.
- 3212 Pflichttests1 Vorbildlich
Der Kintamani-Bali-Hund zeigt eine überdurchschnittlich hohe Belastung an Erbkrankheiten, die vor allem die Augen betreffen. Ernsthafte Risiken wie die zur Erblindung führende Progressive Retinaatrophie (PRA) und die schwere Linsenluxation (PLL) erfordern konsequente Zuchttests. Zudem ist auch die Hüftgelenksdysplasie (HD) ein Thema, weshalb Käufer unbedingt auf lückenlose Gesundheitszertifikate der Elterntiere bestehen sollten.
- 3312 Pflichttests1 Empfohlen
Der Leonberger ist von einigen schweren Erbkrankheiten betroffen, insbesondere im Bereich des Nervensystems. Dank strenger Pflichttests können die gefährliche Polyneuropathie (LPN1 und LPN2) sowie die Larynxparalyse (LPPN3) bei seriöser Zucht gut kontrolliert werden. Dennoch bleibt die Hüftgelenksdysplasie (HD) aufgrund des hohen Gewichts der Rasse ein ernstzunehmendes Risiko, weshalb Käufer nur bei zertifizierten Züchtern kaufen sollten.
- 3412 Pflichttests1 Empfohlen
Der Norfolk Terrier weist mit 9 Pflichttests eine überdurchschnittlich hohe genetische Belastung für eine kleine Rasse auf. Ernsthafte Sorgen bereiten hier die schwere neurologische Erkrankung SLEM (Schüttelwelpen-Syndrom), die glücklicherweise über Gentests kontrollierbar ist, sowie die chronische Hepatitis und Hüftgelenksdysplasie (HD). Ein Welpenkauf sollte daher nur mit lückenlosen und negativen Testergebnissen der Elterntiere in Betracht gezogen werden.
- 3511 Pflichttests3 Empfohlen1 Vorbildlich
Der American Staffordshire Terrier ist ein robuster Hund, trägt jedoch eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Erbkrankheiten in sich. Besonders vor der tödlichen neurologischen Cerebellären Ataxie (CA1) und der Neuronalen Zeroidlipofuszinose (NCL-4A) schützen nur konsequente Gentests der Elterntiere. Zudem stellen nicht-testbare Herzerkrankungen und Gelenkprobleme wie Ellenbogendysplasie (ED) ein ernstzunehmendes Risiko dar, weshalb ein Welpenkauf ohne lückenlose Gesundheitsnachweise der Zucht unvernünftig ist.
- 3611 Pflichttests3 Empfohlen1 Vorbildlich
Der Briard erhält die Note C, da die Rasse eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Pflichtuntersuchungen aufweist. Ernsthafte Erkrankungen wie Epilepsie und Hüftgelenksdysplasie (HD) sind in der Zucht ein ständiges Thema und erfordern konsequente Kontrollen. Auch das Risiko für angeborene Blindheit zeigt, dass beim Welpenkauf genau auf die Testergebnisse der Elterntiere geachtet werden muss.
- 3711 Pflichttests1 Vorbildlich
Der Deutsche Jagdterrier gilt als extrem robuster Arbeitshund, bringt genetisch aber einiges an Ballast mit, was sich in stolzen 13 Pflichtuntersuchungen im Zuchtverband äußert. Ernsthafte Erkrankungen wie die Erblindung durch Primäre Linsluxation (PLL) oder Hüftgelenksdysplasie (HD) werden zwar streng überwacht, bleiben aber aktive Risikofaktoren. Zudem erfordert das Vorkommen von Epilepsie in der Rasse eine sehr sorgfältige Auswahl der Zuchtlinie.
- 3811 Pflichttests
Die Braque du Bourbonnais ist eine arbeitsfreudige Rasse, bringt jedoch eine überdurchschnittliche Anzahl an bekannten Erbkrankheiten mit sich. Besonders im Blick behalten sollte man das schwere Akrale Mutilationssyndrom (AMS) sowie die Gelenkerkrankungen Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED). Dank gezielter Zuchttests lassen sich diese Risiken zwar minimieren, ein genauer Blick auf die Testergebnisse der Elterntiere ist hier aber unerlässlich.
- 3911 Pflichttests
Der Epagneul de Pont-Audemer weist mit acht Pflichttests eine überdurchschnittliche genetische Belastung auf, weshalb die Rasse mit der Note C bewertet wird. Ernsthafte Erkrankungen wie das schwere Akrale Mutilationssyndrom (AMS) sowie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) erfordern hier eine lückenlose Zuchtkontrolle. Käufer sollten unbedingt auf den Nachweis dieser Pflichtuntersuchungen bei den Elterntieren bestehen.
- 4010 Pflichttests9 Empfohlen13 Vorbildlich
Der Old English Sheepdog (Bobtail) erhält die Note C, da er trotz etablierter Zuchttests ein erhöhtes Risiko für einige komplexe Erkrankungen in sich trägt. Besonders die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist bei dieser großen Rasse ein wichtiges Thema, das durch Pflichtuntersuchungen überwacht wird. Zudem müssen Käufer auf erbliche Augenanomalien und angeborene Taubheit achten, weshalb lückenlose Gesundheitszertifikate der Elterntiere unerlässlich sind.
Häufige Fragen
Warum gerade diese Rassen?
Diese Rassen tragen mehrere ernst zu nehmende Erbkrankheiten, für die anerkannte Tests existieren. Mit konsequenter Zuchtauswahl lässt sich das Risiko stark senken – deshalb ist der Züchter so entscheidend.
Welche Tests sollte ein Züchter gemacht haben?
Das hängt von der Rasse ab. Typisch sind HD-/ED-Röntgen, Augenuntersuchungen und rassetypische Gentests. Die Pflicht-Tests (Level 1) sollten lückenlos vorliegen.
Was kostet mich ein gesundheitsgetesteter Welpe mehr?
Seriöse Zucht ist teurer, weil Tests Geld kosten. Dafür sinkt das Risiko teurer Behandlungen und schwerer Erkrankungen erheblich.
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