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Rassen, bei denen die Wahl des Züchters am meisten zählt

Rassen mit erhöhtem zuchtbedingtem Risiko. Genau dort entscheidet die Sorgfalt des Züchters am stärksten über die Gesundheit deines Hundes.

Das Wichtigste auf einen Blick

57 Rassen tragen erhöhte oder hohe Gesundheitsrisiken. Das ist kein Verbot – aber ein Grund, genau hinzuschauen und besonders verantwortungsvoll zu entscheiden.

  • Note D und E bedeuten erhöhte bis hohe rassetypische Gesundheitsrisiken.
  • Bei einigen Rassen belasten Zuchtmerkmale (z. B. extreme Kurzköpfigkeit) die Gesundheit dauerhaft.
  • Wenn du dich für eine solche Rasse entscheidest: nur aus gründlich getesteter, verantwortungsvoller Zucht.

Rassen mit den höchsten Gesundheitsrisiken

  1. 1
    3 Basis-Tests2 Empfohlen

    Die Englische Bulldogge erreicht im Mittel nur rund sieben bis acht Jahre, und ein sehr hoher Anteil der Hündinnen kann nicht auf natürlichem Weg gebären, sodass Kaiserschnitte bei dieser Rasse die Regel und nicht die Ausnahme sind. Zudem sind klinisch relevante Atemprobleme durch das Brachyzephale Syndrom (BOAS) in der Rasse weit verbreitet. Ein gesundheitsorientierter Züchter testet seine Zuchttiere daher umfassend und setzt nur Hunde ein, die frei von Brachyzephalem Syndrom (BOAS) sind. Lass dir vor dem Welpenkauf schriftliche Befunde über die Freiheit von BOAS sowie Gentests auf Hyperuricosurie (HUU) und Cystinurie, Typ III zeigen, bei denen Träger nur mit freien Partnern verpaart werden dürfen. Idealerweise liegen zusätzlich Nachweise über Ellenbogendysplasie (ED) mit dem Grenzwert ED 0 und Patellaluxation (PL) mit PL 0 vor.

    Gesundheits-Hinweis: Bei dieser Rasse können rassetypische Merkmale die Gesundheit belasten — umso wichtiger ist ein Züchter, der gezielt dagegen selektiert.
    So kaufst du verantwortungsvoll
  2. 2
    4 Basis-Tests4 Empfohlen

    Der Exotic Bully weist aufgrund seiner extremen Anatomie und genetischen Disposition ein erhebliches Krankheitsrisiko auf. Neben zentralen Belastungen wie Hüftgelenksdysplasie, Ellenbogendysplasie, Hyperuricosurie und Neuronaler Ceroid Lipofuszinose führen der extreme Kurzvisierkopf und die Fehlstatik oft zu schweren Atemwegs- und Gelenkproblemen (Brachyzephales Syndrom). Ein gesundheitsorientierter Züchter wirkt diesen Risiken entgegen, indem er umfassende Gentests durchführt, die Elterntiere röntgenologisch auf Skeletterkrankungen untersucht und gezielt Tiere mit moderaterer Anatomie für die Zucht auswählt.

    Gesundheits-Hinweis: Bei dieser Rasse können rassetypische Merkmale die Gesundheit belasten — umso wichtiger ist ein Züchter, der gezielt dagegen selektiert.
    So kaufst du verantwortungsvoll
  3. 3
    6 Basis-Tests4 Empfohlen

    Die Französische Bulldogge trägt erhebliche gesundheitliche Risiken: Etwa die Hälfte aller Tiere zeigt klinisch relevante Atemprobleme durch das Brachyzephale Syndrom (BOAS), zudem kommt ein sehr hoher Anteil der Würfe per Kaiserschnitt zur Welt, da die Hündinnen oft nicht ohne tierärztliche Hilfe gebären können. Verantwortungsvolle Züchter steuern dagegen und halten sich streng an die Vorgaben des Internationalen Klubs für Französische Bulldoggen e.V. (IKFB), indem sie Elterntiere verpflichtend auf BOAS, Komplexe Wirbelmissbildung (CVM) sowie Patellaluxation (PL) prüfen lassen. Lass dir daher stets den Nachweis eines unauffälligen BOAS-Befunds, die Auswertung auf CVM sowie den Patellastatus mit maximal PL 0–1 vorlegen.

    Gesundheits-Hinweis: Bei dieser Rasse können rassetypische Merkmale die Gesundheit belasten — umso wichtiger ist ein Züchter, der gezielt dagegen selektiert.
    So kaufst du verantwortungsvoll
  4. 4
    5 Basis-Tests19 Empfohlen

    Der Frenchton entsteht aus der Verpaarung zweier brachyzephaler Rassen (Französische Bulldogge und Boston Terrier). Da anatomische Risiken wie das Brachyzephale Syndrom, Ektropium/Entropium oder Wirbelmissbildungen von beiden Elternvererbern getragen werden, bringt die Kreuzung kaum gesundheitliche Entlastung bei der Atmung und dem Bewegungsapparat. Auch Augenerkrankungen wie Grauer Star und Linsenluxation zählen zu den zentralen Risiken. Eine gesundheitsorientierte Zucht setzt daher auf umfassende Untersuchungen der Elterntiere auf Atemwegsfunktion, Wirbelsäulenveränderungen sowie Augenerkrankungen, um Risiken gezielt zu minimieren.

    Gesundheits-Hinweis: Bei dieser Rasse können rassetypische Merkmale die Gesundheit belasten — umso wichtiger ist ein Züchter, der gezielt dagegen selektiert.
    So kaufst du verantwortungsvoll
  5. 5
    1 Basis-Tests10 Empfohlen

    Der Mops wird gesundheitlich mit der Note E eingestuft, da ein Großteil aller Möpse messbare Atemwegseinschränkungen durch das brachyzephale Syndrom (BOAS) zeigt und viele Tiere schon bei leichter Belastung oder Wärme deutlich eingeschränkt sind. Neben dieser schweren Belastung treten auch Krankheiten wie Keratokonjunktivitis sicca (KCS), Meningitis (SRMA) und komplexe Wirbelmissbildung (CVM) rassetypisch auf. Verantwortungsvolle Züchter wirken diesen Risiken durch gezielte Selektion entgegen und lassen ihre Zuchttiere umfassend untersuchen. Vor dem Welpenkauf solltest du dir daher unbedingt die Befunde der Elterntiere zeigen lassen: Gefordert ist ein freies Ergebnis bei Keratokonjunktivitis sicca (KCS) sowie der Nachweis der Stufe A bei Meningitis (SRMA) und komplexe Wirbelmissbildung (CVM).

    Gesundheits-Hinweis: Bei dieser Rasse können rassetypische Merkmale die Gesundheit belasten — umso wichtiger ist ein Züchter, der gezielt dagegen selektiert.
    So kaufst du verantwortungsvoll
  6. 6
    9 Basis-Tests5 Empfohlen

    Beim Pocket Bully bestehen deutliche rassetypische Risiken für das Brachyzephale Syndrom (BOAS), Komplexe Wirbelmissbildung (CVM) sowie schwere Gelenkprobleme wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED). Verantwortungsvolle Züchter im American Bully Club Deutschland lassen ihre Zuchttiere daher verpflichtend auf BOAS, CVM, Patellaluxation (PL), Osteochondritis dissecans (OCD) sowie auf HD (Grenzwert HD A–B) und ED (Grenzwert ED 0) untersuchen und schließen Ektropium / Entropium aus. Zusätzlich lassen gute Züchter Gentests auf Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL), Hyperuricosurie (HUU), Degenerative Myelopathie, Cystinurie und Ichthyose durchführen. Lass dir die tierärztlichen Befunde der Elterntiere zu Atmung, Wirbelsäule und Gelenken lückenlos vorlegen.

    Gesundheits-Hinweis: Bei dieser Rasse können rassetypische Merkmale die Gesundheit belasten — umso wichtiger ist ein Züchter, der gezielt dagegen selektiert.
    So kaufst du verantwortungsvoll
  7. 7
    4 Basis-Tests10 Empfohlen4 Vorbildlich

    Beim Cavalier King Charles Spaniel musst du genau hinsehen: Rund die Hälfte aller Cavaliere zeigt bis zum Alter von fünf Jahren ein Herzgeräusch durch Mitralklappenendokardiose (MVD), und nahezu alle sind bis zum zehnten Lebensjahr betroffen. Zudem weisen über 90 % im MRT eine Chiari-artige Malformation auf, während die daraus entstehende Syringomyelie je nach Untersuchung rund 40 bis 48 % betrifft und mit dem Alter zunimmt. Der Cavalier King Charles Spaniel Club Deutschland e.V. (CCD) schreibt Pflichtuntersuchungen auf Patellaluxation (PL) (PL 0 gefordert) sowie Gentests auf Curly-Coat-Dry-Eye-Syndrom (CC) und Episodic Falling (Träger nur mit freiem Partner) vor. Weil das rassetypische Risiko hoch ist, lassen gesundheitsorientierte Züchter die Elterntiere darüber hinaus kardiologisch auf Mitralklappenendokardiose (MVD) sowie per MRT auf Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM) untersuchen – verlange genau diese schriftlichen Befunde.

  8. 8
    2 Basis-Tests10 Empfohlen9 Vorbildlich

    Die Deutsche Dogge erreicht im Mittel nur rund sechs bis acht Jahre, wobei die lebensbedrohliche Magendrehung (GDV) zu den häufigsten Notfällen zählt. Zudem belasten schwere Erkrankungen wie Dilatative Kardiomyopathie, Zervikale Spondylomyelopathie (Wobbler-Syndrom) und Hüftgelenksdysplasie (HD) die Rasse erheblich. Während der Deutsche Doggen Club 1888 e.V. für die Zuchtzulassung die Röntgenuntersuchung auf Hüftgelenksdysplasie (HD) mit dem Grenzwert HD A–C vorschreibt, testen verantwortungsvolle Züchter zusätzlich auf Herzerkrankungen. Lass dir neben den offiziellen HD-Befunden daher zwingend unauffällige Ergebnisse für Dilatative Kardiomyopathie und Aortenstenose sowie freie Augenbefunde bezüglich Katarakt und Primäres Offenwinkelglaukom vorlegen.

  9. 9
    5 Basis-Tests19 Empfohlen4 Vorbildlich

    Beim Dobermann ist die gesundheitliche Belastung gravierend: Die dilatative Kardiomyopathie (DCM) trifft in europäischen Untersuchungen über die Lebenszeit rund die Hälfte bis knapp 60 % aller Dobermänner und verläuft häufig plötzlich tödlich, während auch Zervikale Spondylomyelopathie (Wobbler-Syndrom) und Hüftgelenksdysplasie (HD) die Rasse stark betreffen. Der Dobermann-Verein e.V. (DV) schreibt für die Zucht daher kardiologische Befunde zu dilatativer Kardiomyopathie, Röntgen auf Hüftgelenksdysplasie (HD) mit Grenzwert HD A–B sowie Gentests auf von-Willebrand-Krankheit verbindlich vor. Ein verantwortungsvoller Züchter screent seine Zuchttiere zusätzlich engmaschig auf Bandscheibenerkrankung (IVDD) und lässt Anlageträger der von-Willebrand-Krankheit ausschließlich mit freien Partnern verpaaren. Lass dir vor dem Welpenkauf lückenlose, aktuelle Befunde beider Elterntiere vorlegen und bestehe darauf, dass Trägertiere bei der von-Willebrand-Krankheit nur mit nachweislich freien Partnern verpaart wurden.

  10. 10
    1 Basis-Tests9 Empfohlen

    Der Irish Wolfhound erreicht im Mittel nur etwa sieben Jahre; Herzerkrankungen und Knochenkrebs sind die häufigsten Todesursachen. Neben Herzerkrankungen wie der Dilatative Kardiomyopathie belasten auch Portosystemischer Shunt (hepatische Enzephalopathie), Zervikale Spondylomyelopathie (Wobbler-Syndrom) sowie Magendrehung (GDV) die Rasse erheblich. Während der Irish Wolfhound Club e.V. Herzerkrankungen für die Zuchtzulassung vorschreibt, testen verantwortungsvolle Züchter zusätzlich auf weitere Risiken. Lass dir vor dem Kauf unauffällige Befunde auf Dilatative Kardiomyopathie und Portosystemischer Shunt (hepatische Enzephalopathie) sowie Auswertungen auf Hüftgelenksdysplasie (HD) mit HD A–B und Ellenbogendysplasie (ED) mit ED 0 vorlegen.

  11. 11
    11 Basis-Tests11 Empfohlen

    Der Pekingese ist mit der Note E eingestuft, da er erheblichen rassetypischen Belastungen ausgesetzt ist, die vor allem durch das Brachyzephales Syndrom (BOAS), das Expositionskeratopathie-Syndrom (Exophthalmus, Lagophthalmus und/oder Makroblepharon) sowie die schmerzhafte Hautfaltendermatitis getrieben werden. Ein verantwortungsvoller Züchter setzt alles daran, diese Risiken zu minimieren, und lässt seine Zuchttiere umfassend auf diese sowie weitere rassetypische Probleme wie Patellaluxation (PL) und Mitralklappenendokardiose (MVD) untersuchen. Du solltest vor dem Kauf unbedingt die offiziellen Befunde der Elterntiere einfordern, die für Patellaluxation (PL) den Grenzwert 0, für Mitralklappenendokardiose (MVD) ein unauffälliges Ergebnis und für das Brachyzephales Syndrom (BOAS) sowie das Expositionskeratopathie-Syndrom (Exophthalmus, Lagophthalmus und/oder Makroblepharon) den Status frei belegen.

  12. 12
    8 Basis-Tests6 Empfohlen

    Beim American Bully bestimmen erhebliche Risiken für den Bewegungsapparat sowie erbliche Belastungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED), Osteochondritis dissecans (OCD) und das Brachyzephale Syndrom (BOAS) die Gesundheit. Der American Bully Club Deutschland schreibt zur Zuchtzulassung Röntgenuntersuchungen auf HD (Grenzwert HD A–B), ED (ED 0) und OCD (frei) sowie Tests auf Komplexe Wirbelmissbildung (CVM), Patellaluxation (PL) und Augenfreiheit bezüglich Ektropium / Entropium vor. Ein gesundheitsorientierter Züchter lässt die Elterntiere zusätzlich auf Brachyzephales Syndrom (BOAS) und Degenerative Myelopathie untersuchen und weist über Gentests den Status für Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL) oder Cystinurie nach, wobei Anlagenträger ausschließlich mit freien Partnern verpaart werden dürfen. Lass dir diese tierärztlichen Befunde vor dem Welpenkauf lückenlos vorlegen.

  13. 13
    5 Basis-Tests11 Empfohlen1 Vorbildlich

    Als chondrodystrophe Rasse trägt der Basset Hound ein deutlich erhöhtes Risiko für Bandscheibenvorfälle (IVDD), zudem belasten die Lafora Epilepsie, Hüftgelenksdysplasie (HD) und das Primäre Offenwinkelglaukom die Rasse. Für die Zuchtzulassung bei den Basset-Hound-Freunden von Deutschland e.V. sind Tests auf HD, Lafora Epilepsie sowie das Glaukom und Primäre Offenwinkelglaukom verpflichtend vorgeschrieben. Ein gesundheitsorientierter Züchter achtet zusätzlich auf Befunde zu Bandscheibenerkrankung (IVDD) und lässt die Ellenbogendysplasie (ED) abklären. Lass dir vor dem Welpenkauf die Nachweise vorlegen: Bei Lafora Epilepsie darf ein Träger nur mit einem freien Partner verpaart werden, die Hüften müssen mit HD A bis C ausgewertet sein und für ED forderst du ED 0.

  14. 14
    2 Basis-Tests1 Empfohlen

    Beim Belgischen Griffon bestehen deutliche rassetypische Gesundheitsrisiken, insbesondere durch Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM), Patellaluxation (PL) sowie Erbliche Katarakt. Ein gesundheitsorientierter Züchter geht diese Risiken gezielt an und lässt seine Zuchttiere vor dem Einsatz gründlich untersuchen. Achte beim Welpenkauf konsequent auf die schriftlichen Nachweise: Bei beiden Elterntieren sollte Patellaluxation (PL) mit dem Befund PL 0 vorliegen, sie müssen frei von Erblicher Katarakt sein und für Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM) idealerweise Ergebnisse von Grad 0–1 aufweisen.

  15. 15
    4 Basis-Tests10 Empfohlen2 Vorbildlich

    Der Berner Sennenhund erreicht im Mittel nur etwa siebeneinhalb bis achteinhalb Jahre, wobei Krebserkrankungen für über die Hälfte aller Todesfälle verantwortlich sind und das histiozytäre Sarkom allein für rund ein Siebtel. Der Schweizer Sennenhund-Verein für Deutschland e.V. schreibt für die Zucht Röntgenuntersuchungen auf Hüftgelenksdysplasie (HD, Grenzwert A–C) und Ellenbogendysplasie (ED, Grenzwert 0–1) vor. Verantwortungsvolle Züchter testen darüber hinaus auf Degenerative Myelopathie, Histiozytose und Progressive retinale Atrophie. Lass dir neben den zwingenden HD- und ED-Befunden auch Gentests vorlegen – bei der Degenerativen Myelopathie darf ein Träger nur mit einem freien Tier verpaart werden.

  16. 16
    2 Basis-Tests9 Empfohlen4 Vorbildlich

    Beim Bernhardiner bestehen deutliche rassetypische Risiken für schwere Erkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD), Dilatative Kardiomyopathie, Magendrehung (GDV) und Epilepsie. Der St. Bernhards-Klub e.V. schreibt für die Zuchtzulassung verpflichtend eine Untersuchung auf Hüftgelenksdysplasie (HD) mit dem Grenzwert HD A–C vor, wobei HD C nur mit A oder B verpaart werden darf. Verantwortungsvolle Züchter gehen deutlich weiter und lassen die Elterntiere zusätzlich auf Ellenbogendysplasie (ED) mit dem Ziel ED 0–1 sowie auf Dilatative Kardiomyopathie und Katarakt untersuchen. Lass dir die offiziellen Nachweise für Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) sowie tierärztliche Befunde zu Herz und Augen vor dem Kauf lückenlos vorlegen.

  17. 17
    5 Basis-Tests4 Empfohlen

    Beim Biewer Terrier bestehen deutliche rassetypische Risiken für schwere neurologische Erkrankungen wie die subakute nekrotisierende Enzephalopathie nach Leigh (SNE), für Linsenluxation (PLL) sowie für Patellaluxation (PL). Der Verband Deutscher Kleinhundezüchter e.V. schreibt für die Zucht Untersuchungen auf PL (Grenzwert PL 0) und PLL sowie Gentests auf Chondrodystrophie (CDDY), Progressive Stäbchen-Zapfen-Degeneration (PRA-prcd) und SNE vor. Verantwortungsvolle Züchter testen zusätzlich auf Legg-Calvé-Perthes-Krankheit (LCPD), Portosystemischen Shunt (PSS), Degenerative Myelopathie (DM) und Hyperuricosurie (HUU). Achte darauf, dass bei PLL, Degenerativer Myelopathie und HUU ein Anlageträger ausschließlich mit einem freien Partner verpaart wird, und lass dir alle schriftlichen Befunde der Elterntiere vorlegen.

  18. 18
    3 Basis-Tests6 Empfohlen

    Der Bloodhound trägt aufgrund seines extremen Körperbaus erhebliche gesundheitliche Risiken, wobei insbesondere die lebensbedrohliche Magendrehung (GDV), schwere Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie schmerzhafte Augenprobleme wie Ektropium / Entropium die Rasse belasten. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Risiken durch gezielte Selektion entgegen und lässt seine Zuchttiere umfassend untersuchen. Du solltest vor dem Kauf unbedingt die offiziellen Befunde auf Hüftgelenksdysplasie (HD) mit dem Ergebnis FCI A/B oder OFA Fair oder besser sowie auf Ellenbogendysplasie (ED) mit dem Ergebnis FCI Grad 0 oder OFA unauffällig einfordern. Zudem müssen tierärztliche Nachweise über die Freiheit von Keratokonjunktivitis sicca (KCS), Nickhautdrüsenvorfall (Cherry Eye) und Expositionskeratopathie-Syndrom vorliegen, und bei der Erbkrankheit Degenerative Myelopathie dürfen Träger nur verpaart werden, wenn der andere Partner nachweislich frei ist.

  19. 19
    3 Basis-Tests

    Die Bordeauxdogge trägt ein hohes rassetypisches Risiko für schwere Gelenkerkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED). Verantwortungsvolle Züchter halten sich strikt an die Vorgaben des Club für Molosser e.V. und lassen ihre Elterntiere vor dem Zuchteinsatz offiziell röntgen. Achte beim Welpenkauf darauf, dass bei den Elterntieren Befunde für Hüftgelenksdysplasie (HD) von A bis höchstens C vorliegen – wobei Tiere mit HD C ausschließlich mit Partnern mit HD A oder B verpaart werden dürfen. Zudem musst du dir einen Nachweis über Ellenbogendysplasie (ED) mit einem Grenzwert von 0 bis 2 vorlegen lassen.

  20. 20
    9 Basis-Tests16 Empfohlen3 Vorbildlich

    Beim Boston Terrier bestehen deutliche rassetypische Belastungen, allen voran das Brachyzephale Syndrom (BOAS), die Degenerative Myelopathie sowie verschiedene Augenerkrankungen wie Katarakt und Linsenluxation (PLL). Der 1. Club für Boston-Terrier in Deutschland e.V. (1. CBD) schreibt für die Zucht Pflichtuntersuchungen auf Patellaluxation (PL) (Grenzwert: PL 0), Degenerative Myelopathie (nur frei oder Träger mit freiem Partner) und ophthalmologische Augenprobleme vor. Ein gesundheitsorientierter Züchter geht jedoch weiter und lässt die Elterntiere zusätzlich auf Brachyzephales Syndrom (BOAS) sowie durch einen Fitnesstest ("Mops"-Test) begutachten. Lass dir vor dem Kauf die Nachweise über freie Befunde bei den Augen, den Genstatus zur Degenerativen Myelopathie und das Ergebnis des Fitnesstests lückenlos vorlegen.

  21. 21
    1 Basis-Tests3 Empfohlen2 Vorbildlich

    Der Brüsseler Griffon trägt aufgrund seines Körperbaus und genetischer Veranlagungen ein deutliches gesundheitliches Risiko, insbesondere für die neurologische Erkrankung Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM) sowie für Augenerkrankungen wie Katarakt und Progressive retinale Atrophie (generisch). Hinzu kommt das Risiko einer Patellaluxation (PL), bei der die Kniescheibe schmerzhaft luxiert. Ein verantwortungsvoller Züchter minimiert diese Risiken durch gezielte Selektion und lässt seine Zuchttiere vor dem Einsatz umfassend untersuchen. Verlange daher vor dem Kauf die schriftlichen Befunde der Elterntiere: Für Patellaluxation (PL) muss der Befund zwingend Grad 0 sein, für Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM) ist der Grenzwert A erforderlich, bei Katarakt müssen die Hunde frei sein, und für Progressive retinale Atrophie, generisch ist der Status frei oder Träger zulässig, sofern der andere Partner nachweislich frei ist.

  22. 22
    3 Basis-Tests6 Empfohlen2 Vorbildlich

    Der Bull Terrier trägt ein deutliches rassetypisches Risiko für schwere Erkrankungen wie die tödliche Hauterkrankung lethal acrodermatitis (LAD), die Herzerkrankung Mitralklappenendokardiose (MVD) sowie die Polyzystische Nierenerkrankung (PKD). Ein verantwortungsvoller Züchter minimiert diese Risiken konsequent durch gezielte Vorsorgeuntersuchungen vor dem Zuchteinsatz. Du solltest dir daher vor dem Kauf lückenlose Befunde der Elterntiere zeigen lassen: Für lethal acrodermatitis (LAD) müssen beide Elterntiere frei sein, oder es darf maximal ein Träger mit einem freien Partner verpaart werden. Zudem müssen aktuelle, unauffällige Untersuchungsergebnisse für Mitralklappenendokardiose (MVD) mittels Herzultraschall sowie für Polyzystische Nierenerkrankung (PKD) vorliegen.

  23. 23
    3 Basis-Tests7 Empfohlen

    Beim Bullmastiff bestehen erhebliche rassetypische Risiken für schwere Erkrankungen des Bewegungsapparats wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) sowie neurologische Probleme wie die Zervikale Spondylomyelopathie (Wobbler-Syndrom). Der Club für Molosser e.V. schreibt für die Zucht Röntgenuntersuchungen auf HD (maximal C, und dies nur verpaart mit A oder B) und ED (Grad 0–2) verpflichtend vor. Verantwortungsvolle Züchter testen die Elterntiere darüber hinaus auf genetische Erkrankungen wie Cystinurie und Multifokale Retinopathie 1 (CMR1), bei denen Träger nur mit freien Partnern verpaart werden dürfen. Lass dir vor dem Kauf die offiziellen Röntgenbefunde auf HD und ED sowie die DNA-Testergebnisse der Elterntiere lückenlos vorlegen.

  24. 24
    11 Empfohlen

    Der Cavachon als Kreuzung aus Cavalier King Charles Spaniel und Bichon Frisé weist vor allem erbliche Herzrisiken wie die Mitralklappenendokardiose sowie orthopädische Belastungen durch Patellaluxation und Hüftgelenksdysplasie auf. Auch das Risiko für Syringomyelie ist relevant. Eine gesundheitsorientierte Zucht setzt auf umfassende Gen-Tests der Elterntiere, regelmäßige Herzultraschall-Untersuchungen und orthopädische Verpaarungsschecks.

  25. 25
    6 Basis-Tests8 Empfohlen

    Der Cavapoo profitiert zwar vom Heterosis-Effekt als Mischerb-Kreuzung, bringt jedoch ein deutliches Erbe beider Elternrassen mit. Insbesondere Risiken für Herzerkrankungen wie die Mitralklappenendokardiose, neurologische Störungen sowie Gelenkprobleme wie Patellaluxation und Hüftgelenksdysplasie treten auf. Ein gesundheitsorientierter Zuchtansatz setzt daher auf umfassende Gentests der Elterntiere auf rezessive Erbkrankheiten sowie regelmäßige klinische Untersuchungen wie Herzultraschall und orthogonale Röntgenaufnahmen der Gelenke vor dem Zuchteinsatz.

  26. 26
    3 Basis-Tests24 Empfohlen

    Beim Chiweenie bestehen deutliche gesundheitliche Risiken, insbesondere für Bandscheibenerkrankungen (IVDD), Patellaluxation (PL) sowie Hautprobleme wie Acanthosis Nigricans (Schwarzwucherhaut). Ein gesundheitsorientierter Züchter lässt seine Zuchttiere daher vorab gründlich untersuchen, um erbliche Vorbelastungen frühzeitig zu erkennen. Lass dir vor dem Welpenkauf die schriftlichen Befunde zur Patellaluxation (PL) zeigen, bei der nur Werte von PL 0–1 akzeptabel sind. Achte zudem auf Nachweise zur Progressiven retinalen Atrophie (PRA), bei der ein Anlageträger ausschließlich mit einem freien Partner verpaart werden darf.

  27. 27
    15 Basis-Tests14 Empfohlen3 Vorbildlich

    Beim Chow Chow bestehen deutliche rassetypische Risiken für schwere Gelenkprobleme wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) sowie für schmerzhafte Augenveränderungen wie Ektropium / Entropium. Der Allgemeine Chow-Chow-Club e.V. (ACC) schreibt daher für die Zucht Röntgenuntersuchungen auf HD (Grenzwert A–C) und ED (Grenzwert 0–2) verpflichtend vor. Ein gesundheitsorientierter Züchter achtet zudem auf eine freie Beurteilung bezüglich Patellaluxation (PL) und lässt die Augen lückenlos untersuchen, um Lidfehlstellungen oder Katarakt auszuschließen. Lass dir vor dem Kauf die offiziellen Röntgenbefunde der Elterntiere zu HD und ED sowie den Nachweis über die Freiheit von Ektropium / Entropium lückenlos vorlegen.

  28. 28
    5 Basis-Tests1 Empfohlen

    Beim Continental Bulldog (Nationale Rasse) bestehen deutliche rassetypische Risiken für das Brachyzephale Syndrom (BOAS), Ellenbogendysplasie (ED) und das genetisch bedingte Robinow-Like-Syndrom (DVL2). Der Continental Bulldog Club Deutschland e.V. (CBCD) schreibt dafür verpflichtende Untersuchungen vor: Für die Zucht sind nur BOAS-Ergebnisse von Grad 0–1, ED 0–1 sowie beim Robinow-Like-Syndrom (DVL2) freie Hunde oder Träger (letztere zwingend nur mit freiem Partner) zugelassen. Ein gesundheitsorientierter Züchter testet die Elterntiere zusätzlich auf Hüftgelenksdysplasie (HD) mit Grenzwert HD A–C, kontrolliert auf Zahnfehlbildungen und lässt idealerweise Cystinurie abklären. Lass dir vor dem Kauf die offiziellen Befunde zu BOAS, ED, HD und den Gentest auf DVL2 lückenlos vorlegen.

  29. 29
    5 Basis-Tests22 Empfohlen5 Vorbildlich

    Beim Dackel prägen vor allem Rücken- und Knochenprobleme das Gesundheitsrisiko: Über 95 % der Dackel tragen die genetische Veranlagung für Chondrodystrophie (CDDY), und etwa jeder sechste bis siebte Dackel erleidet im Lauf seines Lebens einen Bandscheibenvorfall (IVDD) – bei einzelnen Schlägen liegt der Anteil deutlich höher. Der Deutsche Teckelklub 1888 e.V. (DTK) schreibt daher Untersuchungen auf Bandscheibenerkrankung (IVDD) und Chondrodystrophie (CDDY) sowie den Ausschluss von Merle-×-Merle-Verpaarungen für die Zucht vor. Ein gesundheitsorientierter Züchter testet zusätzlich auf Osteogenesis imperfecta (OI), bei der Träger nur mit freien Partnern verpaart werden dürfen, und prüft auf Acanthosis Nigricans (Schwarzwucherhaut). Lass dir vor dem Welpenkauf die offiziellen Befunde zu IVDD, CDDY sowie den OI-Status der Elterntiere lückenlos vorlegen.

  30. 30
    18 Basis-Tests4 Empfohlen

    Beim Dackel (kurzhaar) bestimmt der lange Rücken das gesundheitliche Profil: Etwa jeder sechste bis siebte Dackel erleidet im Lauf seines Lebens einen Bandscheibenvorfall (IVDD), und bei einzelnen Schlägen liegt der Anteil deutlich höher. Da über 95 % der Dackel die genetische Veranlagung dafür (CDDY) tragen, entscheidet die Zuchtauswahl und konsequente Rückenkontrolle über das Risiko. Der Deutsche Teckelklub 1888 e.V. (DTK) schreibt daher verpflichtend Untersuchungen auf Bandscheibenerkrankung (IVDD), Chondrodystrophie (CDDY) sowie die Vermeidung von Merle-×-Merle-Verpaarungen (Fellfarbe, Merle) vor. Verantwortungsvolle Züchter testen die Elterntiere zusätzlich auf Augenerkrankungen wie Progressive retinale Atrophie, Linsenluxation (PLL) oder Retinadysplasie und lassen den Rücken sorgfältig tierärztlich bewerten. Lass dir vor dem Kauf die offiziellen Befunde zu IVDD und CDDY sowie augenärztliche Nachweise lückenlos vorlegen.

  31. 31
    6 Basis-Tests15 Empfohlen

    Beim Dackel (langhaar) bestimmt die Rückengesundheit maßgeblich das Lebensrisiko: Über 95 % der Dackel tragen die genetische Veranlagung für Chondrodystrophie (CDDY), und etwa jeder sechste bis siebte Dackel erleidet im Lauf seines Lebens einen Bandscheibenvorfall (IVDD) – bei einzelnen Schlägen liegt der Anteil deutlich höher. Der Deutsche Teckelklub 1888 e.V. (DTK) schreibt daher Untersuchungen auf Bandscheibenerkrankung (IVDD) und Chondrodystrophie (CDDY) sowie den Ausschluss von Merle-×-Merle-Verpaarungen für die Zuchtzulassung vor. Ein gesundheitsorientierter Züchter kontrolliert zusätzlich Zahnfehlbildungen sowie Rutenanomalien und lässt Augenuntersuchungen auf Progressive retinale Atrophie sowie Katarakt vornehmen. Lass dir vor dem Welpenkauf die Zuchtzulassung der Elterntiere und die DTK-Befunde zu IVDD sowie den Nachweis über einen unauffälligen Befund bei Rutenanomalien vorlegen.

  32. 32
    21 Basis-Tests

    Beim Dackel (rauhhaar) ist das Risiko für die Bandscheibenerkrankung (IVDD) enorm hoch: Etwa jeder sechste bis siebte Dackel erleidet im Lauf seines Lebens einen Bandscheibenvorfall, bei einzelnen Schlägen liegt der Anteil deutlich höher, und über 95 % tragen die genetische Veranlagung dafür (CDDY). Der Deutsche Teckelklub 1888 e.V. (DTK) schreibt daher Befunde zu Bandscheibenerkrankung (IVDD) und Chondrodystrophie (CDDY) sowie Gentests auf Osteogenesis imperfecta (OI) und Zapfen-Stäbchen-Dystrophie (Progressive Retinaatrophie) verbindlich vor, bei denen Träger nur mit freien Partnern verpaart werden dürfen, und lässt keine Merle-×-Merle-Verpaarung zu. Ein verantwortungsvoller Züchter lässt die Elterntiere zusätzlich auf Katarakt, Linsenluxation (PLL) und Epilepsie untersuchen. Lass dir vor dem Welpenkauf die schriftlichen Befunde zu Bandscheibenerkrankung (IVDD), Osteogenesis imperfecta (OI) und den Augenuntersuchungen lückenlos vorlegen.

  33. 33
    3 Basis-Tests10 Empfohlen17 Vorbildlich

    Beim Deutschen Boxer ist Krebs die häufigste Todesursache, und etwa jeder siebte Boxer erhält pro Jahr eine Krebsdiagnose. Zudem belasten schwere Herzerkrankungen wie die Arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (ARVC) sowie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Spondylose die Rasse deutlich. Ein verantwortungsvoller Züchter erfüllt nicht nur die Vorgaben des Boxer-Klub e.V. Sitz München, sondern testet seine Tiere darüber hinaus gezielt auf Herz- und Erbkrankheiten. Lass dir vor dem Kauf die Pflichtbefunde auf Hüftgelenksdysplasie (HD) und Spondylose (maximal Grad 2) sowie einen Gentest auf Arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (ARVC) vorlegen, bei dem Trägertiere ausschließlich mit freien Partnern verpaart werden dürfen.

  34. 34
    6 Basis-Tests13 Empfohlen38 Vorbildlich

    Hüft- und Ellenbogendysplasie bleiben trotz jahrzehntelanger Zuchtselektion die häufigsten orthopädischen Befunde der Rasse; die Degenerative Myelopathie ist beim Deutschen Schäferhund überdurchschnittlich verbreitet. Für die Zuchtzulassung im Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. sind Röntgenuntersuchungen auf Hüftgelenksdysplasie (HD) mit Grenzwert HD A–C, Ellenbogendysplasie (ED) mit ED 0–1 sowie eine Zahn- und Bissbewertung vorgeschrieben. Gesundheitsorientierte Züchter testen die Elterntiere zusätzlich auf Degenerative Myelopathie sowie Übergangswirbel (LTV). Lass Dir die offiziellen HD- und ED-Röntgenauswertungen und idealerweise auch zusätzliche DNA-Befunde zu weiteren Risiken wie Degenerative Myelopathie lückenlos vorlegen.

  35. 35
    7 Basis-Tests18 Empfohlen

    Der Doxiepoo vereint Erbanlagen von Dackel und Pudel. Durch den langgestreckten Körperbau des Dackels bleibt ein erhebliches Risiko für Bandscheibenerkrankungen (Dackelglähme) bestehen, welches sich durch die Kreuzung nicht herauszüchten lässt. Zudem bestehen Risiken für Gelenkerkrankungen wie Patellaluxation und Hüftdysplasie sowie Augenerkrankungen wie Katarakt und progressive Retinaatrophie. Eine gesundheitsorientierte Zucht setzt auf umfassende Gentests der Elterntiere, orthopädische Voruntersuchungen und eine gezielte Auswahl von Dackellinien mit moderateren Körperproportionen.

  36. 36
    3 Basis-Tests3 Empfohlen

    Der Haarlose Chihuahua trägt aufgrund seiner Genetik und Anatomie deutliche gesundheitliche Risiken, insbesondere für Hydrocephalus, Trachealkollaps (TC) und Myxomatöse Klappendegeneration (MMVD). Ein verantwortungsvoller Züchter setzt alles daran, diese Risiken zu minimieren, indem er seine Zuchttiere umfassend untersuchen lässt und nur gesunde Hunde verpaart. Vor dem Kauf solltest du dir daher die offiziellen Befunde auf Patellaluxation (PL) (Grenzwert: Grad 0 oder 1), Progressive retinale Atrophie, generisch (Grenzwert: frei) sowie die Ergebnisse für Haarlosigkeit (Nackt) (Grenzwert: Träger, nur verpaart mit einem freien Partner) vorlegen lassen. Zudem sind Untersuchungen auf Trachealkollaps (TC) (Grenzwert: A), Myxomatöse Klappendegeneration (MMVD) (Grenzwert: unauffällig) und Hydrocephalus (Grenzwert: A) unverzichtbare Nachweise für eine gesundheitsorientierte Zucht.

  37. 37
    7 Basis-Tests1 Empfohlen

    Der Japan Chin ist mit der Note D eingestuft, da er mit deutlichen rassetypischen Problemen wie dem Brachyzephalen Syndrom (BOAS) und einer gelähmten, ständig sichtbaren Zunge zu kämpfen hat. Zudem treten in der Rasse vermehrt Patellaluxation (PL), Ektropium / Entropium, Kryptorchismus (Hodenhochstand) sowie die schwere GM2-Gangliosidose, Typ I (B-Variante) auf. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Risiken aktiv durch gezielte Zuchtauslese entgegen und lässt seine Hunde vor dem Einsatz in der Zucht gründlich untersuchen. Lass dir beim Welpenkauf die offiziellen Befunde der Elterntiere zeigen: Sie müssen beim Brachyzephalen Syndrom (BOAS) sowie der Patellaluxation (PL) den Grad 0 oder 1 vorweisen, frei von Ektropium / Entropium sein und einen unauffälligen Befund (beide Hoden abgestiegen) beim Kryptorchismus (Hodenhochstand) haben. Zudem sollten die Eltern frei von Katarakt sein und bei der GM2-Gangliosidose, Typ I (B-Variante) den Status frei oder Träger (letzteres nur, wenn der Zuchtpartner nachweislich frei ist) besitzen.

  38. 38
    24 Basis-Tests

    Beim Jindo bestehen deutliche rassetypische Gesundheitsrisiken, insbesondere durch Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie schwere Augenerkrankungen wie Linsenluxation (PLL), Katarakt und Progressive retinale Atrophie. Für die Zuchtzulassung schreibt der Deutsche Club für Nordische Hunde e.V. (DCNH) deshalb bereits ein HD-Röntgen (zulässig sind HD A–B) sowie einen ophthalmologischen Augentest mit dem Ergebnis frei zwingend vor. Ein gesundheitsorientierter Züchter geht jedoch über diese Mindestanforderungen hinaus und testet seine Zuchttiere zusätzlich auf Patellaluxation (PL) mit dem Befund PL 0 sowie genetisch auf Linsenluxation (PLL). Lass dir vor dem Welpenkauf die offiziellen Befunde zu HD, den aktuellen augenärztlichen Bericht sowie die Ergebnisse auf Patellaluxation (PL) lückenlos vorlegen.

  39. 39
    5 Basis-Tests4 Empfohlen2 Vorbildlich

    Der King Charles Spaniel wird gesundheitlich mit der Note D bewertet, da er ein deutliches Risiko für rassetypische Probleme trägt, die insbesondere durch das Brachyzephale Syndrom (BOAS) und eine gelähmte, ständig sichtbare Zunge geprägt sind. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Belastungen aktiv entgegen, indem er seine Zuchthunde umfassend untersuchen lässt und nur Tiere verpaart, die beim Brachyzephalen Syndrom (BOAS) den Grenzwert A erreichen sowie frei von einer gelähmten, ständig sichtbaren Zunge sind. Zudem müssen Untersuchungen auf Kryptorchismus (Hodenhochstand) mit dem Grenzwert Träger, Patellaluxation (PL) mit dem Grenzwert Grad 0 oder 1 sowie auf Katarakt, Retinadysplasie und Ektropium / Entropium mit dem Grenzwert frei vorliegen. Lass dir vor dem Kauf unbedingt die schriftlichen Befunde dieser Untersuchungen sowie den Nachweis für Episodic Falling (EF) mit dem Grenzwert frei oder Träger – wobei Träger nur mit einem freien Partner verpaart werden dürfen – lückenlos vorlegen.

  40. 40
    3 Basis-Tests8 Empfohlen

    Beim schweren Mastiff belasten vor allem Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) den Bewegungsapparat, während zusätzlich Risiken für Herzerkrankungen wie Pulmonalstenose (PS) sowie Cystinurie bestehen. Der Club für Molosser e.V. schreibt für die Zucht Röntgenuntersuchungen auf HD (maximal HD C, verpaart nur mit A oder B) und ED (maximal ED 2, verpaart nur mit ED 0) sowie einen Herznachweis vor. Ein verantwortungsvoller Züchter testet die Elterntiere darüber hinaus auf Cystinurie und Augenerkrankungen wie Katarakt oder Progressive retinale Atrophie. Lass dir vor dem Welpenkauf die offiziellen Befunde zu HD, ED sowie den Nachweis zeigen, dass bei Cystinurie Trägertiere ausschließlich mit freien Partnern verpaart wurden.

  41. 41
    4 Basis-Tests3 Empfohlen

    Beim Mastino Napoletano bestehen deutliche rassetypische Risiken für Dilatative Kardiomyopathie sowie schwere Gelenkprobleme wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED), ergänzt durch Anfälligkeiten für Hautfaltendermatitis, Ektropium / Entropium und Nickhautdrüsenvorfall (Cherry Eye). Der Club für Molosser e.V. schreibt deshalb kardiologische Befunde auf Dilatative Kardiomyopathie sowie Röntgenuntersuchungen auf HD (maximal HD C, verpaart nur mit A oder B) und ED (maximal ED 2) zwingend vor. Ein gesundheitsorientierter Züchter achtet zusätzlich auf Augen und Haut. Lass dir die offiziellen Befunde zu HD, ED und Dilatative Kardiomyopathie der Elterntiere vorlegen und frage nach dem Status zu Ektropium / Entropium.

  42. 42
    10 Basis-Tests3 Empfohlen1 Vorbildlich

    Der Miniature Bullterrier ist gesundheitlich stark belastet, weshalb du beim Kauf extrem vorsichtig sein musst. Zu den schwerwiegenden Risiken der Rasse gehören die tödliche Erbkrankheit letale Akrodermatitis (LAD), die schmerzhafte Polyzystische Nierenerkrankung (PKD) sowie die Larynxparalyse. Ein verantwortungsvoller Züchter minimiert diese Gefahren durch gezielte Vorsorgeuntersuchungen und verpaart Träger von LAD oder Larynxparalyse ausschließlich mit nachweislich freien Hunden. Verlange vor dem Kauf unbedingt die schriftlichen Untersuchungsergebnisse der Elterntiere: einen Gentest auf letale Akrodermatitis (LAD) und Larynxparalyse (jeweils frei oder Träger), den Ultraschallbefund auf Polyzystische Nierenerkrankung (PKD) mit dem Ergebnis unauffällig sowie den Nachweis über ein beidseitiges Gehör mittels Untersuchung auf angeborene Taubheit (CHSD).

  43. 43
    5 Basis-Tests8 Empfohlen

    Der Neufundländer wird gesundheitlich mit der Note D bewertet, da die Rasse ein hohes Risiko für schwere, rassetypische Erkrankungen des Bewegungsapparates und des Herzens trägt. Zu den größten gesundheitlichen Treibern gehören die Hüftgelenksdysplasie (HD), die Ellenbogendysplasie (ED) sowie die lebensbedrohliche Aortenstenose, generisch. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Risiken aktiv entgegen, indem er nur Hunde verpaart, die nachweislich die strengen Grenzwerte erfüllen. Lass dir vor dem Welpenkauf unbedingt die offiziellen Untersuchungsergebnisse der Elterntiere zeigen: Diese müssen für Hüftgelenksdysplasie (HD) den Befund C oder besser, für Ellenbogendysplasie (ED) Grad 1 oder besser aufweisen und bei der Aortenstenose, generisch sowie bei Herzerkrankungen unauffällig sein. Zudem muss ein DNA-Testergebnis für Cystinurie vorliegen, bei dem der Grenzwert frei oder Träger (letzteres nur, wenn der andere Partner nachweislich frei ist) eingehalten wird.

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    21 Basis-Tests2 Empfohlen1 Vorbildlich

    Beim Norwegischen Buhund bestehen erhebliche gesundheitliche Risiken für schwere Erkrankungen wie Epilepsie, Gaumenspalte sowie erbliche Augenerkrankungen wie Katarakt, Progressive retinale Atrophie und Linsenluxation (PLL). Der Deutsche Club für Nordische Hunde e.V. (DCNH) schreibt für die Zucht verbindlich ein Röntgenergebnis auf Hüftgelenksdysplasie (HD) mit der Einstufung HD A–B vor. Ein gesundheitsorientierter Züchter geht jedoch weit darüber hinaus und testet beide Elterntiere zusätzlich auf Augenerkrankungen sowie genetisch auf Cerebelläre Ataxie (CA1). Lass dir vor dem Kauf die Zuchtzulassung mit den HD-Befunden und die Nachweise vorlegen, dass die Elterntiere frei von Katarakt, Linsenluxation (PLL) und Cerebelläre Ataxie (CA1) sind.

  45. 45
    13 Basis-Tests2 Empfohlen

    Beim Norwegischen Lundehund bestehen deutliche rassetypische Gesundheitsrisiken, zu denen vor allem schwere Augenerkrankungen wie Linsenluxation (PLL), Katarakt und Progressive retinale Atrophie sowie Gelenkprobleme wie Patellaluxation (PL) gehören. Ein verantwortungsvoller Züchter lässt seine Zuchttiere daher umfassend augenärztlich untersuchen und auf Gelenkdysplasien testen. Lass dir vor dem Kauf die Nachweise über die Freiheit von Linsenluxation (PLL), Katarakt und Progressiver retinaler Atrophie sowie einen Patellaluxation-Befund mit dem Grenzwert PL 0 und ein HD-Röntgenurteil mit HD A–C vorlegen.

  46. 46
    7 Basis-Tests3 Empfohlen

    Die Old English Bulldog hat ein hohes gesundheitliches Risiko, insbesondere durch das Brachyzephale Syndrom (BOAS), Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED). Im COBD e.V. sind daher Untersuchungen auf BOAS, HD (nur HD A–C zugelassen), ED, Patellaluxation (PL), Augenprobleme und Color Dilution Alopecia / Blue Dog Syndrom Pflicht. Lass dir diese Befunde der Elterntiere vorlegen und achte darauf, dass Träger bei Color Dilution Alopecia nur mit freien Partnern verpaart werden. Verantwortungsvolle Züchter testen zusätzlich auf Degenerative Myelopathie, Cystinurie und Hyperuricosurie (HUU), wobei auch hier Träger ausschließlich mit freien Tieren verpaart werden dürfen.

  47. 47
    2 Basis-Tests3 Empfohlen

    Der Petit Brabancon wird gesundheitlich mit der Note D eingestuft, da die Rasse ein sehr hohes Risiko für das Brachyzephales Syndrom (BOAS) sowie für Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM) trägt. Zudem treten Patellaluxation (PL), Katarakt und Progressive retinale Atrophie, generisch in der Population auf. Ein verantwortungsvoller Züchter steuert diesen Risiken aktiv durch gezielte Selektion entgegen und lässt seine Zuchttiere umfassend untersuchen. Verlange vor dem Kauf unbedingt die offiziellen Befunde der Elterntiere: Für Brachyzephales Syndrom (BOAS) und Patellaluxation (PL) muss jeweils der Grenzwert von Grad 2 oder besser nachgewiesen sein, für Chiari-artige Malformation (CM) und Syringomyelie (SM) der Grenzwert B, und die Augen müssen frei von Katarakt und Progressiver retinaler Atrophie, generisch sein.

  48. 48
    2 Basis-Tests22 Empfohlen

    Der Puggle vereint als Kreuzung aus Beagle und Mops die erblichen Risiken beider Elternrassen. Trotz des Heterosis-Effekts können sich anatomische Belastungen wie das Brachyzephale Syndrom durch die Mops-Erbanlagen sowie Augenerkrankungen wie die Keratokonjunktivitis sicca und Hüftgelenksdysplasie manifestieren. Eine vorausschauende Zucht setzt daher auf eine gezielte Genotypisierung der Elterntiere sowie gründliche Untersuchungen der Atemwege, Augen und des Bewegungsapparats.

  49. 49
    3 Basis-Tests11 Empfohlen

    Beim Scottish Terrier bestehen deutliche rassetypische Risiken für schwere Erkrankungen wie die von-Willebrand-Krankheit, Linsenluxation (PLL) sowie Scotty Cramp (Krampfsyndrom des Scottish Terriers). Der Klub für Terrier von 1894 e.V. schreibt für die Zuchtzulassung verpflichtend eine Untersuchung auf Patellaluxation (PL) mit dem Grenzwert PL 0–1 vor. Ein verantwortungsvoller Züchter testet seine Zuchttiere zusätzlich auf genetische Belastungen sowie Augenkrankheiten wie Katarakt. Lass dir vor dem Welpenkauf die offiziellen Befunde zur Patellaluxation (PL) sowie Nachweise über den Status bezüglich von-Willebrand-Krankheit und Scotty Cramp (Krampfsyndrom des Scottish Terriers) zeigen, bei denen Träger nur mit freien Partnern verpaart werden dürfen.

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    8 Basis-Tests10 Empfohlen8 Vorbildlich

    Beim Shar Pei tritt das familiäre Shar-Pei-Fieber gehäuft auf; es kann langfristig über eine Amyloidose zu Nierenschäden führen, und die Rasse kämpft zudem oft mit Problemen wie Ektropium / Entropium sowie Gelenkdysplasien. Der 1. Deutscher Shar-Pei Club 1985 e.V. schreibt deshalb verbindliche Untersuchungen auf Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED), Ektropium / Entropium, Autoinflammatorische Erkrankung (Shar-Pei) sowie Gentests auf Primäres Offenwinkelglaukom und Linsenluxation (PLL) vor. Ein gesundheitsorientierter Züchter testet zusätzlich auf Risiken wie Brachyzephales Syndrom (BOAS) oder Progressive Retinaatrophie (prcd-PRA). Lass dir vor dem Welpenkauf die offiziellen Nachweise vorlegen: Für PLL und Primäres Offenwinkelglaukom dürfen Träger nur mit nachweislich freien Partnern verpaart werden, und bei HD sind maximal Befunde von HD A bis C (C nur mit A) zulässig.

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    2 Basis-Tests10 Empfohlen5 Vorbildlich

    Der Shih Tzu trägt ein erhöhtes Risiko für Bandscheibenerkrankungen (IVDD); durch den kurzen Fang kommen Atemwegs- und Augenprobleme wie das Brachyzephale Syndrom (BOAS), Katarakt und Keratokonjunktivitis sicca (KCS) hinzu. Zudem können schwere Erkrankungen wie Hydrozephalus (Wasserkopf), Familiäre Nephropathie (FN) oder Progressive retinale Atrophie (PRA) auftreten. Ein verantwortungsvoller Züchter achtet daher gezielt auf freie Atemwege und eine stabile Wirbelsäule und lässt die Elterntiere vor dem Einsatz gründlich untersuchen. Lass dir vor dem Kauf die tierärztlichen Befunde vorlegen und bestehe darauf, dass die Elterntiere frei von Katarakt, Keratokonjunktivitis sicca (KCS), Familiärer Nephropathie (FN) sowie Progressiver retinaler Atrophie sind.

  52. 52
    15 Empfohlen

    Der Shorkie vereint Risiken seiner Elternrassen Shih Tzu und Yorkshire Terrier. Zu den relevanten gesundheitlichen Aspekten gehören Patellaluxation, Trachealkollaps, das Brachyzephale Syndrom sowie Augenerkrankungen wie Katarakt und Keratokonjunktivitis sicca. Aufgrund des anatomischen Körperbaus bleiben Atemwegs- und Rumpfbelastungen bestehen. Eine gesundheitsorientierte Zucht setzt auf die gezielte Verpaarung phänotypisch unauffälliger Elterntiere und führt Screenings auf Patellaluxation, Augen- sowie Herzerkrankungen durch.

  53. 53
    2 Basis-Tests8 Empfohlen

    Beim Skye Terrier bestehen deutliche gesundheitliche Risiken für schwerwiegende Erkrankungen wie Chronische Hepatitis, Renale Dysplasie sowie Linsenluxation (PLL). Der Klub für Terrier von 1894 e.V. schreibt für die Zuchtzulassung eine Untersuchung auf Patellaluxation (PL) vor, bei der nur Werte von PL 0–1 zulässig sind. Ein verantwortungsvoller Züchter testet die Elterntiere darüber hinaus auf Augen- und Organerkrankungen wie Primäres Offenwinkelglaukom, Katarakt und Progressive retinale Atrophie. Lass dir vor dem Welpenkauf neben dem offiziellen Befund zur Patellaluxation (PL) auch Nachweise über unauffällige Befunde für Renale Dysplasie und Chronische Hepatitis vorlegen.

  54. 54
    20 Basis-Tests2 Empfohlen

    Mit der Note D weist der Tibet Spaniel deutliche rassetypische Probleme auf, wobei insbesondere schwere Erkrankungen wie die Linsenluxation (PLL), Epilepsie und die Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL) sowie moderate Risiken wie die Patellaluxation (PL) im Fokus stehen. Ein gesundheitsorientierter Züchter wirkt diesen Risiken aktiv entgegen, indem er seine Zuchttiere umfassend untersuchen lässt und nur gesunde Verpaarungen plant. Du solltest vor dem Kauf unbedingt die offiziellen Befunde der Elterntiere einfordern, die für Linsenluxation (PLL) den Status 'frei' und für Patellaluxation (PL) den Grad 0 oder 1 nachweisen. Da bei der Neuronalen Ceroid Lipofuszinose (NCL) auch der Grenzwert 'Träger' zulässig ist, musst Du darauf achten, dass der andere Partner nachweislich komplett frei ist, um das Risiko für die Welpen auszuschließen.

  55. 55
    4 Basis-Tests3 Empfohlen

    Beim Zwergdackel ist das Risiko für Bandscheibenerkrankung (IVDD) sehr hoch: Über 95 % der Dackel tragen die genetische Veranlagung für Chondrodystrophie (CDDY), und etwa jeder sechste bis siebte Dackel erleidet im Lauf seines Lebens einen Bandscheibenvorfall (IVDD); bei einzelnen Schlägen liegt der Anteil deutlich höher. Der Deutsche Teckelklub 1888 e.V. (DTK) schreibt daher Befunde zu Chondrodystrophie (CDDY) und Bandscheibenerkrankung (IVDD) verpflichtend vor und lässt keine Merle-×-Merle-Verpaarung zu. Achte darauf, dass der Züchter zudem auf Zapfen-Stäbchen-Dystrophie (Progressive Retinaatrophie) testet, Träger nur mit freien Partnern verpaart und dir Befunde zu Osteogenesis imperfecta (OI), Neuronaler Ceroid Lipofuszinose (NCL) und Glaukom vorlegt.

  56. 56
    4 Basis-Tests2 Empfohlen

    Beim Zwergdackel (langhaar) tragen über 95 % der Tiere die genetische Veranlagung für Chondrodystrophie (CDDY), und etwa jeder sechste bis siebte Dackel erleidet im Lauf seines Lebens einen Bandscheibenvorfall; bei einzelnen Schlägen liegt der Anteil deutlich höher. Der Deutsche Teckelklub 1888 e.V. (DTK) schreibt daher den Befund auf Chondrodystrophie (CDDY) vor und lässt keine Merle-×-Merle-Verpaarung zu. Ein verantwortungsvoller Züchter untersucht die Elterntiere zusätzlich auf Patellaluxation (PL) mit dem Befund PL 0 und testet auf Cone-Rod-Dystrophie 4 (cord4), Osteogenesis imperfecta (OI) sowie Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL). Lass dir diese Befunde vorlegen und achte darauf, dass Träger dieser drei Gendefekte nur mit freien Partnern verpaart werden.

  57. 57
    15 Basis-Tests21 Empfohlen

    Beim Zwergschnauzer bestehen erhebliche rassetypische Risiken für schwere Augenerkrankungen wie Progressive Retinaatrophie B HIVEP 3, Linsenluxation (PLL) und Katarakt sowie für Spondylocostal dysostosis, autosomal recessive (SCDO) und Mycobacterium avium-Komplex (MAC). Der Pinscher-Schnauzer-Klub 1895 e.V. schreibt deshalb DNA-Tests auf Progressive Retinaatrophie B HIVEP 3, SCDO, Charcot-Marie-Tooth-Krankheit (ITPR3) und Persistierendes Müller-Gang-Syndrom (PMDS) sowie einen ophthalmologischen Augentest verbindlich vor; Träger dürfen hierbei nur mit freien Partnern verpaart werden. Verantwortungsvolle Züchter testen darüber hinaus auf MAC, Linsenluxation (PLL) und lassen die Knie auf Patellaluxation (PL) untersuchen. Lass dir vor dem Welpenkauf die augenärztlichen Befunde mit dem Status frei, den Befund PL 0 sowie die genetischen Nachweise für beide Elterntiere lückenlos vorlegen.

Was bedeutet Qualzucht?

Von Qualzucht spricht man, wenn Zuchtmerkmale einem Tier dauerhaft schaden. Häufig betroffen sind extrem kurzköpfige Rassen, bei denen Atmung, Augen oder Wirbelsäule leiden.

  • Kurzköpfige Rassen (z. B. Bulldoggen, Mops) können dauerhaft schwer atmen.
  • Achte auf freie Atmung, offene Nasenlöcher und einen funktionsfähigen Körperbau.
  • Unterstütze Züchter, die aktiv auf gesündere Merkmale hin selektieren.
Alle Qualzucht-Merkmale einfach erklärt

Häufige Fragen

Welche Hunderassen tragen die höchsten Gesundheitsrisiken?

Die höchsten Risiken tragen Rassen mit der Note E, darunter mehrere extrem kurzköpfige Rassen. Die vollständige Liste mit Begründung findest du oben.

Sollte ich diese Rassen gar nicht kaufen?

Das ist deine Entscheidung. Wir raten nicht pauschal ab, sondern bitten dich, die Risiken zu kennen und – wenn überhaupt – nur aus gesundheitsorientierter Zucht zu kaufen.

Was ist mit französischen Bulldoggen, Möpsen und englischen Bulldoggen?

Diese Rassen sind für rassetypische Gesundheitsprobleme bekannt, vor allem Atemnot durch Kurzköpfigkeit. Wenn du dich dafür interessierst, achte besonders auf freie Atmung und gesundheitsorientierte Zuchtlinien.

Warum HonestDog?

Was HonestDog von anderen Plattformen unterscheidet

Volle Transparenz

Wir legen offen, was vorliegt: wer die Züchter sind, wie sie arbeiten und welche Gesundheitszeugnisse sie hochgeladen haben. So kannst du dir selbst ein genaues Bild machen.

Geprüfte Züchter, offene Nachweise

Bei HonestDog prüfen wir die Identität und Dokumente jedes Züchters, bevor das Profil online geht. Hochgeladene Gesundheitsergebnisse sind direkt im Profil sichtbar – so erkennst du genau, worauf getestet wurde.

Klare Prüfkriterien

Vor der Freischaltung prüfen wir Identität, Verein bzw. §11-Erlaubnis und Fotos der Zuchtstätte. Wir vermitteln den Kontakt, garantieren aber für kein Tier.

Weniger Aufwand, mehr Zeit

Wir haben die Dokumente der Züchter bereits geprüft und alle Details zusammengetragen. So sparst du dir endlose Recherchen und kannst dich ganz darauf konzentrieren, den passenden Welpen für deine Familie zu finden.

Unsere Mission

Teammitglieder von HonestDog mit Hunden

Wir verbinden Hundeliebhaber mit verantwortungsvollen Züchtern und Tierheimen, damit jeder Hund das perfekte Zuhause findet.

Gegründet von Hundefreunden, liegt der Fokus unserer Plattform ganz auf ethischer Hundezucht und verantwortungsvoller Adoption.

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Wir verbinden dich mit geprüften Züchtern und Tierheimen, damit du deinen neuen Begleiter mit gutem Gewissen findest.

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