Dermoidsinus beim Ridgeback: Wenn das Rassemerkmal ein Risiko trägt
Der Haarkamm auf dem Rücken macht den Ridgeback unverwechselbar – und dieselbe Genveränderung erhöht das Risiko für einen Kanal in der Haut, der bis zum Rückenmark reichen kann.
Kurz erklärt
Der Ridge ist der gegenläufig wachsende Haarkamm auf dem Rücken von Rhodesian und Thai Ridgeback. Er entsteht durch eine dominant vererbte Genverdopplung. Ridgebacks haben zugleich ein erhöhtes Risiko für einen Dermoidsinus: einen hautausgekleideten Kanal, der bis zur Rückenmarkshaut reichen kann. Weil der Standard den Ridge verlangt, gehört er zu den Merkmalen, bei denen Standard und Gesundheit in Spannung stehen.
Gesund gezüchtet oder extrem gezüchtet?


Schau auf die Mittellinie des Nackens vor dem Ridge: Rechts sitzt dort eine erbsengroße Öffnung mit einem Haarbüschel – sonst sind beide Hunde identisch.
Die Illustrationen sind KI-generiert und redaktionell geprüft. Sie zeigen keinen echten Hund, sondern machen den Unterschied sichtbar.
Was ist ein Dermoidsinus – einfach erklärt?
Ein Dermoidsinus ist ein dünner Tunnel aus Haut, der von einem winzigen Loch auf dem Rücken nach innen führt. Manchmal endet er schon unter der Haut, manchmal reicht er bis an die Hülle des Rückenmarks. Er ist angeboren und entsteht, bevor der Welpe geboren wird.
Stell dir vor, du faltest ein Stück Stoff zu einem Schlauch und schneidest ihn danach vom Rest ab. Genau so bildet sich beim ungeborenen Welpen das Rückenmark: Aus der äußeren Zellschicht faltet sich ein Rohr, das sich dann von der späteren Haut löst. Bleibt an einer Stelle ein Faden hängen, bleibt ein Kanal zwischen Haut und Wirbelsäule zurück.
Im Tunnel wachsen Haare, und Hautschuppen sammeln sich darin, die nicht herauskommen. Das kann sich entzünden, eitern und sehr wehtun. Reicht der Tunnel bis zum Rückenmark, können Bakterien bis ins Nervensystem wandern – das ist gefährlich.
Beim Ridgeback kommt dazu: Das Gen, das den schönen Haarkamm macht, hängt mit so einem Tunnel zusammen. In einer kleinen Studie traf es Hunde mit zwei Kopien dieses Gens häufiger; spätere Untersuchungen zeigen aber, dass das Ridge-Gen allein den Tunnel nicht erklärt.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Ridge ist harmlos – das Problem ist die Verbindung zum Dermoidsinus.
- Die meisten Ridgebacks haben keinen Dermoidsinus.
- Ein erfahrener Züchter oder Tierarzt kann ihn beim Welpen oft ertasten.
- Eine Operation kann ihn vollständig entfernen.
Wie entstehen Ridge und Dermoidsinus anatomisch?
Beide gehen auf dieselbe Mutation zurück: eine Verdopplung (Duplikation) von rund 133 Kilobasen auf Chromosom 18 (CFA18), die die Fibroblasten-Wachstumsfaktor-Gene FGF3, FGF4 und FGF19 sowie das Gen ORAOV1 umfasst. Salmon Hillbertz und Kollegen wiesen 2007 nach, dass diese Duplikation den Ridge bei Rhodesian und Thai Ridgeback verursacht, und deuteten sie zugleich als Veranlagung für den Dermoidsinus; die Bruchstelle ist in beiden Rassen identisch, die Mutation hat also einen gemeinsamen Ursprung. FGF-Signale steuern die frühe Embryonalentwicklung – vermutet wird, dass eine veränderte Gendosis während der Hautentwicklung sowohl die gegenläufige Haarstellung als auch den unvollständigen Schluss erklärt.
Embryologisch entsteht das Neuralrohr, aus dem Gehirn und Rückenmark hervorgehen, durch Einstülpung des Ektoderms, das sich anschließend vom Oberflächenektoderm (der späteren Haut) ablöst. Ist diese Trennung unvollständig, bleibt ein mit mehrschichtigem Plattenepithel ausgekleideter Gang zurück, der Haarfollikel, Talg- und Schweißdrüsen enthalten kann. Typische Lokalisationen beim Ridgeback sind die dorsale Mittellinie des Halses, der vordere Brustbereich und die Kreuzbein-Schwanz-Region – also vor oder hinter dem Ridge, selten in ihm.
Eingeteilt wird nach der Tiefe, grundlegend nach Mann und Stratton (1966): Typ I reicht bis zum Ligamentum supraspinale, Typ II endet davor, ist aber über einen Bindegewebsstrang mit ihm verbunden, Typ III endet oberflächlich ohne Verbindung, Typ IV reicht bis zur Dura mater und bildet damit eine offene Verbindung zum Wirbelkanal. Später kamen Typ V (Zyste ohne Hautöffnung) und Typ VI hinzu; unter Typ VI werden seltene, uneinheitlich definierte Formen geführt. Ein Hund kann mehrere Sinus unterschiedlicher Typen haben.
Pathologisch füllt sich der Gang mit Keratin, Talg und Haaren. Die Folge sind Entzündung, Abszess und Fistelbildung; bei Typ IV drohen Myelitis, Meningitis oder Meningomyelitis mit Fieber, Schmerzen, Überempfindlichkeit, Ataxie und Lähmungen bis zur Querschnittssymptomatik. Diagnostiziert wird durch Palpation, bei Bedarf ergänzt durch Kontrast-Röntgen, CT oder MRT; gesichert wird die Diagnose histologisch. Die Therapie ist die vollständige chirurgische Exzision des gesamten Gangs samt Bindegewebsstrang – bei Durabeteiligung mit Eröffnung des Wirbelbogens.
Wichtig für die Einordnung: Eine große Auswertung deutscher Zuchtdaten (Distl 2022) fand eine Heritabilität von 0,78, aber kein einfaches Erbmuster, und hält es für unwahrscheinlich, dass der Ridge-Locus allein über den Dermoidsinus entscheidet. Eine genetische Studie im selben Jahr kam zu dem Schluss, dass die Ridge-Duplikation nicht mit dem vermuteten Dermoidsinus-Locus identisch ist (Zhang & Distl 2022). Ridgebacks tragen also ein erhöhtes Risiko, doch welche Gene es genau verursachen, ist ungeklärt.
KI-IllustrationWas du auf der Illustration siehst
- 1Hautöffnung – Eine winzige Pore auf der Rückenmittellinie, häufig mit herausragendem Haarbüschel. Beim Welpen ist sie unter dem Fell leicht zu übersehen.
- 2Sinusgang mit Haaren – Der Gang ist wie Haut ausgekleidet: Haare, Talg und Hautschuppen sammeln sich darin und können sich entzünden oder zu einem Abszess werden.
- 3Verbindung zur Dura – Beim Typ IV reicht der Gang bis zur harten Rückenmarkshaut (Dura mater). Über diesen Weg können Bakterien eine Meningitis oder Myelitis auslösen.
- 4Wirbel und Rückenmark – Das Rückenmark liegt geschützt im Wirbelkanal. Bei tiefen Sinus ist der Wirbelbogen manchmal zusätzlich fehlgebildet, etwa bei einer Spina bifida.
- 5Normaler Aufbau – Ohne Dermoidsinus trennen Haut, Fett, Muskeln und Nackenband das Rückenmark lückenlos von der Außenwelt.
Welche Rassen sind betroffen?
Den Ridge – und damit das erhöhte Dermoidsinus-Risiko – tragen zwei Rassen, deren Standards das Merkmal ausdrücklich verlangen. Vereinzelt wird ein Dermoidsinus auch bei anderen Rassen beschrieben, dort aber ohne Bezug zu einem Zuchtmerkmal.
Rassetypisch
- Rhodesian Ridgeback
Der FCI-Standard verlangt einen klar abgegrenzten Ridge mit zwei Wirbeln; Hunde ohne Ridge sind disqualifiziert. Das Dermoidsinus-Risiko ist in dieser Rasse am besten untersucht.
- Thai Ridgeback
Trägt dieselbe Genverdopplung wie der Rhodesian Ridgeback; auch hier sind Hunde ohne Ridge laut FCI-Standard disqualifiziert. Wie häufig der Dermoidsinus ist, ist nicht bekannt.
Woran erkennst du einen gesunden Ridgeback-Welpen?
Daran, dass der Züchter den Dermoidsinus als reales Risiko behandelt: Jeder Welpe wurde mehrfach entlang der gesamten Rückenmittellinie abgetastet, die Ridge-Genetik der Eltern ist bekannt, und die Verpaarung wurde so geplant, dass das Risiko möglichst klein bleibt. Ein Züchter, der sagt „bei uns gibt es so etwas nicht“, sollte das mit Zahlen belegen können.
Das Abtasten ist Handarbeit: Die Haut wird entlang der Mittellinie vom Hinterhauptshöcker bis zum Schwanzansatz angehoben und zwischen Daumen und Zeigefinger geprüft. Ein Dermoidsinus fühlt sich an wie ein dünner Faden, der zur Tiefe zieht. Viele Tierärzte sehen die Veränderung selten – deshalb lohnt es sich, gezielt danach zu fragen.
Deine Checkliste beim Züchter
- Frag, wer die Welpen wann auf Dermoidsinus abgetastet hat – idealerweise mehrfach bis zur Abgabe, auch am Nacken und über dem Kreuzbein.
- Lass den Welpen bei der Übergabeuntersuchung vom Tierarzt gezielt entlang der Rückenmittellinie abtasten.
- Sieh dir die Mittellinie selbst an: Ein senkrecht abstehendes Haarbüschel oder eine kleine Pore ist ein Grund, genauer nachzusehen.
- Frag nach dem Ridge-Gentest der Eltern (R/R, R/r) und warum genau diese Verpaarung gewählt wurde – zwei reinerbige Eltern meiden viele Züchter aus Vorsicht.
- Kein Elterntier darf selbst einen Dermoidsinus gehabt haben oder daran operiert worden sein.
- Frag nach Dermoidsinus-Fällen in früheren Würfen beider Eltern und ob sie an den Zuchtverein gemeldet wurden.
- Wurde ein Welpe operiert, lass dir OP-Bericht und Gewebebefund zeigen – entscheidend ist, dass der gesamte Gang entfernt wurde.
- Die übrigen rassetypischen Untersuchungen der Eltern, etwa Hüft- und Ellenbogenbefunde, gehören genauso dazu.
Wie Züchter ganze Rassen gesünder machen – Tests, neue Gene und ihre Grenzen
Warum ist der Ridge ein Qualzucht-Thema, obwohl die meisten Ridgebacks gesund sind?
Weil hier ein Merkmal, das der Rassestandard verlangt, genetisch mit einem Defekt verknüpft ist. Der Ridge selbst tut dem Hund nicht weh, und die große Mehrheit der Ridgebacks hat nie einen Dermoidsinus. Die Frage ist, wie gezüchtet wird: Wer ausschließlich auf den Ridge selektiert, erhöht den Anteil reinerbiger Hunde (R/R) – und für sie wurde ein höheres Risiko berichtet.
In der Studie von 2007 waren rund 87 % der untersuchten Ridgebacks mit Dermoidsinus reinerbig (13 von 15), aber nur etwa ein Drittel der gesunden Ridgebacks mit Ridge. Das sind kleine Zahlen. Spätere Arbeiten (Distl 2022; Zhang & Distl 2022) sprechen dafür, dass das Ridge-Gen allein den Dermoidsinus nicht erklärt. Reinerbige Hunde nicht miteinander zu verpaaren, ist deshalb vor allem ein Vorsichtsprinzip.
Die Häufigkeit ist gesunken. Für Schweden wurden früher 8 bis 10 % betroffene Welpen geschätzt; in Deutschland lag sie 2001 bis 2019 bei 2,5 % von 12.700 Welpen, mit fallender Tendenz, und schwedische Züchter meldeten 2015 bis 2019 rund 2 %.
Was passiert mit Ridgeback-Welpen ohne Ridge?
Sie sind in Bezug auf den Dermoidsinus die sicherste Gruppe, werden aber nach dem Standard aussortiert. Der FCI-Standard Nr. 146 führt „Hunde ohne Ridge“ als disqualifizierenden Fehler; ausgestellt werden dürfen sie damit nicht, und viele Vereine schließen sie von der Zucht aus. Ridgelose Welpen tragen die Duplikation nicht; ein Dermoidsinus kommt bei ihnen nur in seltenen Einzelfällen vor.
Früher wurden gesunde ridgelose Welpen mancherorts getötet – das ist in der Fachliteratur dokumentiert. Heute sehen Vereinsregeln wie der Ethik-Kodex eines britischen Ridgeback-Vereins vor, dass solche Welpen als Familienhunde vermittelt werden, mit Vertrag zur Kastration und ohne Ausstellung oder Zucht. In schwedischen Würfen von 1981 bis 2002 lag der Anteil ridgeloser Welpen bei geschätzt 5,6 %.
Genau hier liegt der Zielkonflikt: Jeder ridgelose Welpe, der aus der Zucht ausscheidet, nimmt eine Genvariante mit, die das Risiko in der nächsten Generation senken könnte. Forschende haben deshalb vorgeschlagen, reinerbige Hunde nur mit mischerbigen zu verpaaren oder gezielt ridgelose Hunde einzubeziehen. Welcher Weg sich durchsetzt, entscheiden die Zuchtvereine.
Ist die Zucht auf den Ridge verboten?
Nein, ein ausdrückliches Verbot gibt es weder für den Ridge noch für eine Ridgeback-Rasse – das deutsche Gesetz nennt keine einzelnen Rassen. § 11b des Tierschutzgesetzes verbietet, Hunde zu züchten, wenn zu erwarten ist, dass die Nachkommen erblich bedingt Schmerzen, Leiden oder Schäden haben; ob das zutrifft, wird im Einzelfall anhand der Merkmale des Tieres beurteilt. Einen betroffenen Hund zu halten, ist nicht verboten.
Zur Auslegung ziehen Behörden das „Gutachten zur Auslegung von § 11b des Tierschutzgesetzes (Verbot von Qualzüchtungen)“ heran, das meist auf 1999 datiert wird. Es ist eine fachliche Auslegungshilfe, kein verbindliches Recht – führt den Dermoidsinus beim Rhodesian Ridgeback aber ausdrücklich auf und empfiehlt ein Zuchtverbot für Tiere mit Dermoidzysten, nicht für den Ridge als solchen.
In der Schweiz nennt die Tierschutz-Zuchtverordnung „Dermoidzysten beim Rhodesian Ridgeback“ ausdrücklich unter den Merkmalen, die eine mittlere oder starke Belastung verursachen können; vor der Zucht mit einem solchen Tier ist dort eine Belastungsbeurteilung durch eine qualifizierte Fachperson vorgeschrieben.
Verwandte Krankheitsbilder
Die medizinischen Details – Symptome, Diagnose, Behandlung – findest du auf den Seiten zu den einzelnen Erkrankungen.
Diese Seite erklärt, sie ersetzt keine tierärztliche Untersuchung. Ob ein einzelner Hund betroffen ist, kann nur ein Tierarzt beurteilen.
Häufige Fragen
Ist der Rhodesian Ridgeback eine Qualzucht?
Nicht pauschal. Die meisten Ridgebacks leben ohne Dermoidsinus, und der Ridge selbst verursacht keine Beschwerden. Qualzucht-relevant ist die Verknüpfung des Ridge-Gens mit dem Dermoidsinus: Das Gutachten zu § 11b empfiehlt ein Zuchtverbot für betroffene Hunde, und eine Zucht, die gezielt reinerbige Ridge-Träger vermehrt, könnte nach einer frühen Studie das Risiko für die Nachkommen erhöhen – spätere Daten sprechen allerdings für eine komplexere Genetik. Mehr zur Rasse steht im Rasseprofil des Rhodesian Ridgeback.
Sind Ridgebacks ohne Ridge gesund?
Ja, der fehlende Ridge ist kein Gesundheitsmangel. Ridgelose Hunde tragen die Genverdopplung nicht, ein Dermoidsinus kommt bei ihnen nur in seltenen Einzelfällen vor. Sie entsprechen nur nicht dem Standard, dürfen nicht ausgestellt werden und sind in vielen Vereinen von der Zucht ausgeschlossen – als Familienhund sind sie genauso geeignet.
Wie erkennt man einen Dermoidsinus beim Welpen?
Durch sorgfältiges Abtasten der Rückenmittellinie vom Hinterkopf bis zum Schwanzansatz: Der Sinus fühlt sich wie ein dünner Faden an, der in die Tiefe zieht. Oft verrät ihn ein senkrecht abstehendes Haarbüschel über einer winzigen Pore. Ob er bis zum Wirbelkanal reicht, zeigen erst Bildgebung oder die Operation.
Kann man einen Dermoidsinus operieren?
Ja, die vollständige chirurgische Entfernung des gesamten Gangs ist die einzige wirksame Behandlung. Endet der Sinus vor dem Rückenmark, sind die Aussichten gut; reicht er bis zur Dura, ist der Eingriff aufwendiger. Bleiben Reste zurück, kann sich erneut eine Entzündung bilden.
Hilft Folsäure gegen Dermoidsinus?
Das ist nicht belegt. Die Idee stammt aus der Humanmedizin, wo Folsäure Neuralrohrdefekte verringert; beim Ridgeback gibt es dazu nur vorläufige Beobachtungen, keine kontrollierte Studie. Wer es versuchen will, sollte die Gabe mit der Tierarztpraxis absprechen; eine sorgfältige Zuchtplanung ersetzt sie nicht.
Warum werden reinerbige Ridgebacks (R/R) überhaupt gezüchtet?
Weil zwei reinerbige Eltern oder ein reinerbiges Elterntier nur Welpen mit Ridge hervorbringen – bei einem Standard, der ridgelose Hunde disqualifiziert, ist das verlockend. Mit einem Ridge-Gentest lässt sich der Genotyp heute bestimmen, sodass Züchter reinerbige Hunde gezielt mit mischerbigen verpaaren können – als Vorsichtsmaßnahme, denn ob R/R das Risiko wirklich erhöht, ist nicht abschließend geklärt.
Wie häufig ist der Dermoidsinus beim Rhodesian Ridgeback?
In Deutschland hatten zwischen 2001 und 2019 rund 2,5 % von 12.700 erfassten Welpen einen Dermoidsinus, mit sinkender Tendenz. Für Schweden wurden früher 8 bis 10 % geschätzt, Züchter meldeten dort 2015 bis 2019 rund 2 %.
Quellen
- Salmon Hillbertz NHC et al. (2007): Duplication of FGF3, FGF4, FGF19 and ORAOV1 causes hair ridge and predisposition to dermoid sinus in Ridgeback dogs. Nature Genetics 39, 1318–1320
- Salmon Hillbertz NHC (2007): The origin of the ridge and associated anomalies in Rhodesian Ridgebacks. Dissertation, SLU Uppsala
- Distl O (2022): Prevalence and segregation analysis of dermoid sinus in Rhodesian Ridgebacks. The Veterinary Journal 280, 105803
- Waldo JT, Diaz KS (2015): Development and validation of a diagnostic test for Ridge allele copy number in Rhodesian Ridgeback dogs. Canine Genetics and Epidemiology 2, 2
- Science for Animal Welfare (UFAW): Rhodesian Ridgeback – Dermoid Sinus
- Specialklubben Rhodesian Ridgeback Sverige (SRRS): Dermoid Sinus
- FCI-Standard Nr. 146: Rhodesian Ridgeback (gültig seit 15.05.2025)
- § 11b Tierschutzgesetz – Verbot von Qualzüchtungen
- Southern Rhodesian Ridgeback Association (UK): Code of Ethics
- BMEL (Sachverständigengruppe Tierschutz und Heimtierzucht): Gutachten zur Auslegung von § 11b TierSchG, meist auf 1999 datiert
- Schweiz: Verordnung des BLV über den Tierschutz beim Züchten (TSchZV, SR 455.102.4), Anhang 2
- Zhang L, Distl O (2022): A study of Rhodesian Ridgeback dogs indicates that the duplication responsible for hair ridge is not identical with the hypothesized locus for dermoid sinus. Animal Genetics 53, 231–233
Zuletzt geprüft am 30. September 2026 von Sufyan Osamah · was das heißt: Redaktionelle Standards
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