

Der Mastiff ist ein massiver, extrem gutmütiger Riese — ein doggenartiger stiller Wächter, der allein durch seine schiere Präsenz schützt, ohne jemals nervös kläffen zu müssen. Seine Gelassenheit ist legendär, doch er verbirgt einen tief verwurzelten, wachsamen Kern.
Quellen der vorgeschriebenen Zuchtuntersuchungen. Club für Molosser e.V. · Club für Molosser e.V.
Selbsttest
Beantworte 6 kurze Fragen zu deinem Alltag und erfahre, wie gut die Rasse Mastiff zu dir passt — inklusive einer ehrlichen Kostenschätzung pro Monat, pro Jahr und über das ganze Hundeleben.
Auf einen Blick
Die wichtigsten Fakten, Eigenschaften und Gesundheitspunkte — bevor du tiefer einsteigst.
Lebenserwartung
6–10 Jahre
Schulterhöhe
70–86 cm
Gewicht
54–100 kg
Praktisches
Wesen
Alltag
Worauf es ankommt
Gerade bei der Rasse Mastiff ist die Wahl des Züchters die wichtigste Entscheidung, die du triffst. Seriöse Züchter testen die Elterntiere konsequent auf Erbkrankheiten, achten auf eine gesunde Sozialisierung der Welpen und stehen dir auch nach der Übergabe zur Seite. Ein günstiger Welpe ohne Untersuchungen wird später meist zum teuersten Hund.
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Die Farbschläge, die bei der Rasse Mastiff vorkommen — mit Hinweis, welche nicht dem Rassestandard entsprechen und welche genetisch heikel sind.
Augenfarben
Felltyp
Der echte Vibes-Check
Ein Mastiff ist wie eine warme, weiche Mauer im Wohnzimmer – meistens schläft er tief, fest und am liebsten mitten im Weg. Doch wenn er spürt, dass seine Familie bedroht wird, erwacht in Sekundenbruchteilen die alte Wachhund-Hardware. Du bekommst keinen Befehlsempfänger, sondern einen loyalen Bodyguard, der im Zweifel selbst entscheidet, wann er eingreifen muss.
Der Mastiff, auch Englischer Mastiff genannt, ist eine Hunderasse von beeindruckender Größe und Statur. Sein mächtiger Kopf, der breite Brustkorb und die starke Muskulatur erwecken einen imposanten Eindruck. Trotz seiner Größe bewegt er sich aber mit erstaunlicher Anmut und Leichtigkeit. Sein kurzes, dichtes Fell hat eine angenehme Textur und kann in verschiedenen Farben vorkommen. Bei dieser Rasse wird nicht zwischen Leistungs- und Showlinien unterschieden, wobei es immer auf den individuellen Hund und seine Eigenschaften ankommt. Der Mastiff gehört zur FCI-Gruppe 2, Sektion 2.1, die Molossoide, Doggenartige Hunde umfasst. Diese Hunde sind bekannt für ihre Größe und Kraft sowie ihre Wachsamkeit und ihren Mut.
Der Mastiff ist trotz seiner beeindruckenden Größe ein sanfter Riese. Sein Wesen ist von Ruhe und Gelassenheit geprägt. Er ist sehr menschenbezogen und bildet eine enge Bindung zu seiner Familie. Gegenüber Fremden ist er anfangs oft reserviert, ohne dabei allerdings aggressiv zu sein. Seine Wachsamkeit und sein natürliches Misstrauen gegenüber Unbekannten machen ihn zu einem guten Wachhund, der jedoch nie ohne Grund angreift. Obwohl der Mastiff eine eher ruhige Rasse ist, hat er dennoch seinen Spieltrieb und freut sich über gemeinsame Aktivitäten mit seiner Familie. Mit seinem gemäßigten Energielevel ist er jedoch kein hyperaktiver Hund, sondern schätzt auch ruhige Phasen und gemütliche Stunden auf dem Sofa. Der Mastiff lernt gerne und zeigt sich dabei als durchaus intelligent. Er möchte seinen Menschen gefallen und ist bereit, dafür zu lernen. Allerdings kann er auch manchmal ein wenig stur sein, besonders wenn er den Sinn einer Aufgabe nicht versteht. Eine liebevolle und konsequente Erziehung ist daher besonders wichtig. Mastiffs sind in der Regel gut verträglich mit anderen Hunden und Haustieren. Sie sind tolerant und geduldig, was sie zu guten Gefährten für Kinder macht. Ihre Größe und Kraft erfordern jedoch eine vorsichtige Handhabung, insbesondere im Umgang mit kleinen Kindern und älteren Menschen. Mastiffs neigen nicht zu ausgeprägtem Jagd- oder Beutefangverhalten. Sie sind in der Regel eher ruhig und zurückhaltend und zeigen nicht das typische Verhalten von Jagdhunden. Allerdings sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass auch ein Mastiff ein Hund ist und daher einen gewissen Jagdinstinkt hat. Insgesamt ist der Mastiff ein wundervoller Familienhund für Menschen, die bereit sind, die Zeit und Energie in die Erziehung und Pflege eines solch großen und starken Tieres zu investieren. Mit seiner Liebe und Treue wird er jeden Besitzer belohnen, der bereit ist, ihm ein liebevolles und sicheres Zuhause zu bieten.
| Wachsamkeit Starker Territorialinstinkt — kann Fremde aktiv konfrontieren. | Sehr hoch |
| Offenheit gegenüber Fremden Weder aufdringlich freundlich noch misstrauisch. | Neutral |
| Jagd- oder Hütemotivation Leichtes Interesse an Bewegung und Kleintieren, gut kontrollierbar. | Gering |
Wissenswertes!
Obwohl Mastiffs als eine der größten Hunderassen bekannt sind, sind sie auch für ihre sanfte und liebevolle Natur bekannt und werden oft als „sanfte Riesen“ bezeichnet.
Mastiffs sind in der Regel ruhige Hunde mit einer hohen Reizschwelle. Sie können wachsam und territorial, sowie jagdlich motiviert sein. Wie viele große Rassen sind auch beim Mastiff Probleme mit dem Bewegungsapparat verbreitet. Zudem muss mit einer verkürzten Lebenserwartung gerechnet werden.
Trotz ihrer Größe können Mastiffs gut in der Stadt leben, vorausgesetzt, sie bekommen genug Bewegung und mentale Stimulation. Sie sind ruhige und anpassungsfähige Hunde, die auch in einer Wohnung leben können, solange sie regelmäßig ausgeführt werden. Da sie jedoch viel Platz benötigen, sind sie am besten in einem Haus mit Garten aufgehoben. Mastiffs sind in der Regel gut verträglich mit Kindern und anderen Haustieren, einschließlich Katzen. Sie sind tolerant und geduldig, was sie zu guten Gefährten für Kinder macht. Ihre Größe und Kraft erfordern jedoch eine vorsichtige Handhabung, insbesondere im Umgang mit kleinen Kindern.
Liebt das Familienleben und blüht in einer Gruppe auf.
Extrem geduldig und liebevoll — ein echter Kinderhund.
Genießt aktiv die Gesellschaft anderer Hunde.
Geht in der Stadt, aber nur mit sehr aktiven Besitzern.
Einen Hund zu besitzen ist nicht nur ein Privileg, sondern auch eine Verantwortung. Wenn du einen Hund in dein Leben bringen möchtest, musst du dir der Verpflichtung bewusst sein, die Hundehaltung mit sich bringt!
Mastiffs sind intelligent und lernbegierig, aber sie können auch ein wenig stur sein. Eine positive und geduldige Erziehung ist am effektivsten. Sie reagieren gut auf Belohnungen und Lob und lieben es, ihren Menschen zu gefallen. Sie können auch gut in verschiedenen Hundesportarten und Aktivitäten trainiert werden, darunter Gehorsam, Agilität und sogar Gewichtsziehen. Es ist jedoch wichtig, dass das Training alters- und größenangemessen ist, um Verletzungen zu vermeiden. Mastiffs sind von Natur aus wachsam und beschützend, und ihr Training sollte diese Eigenschaften in einer positiven und kontrollierten Weise fördern. Es ist wichtig, ihnen beizubringen, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden, um Fehlalarme und unerwünschtes Verhalten zu vermeiden. Es ist auch wichtig, Mastiffs frühzeitig zu sozialisieren und ihnen beizubringen, sich in verschiedenen Situationen und mit verschiedenen Menschen und Tieren wohl zu fühlen.
Mastiffs benötigen eine ausgewogene Ernährung, die auf ihre besonderen Bedürfnisse als große Hunderasse zugeschnitten ist. Sie benötigen hochwertiges Protein zur Unterstützung ihrer Muskelentwicklung und gesunde Fette zur Energiegewinnung. Es ist wichtig, die Fütterungsmenge sorgfältig zu kontrollieren, um Übergewicht zu vermeiden, das die Gelenke zusätzlich belasten kann. In Bezug auf die Fellpflege benötigen Mastiffs regelmäßiges Bürsten, um abgestorbene Haare zu entfernen und die Haut gesund zu halten. Sie verfügen über eine Unterwolle und können gerade während des Fellwechsels recht viel haaren. Die Pflege eines Mastiffs sollte auch regelmäßige Zahnreinigungen und Nagelschnitte umfassen. Die Ohren sollten ebenfalls überprüft und gereinigt werden, um Infektionen zu verhindern.
| Pflegeaufwand Wenig Aufwand — gelegentliches Bürsten und Baden. | Pflegeleicht |
| Bewegungsbedarf Braucht täglich 1–2 Stunden echte Bewegung. | Aktiv |
| Haarung Regelmäßiges Haaren — Hundehaare auf Kleidung sind ab jetzt normal. | Mittel |
| Erziehbarkeit Lernbereit mit klaren Regeln und regelmäßigem Training. | Ausgeglichen |
Diese Informationen werden derzeit von Experten überprüft. Falls du einen Fehler entdeckst, sende bitte eine E-Mail an info@honestdog.de!
Erhöhte Risiken
Gesundheits-Note
Beim schweren Mastiff belasten vor allem Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) den Bewegungsapparat, während zusätzlich Risiken für Herzerkrankungen wie Pulmonalstenose (PS) sowie Cystinurie bestehen. Der Club für Molosser e.V. schreibt für die Zucht Röntgenuntersuchungen auf HD (maximal HD C, verpaart nur mit A oder B) und ED (maximal ED 2, verpaart nur mit ED 0) sowie einen Herznachweis vor. Ein verantwortungsvoller Züchter testet die Elterntiere darüber hinaus auf Cystinurie und Augenerkrankungen wie Katarakt oder Progressive retinale Atrophie. Lass dir vor dem Welpenkauf die offiziellen Befunde zu HD, ED sowie den Nachweis zeigen, dass bei Cystinurie Trägertiere ausschließlich mit freien Partnern verpaart wurden.
Note relativ zu anderen Rassen — KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
Methodik und Daten: HonestDog Hunderassen-Gesundheitsreport 2026
Worauf es bei dieser Rasse besonders ankommt
Klicke auf einen Eintrag, um Details zu sehen.
Du musst in der Wachstumsphase extrem auf das Gewicht und gelenkschonende Bewegung achten sowie ein sehr hohes Tierarztbudget für diese massiven Hunde ehrlich einkalkulieren.
Verantwortungsvolle Züchter lassen Elterntiere verpflichtend auf Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED) und Herzerkrankungen prüfen und testen freiwillig auf Cystinurie sowie Pulmonalstenose (PS).
Hinweis: Diese Gesundheitsübersicht ist KI-gestützt und redaktionell geprüft. Sie dient der Orientierung und ersetzt keine tierärztliche Beratung.
Worauf es bei dieser Rasse ankommt — was häufig vorkommt, wie stark es das Leben des Hundes beeinflusst, und wie du dich als Käufer absicherst.
Tippe auf eine Körperregion, um die zugehörigen Erbkrankheiten zu sehen.
Die drei wichtigsten Risiken
Wähle eine Region auf der Karte, um andere Bereiche zu erkunden.
Stufe 1 entspricht den Pflichtuntersuchungen laut Club für Molosser e.V.. Stufe 2 und 3 zeigen, wie verantwortungsvolle Züchter darüber hinausgehen.
Verbandsstandard. Diese Untersuchungen schreibt Club für Molosser e.V. für die Zuchtzulassung vor. Frag jeden seriösen Züchter nach den Befunden.
Keine Einträge in dieser Stufe.
Hinweis: Diese Gesundheitsübersicht ist KI-gestützt und redaktionell geprüft. Sie dient der Orientierung und ersetzt keine tierärztliche Beratung.
Mach den kostenlosen Futtercheck und finde in 2 Minuten die passende Futter-Empfehlung für deinen Hund.
Ein Mastiff kostet im Monat rund ~250 € (130 € – 500 €, je nach Ausstattung). Im ersten Jahr kommen mit Anschaffung, Erstausstattung und Welpenschule insgesamt etwa ~6.870 € zusammen; über das ganze Hundeleben (8 Jahre) sind es ungefähr ~28.130 €.
Mit einer OP-Versicherung liegen die laufenden Kosten bei etwa ~270 € im Monat — dafür sinkt dein Eigenanteil bei einer großen Operation von mehreren tausend Euro auf rund 20 Prozent.
Pro Monat
~250 €
Im ersten Jahr
~6.870 €
Über das Hundeleben
~28.130 €
Geschätzte Anschaffung beim Züchter: 2.000 € – 4.000 €
Schätzung bei mittlerer Ausstattung (Vorort, Trockenfutter, 1–2 Stunden Auslauf täglich), deutsche Durchschnittspreise, Stand Juli 2026.
HonestDog Concierge
Für diese Rasse haben wir aktuell keine von uns geprüften Züchter. Erstelle dein kurzes Käuferprofil: Wir richten deinen Suchalarm ein, prüfen eine mögliche Anlaufstelle und melden uns innerhalb von 28 Tagen per E-Mail.
Für Mastiff gelten in einigen deutschen Bundesländern besondere Regeln für Listenhunde oder gefährliche Hunde. Je nach Wohnort können Wesenstest, Erlaubnispflicht oder andere behördliche Auflagen, Leinen- und Maulkorbpflicht sowie höhere Versicherungs- oder Steuerkosten relevant sein. Bitte informiere dich immer bei der zuständigen Behörde vor Ort.
Vollständiger Listenhunde-Guide (Bund, Länder, Kosten)
Symbolbild
Symbolbild
SymbolbildDie Wurzeln des Mastiffs lassen sich bis ins alte Britannien zurückverfolgen. Bereits die Römer waren beeindruckt von der Stärke und Tapferkeit dieser Hunde und brachten einige Exemplare nach Rom, wo sie als Kriegs- und Kampfhunde eingesetzt wurden. Im Mittelalter wurden Mastiffs in England als Wach- und Jagdhunde gehalten. Sie sollten Haus und Hof schützen und wurden auch zur Jagd auf Raubtiere wie Wölfe und Bären eingesetzt. Der heutige Mastiff, wie wir ihn kennen, wurde hauptsächlich im 19. Jahrhundert gezüchtet. Die Rasse wurde 1885 vom englischen Kennel Club und 1888 vom American Kennel Club anerkannt. Seitdem hat sich der Mastiff zu einem beliebten Familienhund entwickelt, der sowohl durch sein beeindruckendes Äußeres als auch durch sein freundliches und sanftes Wesen besticht.
Der Mastiff wurde als Wach- und Schutzhund eingesetzt, bekannt für seine Größe und sein imposantes Erscheinungsbild.
England
Antike
Viele Halter beschreiben das Zusammenleben mit dem Mastiff als erstaunlich ruhig, betonen dabei jedoch immer wieder die schiere Wucht der Rasse im Alltag. Im Haus verhalten sich erwachsene Tiere meist wie riesige, gemütliche Sofakissen, die engen Körperkontakt suchen und ihr massives Gewicht gerne ungeniert an ihre Menschen lehnen. Gegenüber Kindern zeigen sie im Familienalltag eine enorme Geduld und Gelassenheit. Dennoch weisen erfahrene Besitzer regelmäßig darauf hin, dass die pure Masse eine Gefahrenquelle birgt: Ein unbedachtes Umdrehen oder freudiges Begrüßen kann kleinere Kinder mühelos zu Fall bringen.
Ein Dauerthema in Halterberichten ist die praktische Logistik eines solchen Schwergewichts. Vom sabberfesten Haushalt samt immer griffbereitem Handtuch über die Suche nach einem ausreichend großen Kofferraum bis hin zur Frage, wie man einen verletzten Hund mit 70 bis über 90 Kilo bewegt, verlangt der Alltag echte Weitsicht. Hinzu kommt, dass die Hunde aufgrund ihrer Einstufung in einzelnen Bundesländern als Listenhund bürokratische Auflagen wie Wesenstests und höhere Steuern mit sich bringen können, worauf viele Besitzer vor einer Anschaffung eindringlich hinweisen.
Quellen:martinruetter.comnaturalis-barf.detierisch-verliebt.dezoomalia.deeinfachtierisch.de
In Erfahrungsberichten rund um die Erziehung wird der Mastiff oft als sensibler Denker beschrieben, bei dem Druck oder Härte völlig ins Leere laufen. Halter berichten einhellig, dass die Rasse auf laute Worte verunsichert oder mit sturer Verweigerung reagiert. Gleichzeitig reicht rein körperliche Kraft ab dem ersten Lebensjahr nicht mehr aus, um den Hund zu halten, weshalb eine frühzeitige, konsequente Leinenführigkeit und Impulskontrolle von Anfang an höchste Priorität haben müssen.
Typisch für den Mastiff ist eine gewisse Gemütlichkeit beim Ausführen von Kommandos: Viele Halter schildern mit einem Augenzwinkern, dass der Hund eine Bitte erst einmal abwägt und den Sinn verstehen möchte, bevor er reagiert. Klassischer Kadavergehorsam oder ständige Wiederholungen liegen ihm nicht. Ein weiteres zentrales Thema ist die frühe Umweltgewöhnung: Wegen seines angeborenen, lautlosen Schutztriebs und der anfänglichen Skepsis Fremden gegenüber schildern Besitzer, wie wichtig es ist, Mastiffs von klein auf gelassen an unterschiedlichste Alltagssituationen und fremde Reize heranzuführen, damit der imposante Wächter stets kontrollierbar bleibt.
Quellen:martinruetter.comnaturalis-barf.deeinfachtierisch.depedigree.dewirliebenhunter.de
Das Thema Gesundheit ist in der Mastiff-Gemeinschaft von großer Sorge und ernüchternden Erfahrungen geprägt. Immer wieder berichten Halter von den Schattenseiten des extremen Körperbaus. Im Welpen- und Junghundalter erfordert das rasante Wachstum eine strikte Schonung: Treppensteigen, wildes Toben und zu lange Spaziergänge sind tabu, um Gelenke und Knochen nicht dauerhaft zu schädigen. Trotz aller Vorsicht gehören orthopädische Erkrankungen wie Hüft- und Ellenbogendysplasie oder vorzeitige Arthrose zu den häufig genannten Problemen in Halterkreisen.
Zusätzlich tauschen sich Besitzer regelmäßig über die Pflege der typischen Kopf- und Gesichtsfalten aus, die sauber gehalten werden müssen, um Entzündungen zu vermeiden, sowie über empfindliche Augenpartien. Neben der ständigen Achtsamkeit bezüglich einer lebensbedrohlichen Magendrehung ist vor allem die vergleichsweise kurze Lebenserwartung ein emotional schwerer Punkt, der in vielen Berichten thematisiert wird. Halter raten Interessierten daher fast ausnahmslos, nur bei Züchtern zu kaufen, die streng auf Langlebigkeit und Funktionalität statt auf reine Masse züchten.
Quellen:martinruetter.compedigree.defressnapf.ludogvers.denaturalis-barf.de
sinngemäß aus echten Halterberichten
Ein Mastiff ist ein anpassungsfähiger Hund, der sich gut an verschiedene Lebensstile anpasst. Informiere dich über Charakter, Pflegeaufwand und Platzbedarf, bevor du dich entscheidest.
Die durchschnittliche Lebenserwartung der Rasse Mastiff liegt bei 6-10 Jahren. Mit guter Pflege und regelmäßigen Tierarztbesuchen kann dein Hund ein langes, gesundes Leben führen.
Der Pflegeaufwand bei der Rasse Mastiff umfasst regelmäßiges Bürsten, Krallenpflege und Zahnpflege. Bei HonestDog findest du ausführliche Pflegetipps für jede Rasse.
Ein Mastiff kann ein toller Familienhund sein. Wichtig ist die richtige Erziehung und Sozialisation. Bei HonestDog findest du Informationen zur Familientauglichkeit jeder Rasse.
Bei der Rasse Mastiff kommen diese Farbschläge vor: Falbfarben, Apricot, Gestromt.
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